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Soziale Fragen

Wer an AsthmaCOPD oder einer anderen chronischen oder schweren Lungenkrankheit leidet, muss sich nicht nur mit medizinischen Themen beschäftigen. Sehr schnell ergeben sich auch versicherungsrechtliche Fragen aus dem Bereich der Renten- und Krankenversicherung. Erste:r Ansprechpartner:in – auch bei sozialrechtlichen Unklarheiten – ist in der Regel der/die Ärzt:in, denn diese:r kann am besten den Bedarf an notwendiger Unterstützung einschätzen. Zudem ist häufig ein ärztliches Rezept erforderlich, um Maßnahmen im Bereich der Pflege und Rehabilitation durchzuführen.

Wer an AsthmaCOPD oder einer anderen chronischen oder schweren Lungenkrankheit leidet, muss sich nicht nur mit medizinischen Themen beschäftigen. Sehr schnell ergeben sich auch versicherungsrechtliche Fragen aus dem Bereich der Renten- und Krankenversicherung. Erste:r Ansprechpartner:in – auch bei sozialrechtlichen Unklarheiten – ist in der Regel der/die Ärzt:in, denn diese:r kann am besten den Bedarf an notwendiger Unterstützung einschätzen. Zudem ist häufig ein ärztliches Rezept erforderlich, um Maßnahmen im Bereich der Pflege und Rehabilitation durchzuführen.

Welche Rechte habe ich als Patient:in gegenüber meinem/meiner Ärzt:in?

Im Verhältnis von Ärzt:innen und Patient:innen gibt es Rechte und Pflichten. Sowohl die Patient:innen als auch die Ärzt:innen haben das gemeinsame Ziel, der Krankheit vorzubeugen, sie zu erkennen und sie zu heilen oder zumindest zu lindern. Die Patient:innen haben Anspruch auf eine angemessene Aufklärung und Beratung sowie auf eine sorgfältige und qualifizierte Behandlung ihrer Krankheit. Diagnostische und therapeutische Maßnahmen müssen mit den Patient:innen abgestimmt werden. Gleichzeitig müssen die Patient:innen aktiv an der Behandlung mitwirken, ohne dass es eine vorherige Garantie auf Behandlungserfolg gibt.

Brauche ich eine behindertengerechte Wohnung?

Atemnot erschwert nicht nur das Treppensteigen, den langen Weg vom Parkplatz zur Wohnung oder von der Wohnung zum/zur Ärzt:in. Daher lohnt sich immer auch die Überlegung, ob eine Optimierung von Wohnverhältnissen Erleichterung im Alltag bringen kann. Wie lang sind die täglich zu bewältigenden Wegstrecken innerhalb der Wohnung sowie zwischen den Stationen des täglichen Bedarfs? Sind viele Treppen zu überwinden oder verfügt das Haus über einen Aufzug? Ließe sich der – ebenfalls Kräfte und Atem zehrende – Putzaufwand durch eine kleinere Wohnung reduzieren?

Wohnortwechsel dem gesunden Klima zuliebe?

Nach erfolgreichen Kuraufenthalten oder Urlauben in einer gesundheitlich förderlichen Region ziehen viele Menschen einen dauerhaften Wohnortwechsel zur Verbesserung ihres Gesundheitszustandes in Betracht. Lungenspezialist:innen empfehlen hier eine sorgfältige Abwägung aller Vor- und Nachteile eines Umzugs. Einer gesundheitsförderlichen Wirkung stehen mögliche negative Folgen wie etwa der Verlust langjähriger sozialer Beziehungen entgegen, die mit zunehmendem Alter in der neuen Heimat möglicherweise nur schwer zu ersetzen sind. Auch sollte man prüfen, ob die Qualität der medizinischen Versorgung auch in der neuen Heimat gewährleistet ist. Höhenlagen deutlich über 1000 Meter über dem Meeresspiegel sind aufgrund des geringeren Sauerstoffdrucks für Patient:innen mit Sauerstoffmangel (z.B. COPD) ohnehin nicht zu empfehlen. Zudem fehlen sichere Daten über die Vorteile eines ständigen Wohnsitzes an der Nordsee für Patient:innen mit chronischen Atemwegserkrankungen.

Quellen

Letzte Aktualisierung: 01.02.2011