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Speaker Giving a Talk at Business Meeting.
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Chronisch lungenkrank 2019

Wie gut oder schlecht man mit einer chronischen Lungenerkrankung lebt, hängt nicht nur vom Krankheitsverlauf oder der Qualität der Therapie ab. Großen Einfluss hat unter anderem auch, wie gut man informiert ist und wie man mit der Krankheit umgeht. Interessierte konnten sich beim Patientenforum Lunge über erste Anzeichen, Ursachen und Diagnose von Asthma und COPD informieren und erfahren etwas über aktuelle Therapie- und Forschungsansätze. Zudem ging es auch um praktische Tipps für das Leben mit einer Lungenkrankheit. Nach den Vorträgen standen die Referenten für persönliche Fragen der Besucher*innen zur Verfügung . Eine Ausstellung mit Informationsständen von Selbsthilfeorganisationen rundete die Veranstaltung ab.

Das Patientenforum "COPD und Asthma: Diagnose, aktuelle Therapieansätze, Leben mit der Krankheit" fand am 19. Januar 2019 in Kooperation mit dem Klinikum Augsburg und mit freundlicher Unterstützung des Bundesverbands der Pneumologen, Schlaf und Beatmungsmediziner statt.

Wir bedanken uns bei allen Besucher*innen, Refereten und Referentinnen und natürlich bei allen Vertreter*innen der Selbsthilfegruppen für ein gelungenes Patientenforum Lunge!  

Patientenforum Lunge in Augsburg: Großer Erfolg

Mehr als 140 Besucherinnen und Besucher und zahlreiche Infostände von Patientenorganisationen haben das 20. Patientenforum Lunge zu einem vollen Erfolg gemacht. 

Dieses Mal ging es um die Diagnose, Therapie und das Leben mit Asthma oder COPD. Zum Auftakt hieß Ulrike Koller vom Lungeninformationsdienst die Teilnehmerinnen und Teilnehmer herzlich im Universitätsklinikum Augsburg willkommen und übergab dann an Dr. Andreas Hellmann aus Augsburg, der mit seinem Vortrag zum Thema „Woran erkennt man Asthma und COPD und wie geht es nach der Diagnose weiter?“ die Reihe der Experten-Vorträge eröffnete. Kurz und verständlich beschrieb er, wie Mediziner*innen die beiden chronischen Lungenkrankheiten unterscheiden und wie die Behandlungsstrategien bei Asthma bzw. COPD aussehen. Als Nicht-medikamentöse Möglichkeiten nannte er unter anderem die Tabakentwöhnung, Schulungsprogramme und die Bewegungstherapie bzw. den Lungensport.

Personalisierte Medizin bei Asthma und COPD

Die Stufentherapie, die neue GINA-Leitlinie und besonders die relativ neue Möglichkeit der Biologika-Therapie bei speziellen Formen von schwerem Asthma standen anschließend im Mittelpunkt des Vortrags von Prof. Andrea Koch. Die neuen Wirkstoffe greifen bei spezifischen Asthma-Formen, wie dem allergischen Asthma und dem eosinophilem Asthma direkt in die molekularen Mechanismen der Erkrankung ein und können Betroffenen die starken Nebenwirkungen von Kortison-Tabletten inzwischen oft ersparen.

Auch Prof. Martin Schwaiblmair vom Universitätsklinikum Augsburg betonte in seinem Vortrag rund um die COPD-Therapie, wie wichtig „die richtige Therapie zum richtigen Zeitpunkt für den richtigen Patienten“ sei, und rief dazu auf, die chronisch obstruktive Lungenerkrankung präzise und abgestimmt auf die individuelle Krankheitsgeschichte zu behandeln. 

Die Säulen der COPD-Therapie seien

  • Vorbeugung (an erster Stelle der Rauchstopp)
  • Medikamente
  • Bewegung, Training und Sport und
  • Bei Bedarf: Sauerstofftherapie, Atemhilfen und die Lungenverkleinerung.

Bessere Lebensqualität durch Bewegung und Reha

Nach der Pause stand das Leben mit einer chronischen Lungenerkrankung im Fokus. Tessa Schneeberger vom Forschungsinstitut pneumologische Rehabilitation präsentierte die positiven Effekte einer pneumologischen Rehabilitation (PR)  bei Asthma und COPD. Studiendaten belegen, dass sich eine gezielte PR positiv auf die Atemnot,  die körperliche Leistungsfähigkeit und auch die Lebensqualität auswirkt. Damit diese Erfolge aber langfristig erhalten bleiben, müssen gelernte Inhalte auch im Alltag nach der Reha beibehalten werden.

Nach der Pause stand das Leben mit einer chronischen Lungenerkrankung im Fokus. Tessa Schneeberger vom Forschungsinstitut pneumologische Rehabilitation präsentierte die positiven Effekte einer pneumologischen Rehabilitation (PR) bei Asthma und COPD. Studiendaten belegen, dass sich eine gezielte PR positiv auf die Atemnot, die körperliche Leistungsfähigkeit und auch die Lebensqualität auswirkt. Damit diese Erfolge aber langfristig erhalten bleiben, müssen gelernte Inhalte auch im Alltag nach der Reha beibehalten werden.

Vorträge des 20. Patientenforums Lunge

Therapie des schweren Asthma bronchiale – Biologika und mehr – Blick in die Zukunft
 

COPD – Aktuelle Therapie- und Forschungsansätze
 

Tägliches Training und Atemübungen für zu Hause