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Vlad Chorniy - stock.adobe.com
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Cannabis bei COPD

Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) hat 2016 ein Positionspapier zum Thema „Cannabis“ herausgegeben, über das wir auch in einer News berichteten.

Sehr gut belegt sei mittlerweile, dass früher, hoch-dosierter, langjähriger und regelmäßiger Cannabisgebrauch das Risiko für unterschiedliche psychische und körperliche Störungen und der altersgerechten Entwicklung erhöht, so die Experten.

    Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) hat 2016 ein Positionspapier zum Thema „Cannabis“ herausgegeben, über das wir auch in einer News berichteten.

    Sehr gut belegt sei mittlerweile, dass früher, hoch-dosierter, langjähriger und regelmäßiger Cannabisgebrauch das Risiko für unterschiedliche psychische und körperliche Störungen und der altersgerechten Entwicklung erhöht, so die Experten.

    Die Effekte des Cannabis-Rauchens auf die Lungengesundheit seien dagegen nicht so eindeutig. Dies läge vor allem daran, dass in den meisten Veröffentlichungen nicht oder nur unzureichend zwischen den Effekten des Tabakkonsums und des Cannabiskonsums unterschieden werden kann. Als fast gesichert gilt aber, dass Kiffen eine chronische Bronchitis, ein häufiger Vorläufer der COPD, verursachen kann, heißt es im Papier. Auch allergische Reaktionen einschließlich Asthma sind beschrieben. Zusammenhänge mit anderen Krankheiten wie LungenemphysemLungenkrebs und Lungenentzündungen seien nur unzureichend belegt, aber nicht ausgeschlossen.