Lungs preparation

Pleurapunktion

Die Pleuren sind die Hüllen der Lunge: Das Brust- und das Rippenfell umschließen die Lungenflügel, dazwischen befindet sich ein flüssigkeitsgefüllter Spalt. In diesen führt der Arzt oder die Ärztin bei einer Pleurapunktion eine Nadel durch Haut, Fett und Muskulatur ein und saugt die Flüssigkeit ab.

Die Pleuren sind die Hüllen der Lunge: Das Brust- und das Rippenfell umschließen die Lungenflügel, dazwischen befindet sich ein flüssigkeitsgefüllter Spalt. In diesen führt der Arzt oder die Ärztin bei einer Pleurapunktion eine Nadel durch Haut, Fett und Muskulatur ein und saugt die Flüssigkeit ab.

Eine Pleurapunktion kann sowohl der Gewinnung von Material für die Diagnostik als auch der Behandlung von Beschwerden dienen. Letzteres trifft zum Beispiel auf den Pleura-Erguss zu: Dabei sammelt sich mehr Flüssigkeit als üblich in der Pleurahöhle. Das kann zu Atemnot und Schmerzen führen. Das Absaugen des Ergusses lindert sofort die Beschwerden der Patienten. Bei der Punktion sollte jedoch nicht mehr als 1000 bis 1200 Milliliter abpunktiert werden, da es sonst zu einem Lungenödem kommen kann. Eine beidseitige Punktion wird nur in Notfällen durchgeführt. Auch ein Pneumothorax, bei dem Luft in die Pleurahöhle eingedrungen ist, kann mit einer Punktion behandelt werden.

Die Einstichstelle für die Punktion wird örtlich betäubt und der Eingriff häufig mit Ultraschall überwacht. Ein bis zwei Stunden nach der Punktion kontrolliert die Ärztin für gewöhnlich mit einer Röntgenaufnahme, ob Komplikationen aufgetreten sind.

Weitere endoskopische Untersuchungen

Probenentnahme aus der Lunge

Thorakoskopie

Die Thorakoskopie ist eine endoskopische Untersuchung, bei der ein Gerät (hier Laparoskop) zur Probenentnahme in den Körper eingeführt wird.

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Lungenspiegelung bei Lungenerkrankungen

Bronchoskopie

Die Lungenspiegelung ist das wichtigste Diagnoseverfahren bei Verdacht auf Lungenkrebs. Es wird aber auch bei anderen Erkrankungen der Atemwege angewandt.

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Weitere Untersuchungen bei Lungenkrankheiten

Ausführliche Anamnese

Voruntersuchung

Am Anfang der Diagnosestellung steht die Anamnese, ein ausführliches Gespräch über die Krankheitsgeschichte. Es folgen Abklopfen und Abhören des Brustkorbs.

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Elektro-Kardiogramm

EKG

Ein Elektro-Kardiogramm (EKG) misst die elektrische Aktivität des Herzens und zeichnet sie in Form von Kurven auf. Es kann zum Beispiel Hinweise auf Lungenhochdruck liefern.

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Belastungstest bei Lungenerkrankungen

6-Minuten-Gehtest

Der Sechs-Minuten-Gehtest ist ein Belastungstest, der als diagnostisches Mittel zur Erkennung von Lungenerkrankungen, insbesondere COPD, eingesetzt wird.

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Spirometrie und Co.

Lungenfunktion

Lungenfunktionstests untersuchen den Zustand und die Funktion der Lunge. Bei Lungenerkrankungen sind die gemessenen Werte in meist typischer Weise verändert.

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Untersuchung der Ausatemluft

Exhalat-Analyse

Bei einer Exhalat-Analyse wird die Ausatemluft auf Biomarker hin untersucht, die auf Lungenerkrankungen wie COPD oder Lungenkrebs hinweisen können.

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Die Gasverteilung im Blut

Blutgasanalyse

Die Blutgasanalyse misst die Gasverteilung von Sauerstoff und Kohlendioxid, den Säure-Basen-Haushalt und pH-Wert im Blut und kann Hinweise auf Lungenkrankheiten liefern.

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Der Blick ins Körperinnere

Bildgebung der Lunge

Bildgebende Verfahren wie Röntgen, Ultraschall, CT, MRT oder Szintigraphie erlauben einen Blick in das Innere der Atemwege und der Lunge.

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Zellen unter dem Mikroskop

Zytologie

Die Zytologie dient der Suche nach krankhaften Veränderungen von Zellen aus der Lungenschleimhaut, die Hinweise auf einen Tumor liefern.

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Quellen

Letzte Aktualisierung: 29.03.2019

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