Viele kleine Kinder sind häufig krank. Bei Atemwegsinfekten können Symptome auftreten, die sich kaum von einem Asthma bronchiale unterscheiden lassen. Die Folge: Hat ein Kind tatsächlich Asthma, wird es häufig spät entdeckt und unzureichend behandelt. Die ALLIANCE-Studie will dies ändern und die Früherkennung verbessern.
Studienteilnahme bei erhöhtem Asthma-Risiko
Mithilfe eines Online-Fragebogens mit elf Fragen wird zunächst ermittelt, ob ein Kind ein erhöhtes Asthma-Risiko hat. Dann ist eine Teilnahme an der ALLIANCE-Studie möglich. Diese beinhaltet
- Lungenfunktionstests,
- einen Allergietest und
- die Beantwortung eines weiteren Fragebogens.
Eltern, deren Kinder zwischen sechs Monaten und sechs Jahren bereits pfeifende oder keuchende Geräusche im Brustkorb hatten, können unter KIND.ALLIANCE@med.uni-muenchen.de einen persönlichen Link für den Fragebogen zum Asthma-Risiko anfordern. Die Befragung dauert nur wenige Minuten und erfolgt anonym.
Das ist die ALLIANCE-Studie
Die ALLIANCE-Studie erforscht seit dem Jahr 2012 Verläufe, Ausprägungen und Entstehungsmechanismen von Asthma im Kindes- und Erwachsenenalter. Mittlerweile nehmen mehr als 1.000 Menschen mit Asthma und gesunde Kontrollpersonen dran teil. Die ALLIANCE-Studie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.