Akutes Lungenversagen (ARDS)

Jede Lungenentzündung kann im weiteren Verlauf zu einer akuten Lungenschädigung (Acute Lung Injury, ALI) bzw. zum akuten Lungenversagen, auch akutes Atemnotsyndrom, kurz ARDS genannt (Acute Respiratory Distress Syndrome) führen.

ALI und ARDS sind zwei sich überschneidende Syndrome, die sich grundsätzlich nur in ihrer Schwere unterscheiden. Bei beiden handelt es sich um eine schwere und oft tödlich verlaufende, entzündliche Erkrankung der Lunge, die in der Regel als Folge anderer Erkrankungen auftritt.
Nach neuen Definitionen entfällt die Bezeichnung akute Lungenschädigung (ALI) sogar ganz, sodass man hierfür nur noch von einer milden ARDS-Form spricht.

Lesen Sie auf den folgenden Seiten mehr zum akuten Lungenversagen ARDS:

GRUNDLAGEN: Das akute Atemnotsyndrom ist eine schwere, in vielen Fällen tödlich verlaufende Krankheit, bei der sich Flüssigkeit in der Lunge ansammelt und so die Sauerstoffversorgung des Körpers beeinträchtigt. …weiter

VERBREITUNG: Die Zahlen zum akuten Lungenversagen/ akuten Atemnotsyndrom (ARDS) variieren je nach Studie und Land. …weiter

RISIKOFAKTOREN: Grundsätzlich kann jede schwere Allgemeinerkrankung zum akuten Atemnotsyndrom/ akutem Lungenversagen führen - insbesondere eine Blutvergiftung oder eine Lungenentzündung. …weiter

DIAGNOSE: Bei Verdacht auf akutes Lungenversagen (ARDS) verläuft die Diagnose zunächst wie bei einer Lungenentzündung. Erste Hinweise liefern Symptome und eine Untersuchung von Herz und Lunge  …weiter

THERAPIE: Ein wichtiger Teil der Therapie von ARDS ist es die auslösende Ursache auszuschalten und zu therapieren. Je nach Schwere der Erkrankung müssen Menschen mit ARDS auch kontrolliert maschinell beatmet werden  …weiter

FORSCHUNGSANSÄTZE:  Viele Erreger, die für akute Erkrankungen der unteren Atemwege verantwortlich gemacht werden, sind bereits resistent. Umso wichtiger ist es, neue Therapieansätze für diese Krankheitsbilder zu entwickeln … weiter

WEITERE INFOS: nformationen im Internet; Forschungseinrichtungen; Fachpublikationen …weiter

Unsere wissenschaftliche Beratung für dieses Kapitel:

Dr. Istvan Vadasz, Universitätsklinikum Gießen

Letzte Aktualisierung: 19.03.2020

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