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FAQs - Häufige Fragen

Wie entsteht eine bestimmte Lungenerkrankung? Gibt es neue Forschungsergebnisse oder Behandlungsmethoden? Was sind die Bedingungen, um an klinischen Studien teilzunehmen? Und wo finden Menschen mit einer Lungenkrankheit Unterstützung für ihr tägliches Leben?

Auf den folgenden Seiten finden Sie Antworten auf eine Auswahl häufig gestellter Fragen, sogenannte FAQs (frequently asked questions).

Wie entsteht eine bestimmte Lungenerkrankung? Gibt es neue Forschungsergebnisse oder Behandlungsmethoden? Was sind die Bedingungen, um an klinischen Studien teilzunehmen? Und wo finden Menschen mit einer Lungenkrankheit Unterstützung für ihr tägliches Leben?

Auf den folgenden Seiten finden Sie Antworten auf eine Auswahl häufig gestellter Fragen, sogenannte FAQs (frequently asked questions). 

Krankheit

Man unterscheidet zwischen akutem und chronischem Husten. 

Chronischer Husten muss medizinisch abgeklärt werden, er ist definiert als Husten, der länger als acht Wochen andauert. Insbesondere bei anhaltenden Begleitsymptomen wie Schmerzen, Fieber oder Schwächegefühl sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Mehr zur Frage "Wann wird Husten gefährlich?"

Kindliches Asthma kann bei vielen Patienten (etwa 30 bis 50 Prozent) tatsächlich im Teenageralter weniger Beschwerden verursachen oder auch verschwinden. 

Welche Faktoren dies beeinflussen und die Erkrankung im Erwachsenenalter wieder auftreten kann, erfahren Sie hier: "Kann Asthma verschwinden?"

Bei der kryptogenen organisierenden Pneumonie (COP) handelt es sich um eine akute entzündliche Lungenerkrankung. Statt einer Abheilung setzt  bei der COP jedoch ein reaktiver schneller Vernarbungsprozess des Lungengewebes ein. Meist entwickelt sich die Krankheit im Verlauf weniger Wochen. 

Mehr zur Frage "Was ist Kryptogen organisierende Pneumonie?"

Bei obstruktiven Atemwegserkrankungen sind die Bronchien in der Lunge verengt. Bei einer restriktiven Lungenerkrankung verliert die Lunge teilweise ihre Flexibilität, wodurch die Dehnbarkeit des Lungengewebes abnimmt. 

Mehr zur Frage "Restriktive und obstruktive Lungenerkrankung: Was ist der Unterschied?"

Behandlung

Ob eine Lungentransplantation medizinisch notwendig ist und für die Patientin oder den Patienten Frage kommt, wird auf der Basis vieler Faktoren gemeinsam mit den Ärzten entschieden. Seit 2011 gilt zur Vergabe einer Spenderlunge der sogenannte LAS (Lungen-Allokations-Score). Dieser bewertet anhand individueller Daten der Patienten die Dringlichkeit und die Erfolgsaussichten einer anstehenden Lungentransplantation.

Mehr zur Frage: "Lungentransplantation: Wer, wann, wie und wo?"

Wegen des Operationsrisikos wird gegenwärtig für Lungentransplantationen meist eine Altersgrenze bei etwa 65 Jahren gesetzt. Das Alter gilt dabei als eine „relative Kontraindikation“, d.h. im Einzelfall und abhängig von Allgemeinzustand und Erfolgsaussichten kann immer auch eine individuelle Entscheidung getroffen werden.

Mehr zur Frage: "Gibt es für eine Lungentransplantation eine Altersgrenze?"

Aktuelle klinische Studien und Kontaktadressen zu verschiedenen Lungenerkrankungen finden Sie in unserer Studienplattform. Auch das Deutsche Register für klinische Studien bietet Informationen zu laufenden klinischen Studien in Deutschland.

Mehr zur Frage: "Wie kann ich an einer klinischen Studie teilnehmen und wo finde ich Ansprechpartner?"

Zellbasierte Verfahren zur Therapie von Lungenerkrankungen befinden sich derzeit größtenteils noch in einem vorklinischen, experimentellen Stadium. Vor der Anwendung am Menschen müssen Nebenwirkungen sicher ausgeschlossen oder zumindest bekannt sein.

Mehr zur Frage: "Gibt es eine Stammzelltherapie zur Behandlung von Lungenkrankheiten?"

Auf unserer Internetseite finden Sie eine Auflistung von Lungenfachkliniken in ganz Deutschland, nach Postleitzahlen geordnet. 

Die Kassenärztlichen Vereinigungen in Deutschland haben zudem die aktuellsten Daten über Anschriften und Qualifikationen aller in Deutschland niedergelassenen Ärzte und Ärztinnen zusammengestellt.

Mehr zur Frage: "Wie finde ich Lungenärzt:innen und -fachkliniken in meiner Nähe?"

Lymphangioleiomyomatose (LAM), Primäre Ciliäre Dyskinesie (PCD), Sarkoidose oder Alpha-1-Antitrypsin-Mangel – all diese Lungenkrankheiten sind sogenannte „seltene Erkrankungen“.  Unter www.se-atlas.de finden Interessierte Adressen von Ärztinnen, Ärzten und Kliniken, die auf seltene Erkrankungen spezialisiert sind.

Mehr zur Frage: "Ich habe eine seltene Lungenkrankheit – wo finde ich erfahrene Ärzte, die sich mit meiner Erkrankung auskennen?"

Leben mit einer Lungenkrankheit

Menschen mit Lungenkrankheiten sollten bei der Berufswahl und auch bei der Ausübung ihres Berufes darauf achten, dass sie sich keinen potenziell schädlichen Einflüssen aussetzen.

Berufskrankheiten sind Krankheiten, die durch die Ausübung eines Berufs ausgelöst werden und als solche anerkannt sind. Dazu zählen beispielsweise durch Stäube verursachte Erkrankungen, wie die Asbestose oder Silikose. Bei Verdacht auf eine Berufskrankheit können die gesetzliche/betriebliche Unfallversicherung und/oder die jeweilige Berufsgenossenschaft (BG) weitere Informationen und Ansprechpartner vermitteln.

Mehr zur Frage: "Lungenkrankheit im Beruf und als Berufskrankheit: Wo kann ich mich informieren?"

Spezielle Atemtechniken können Menschen mit Lungenkrankheiten zum Beispiel im Rahmen einer Atemphysiotherapie bzw. Atemschulung bei spezialisierten Physiotherapeuten erlernen. 

Mehr zur Frage: "Wo kann ich spezielle Atemtechniken erlernen, die mir das Leben mit meiner Lungenkrankheit erleichtern?"

Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) hat 2016 ein Positionspapier zum Thema „Cannabis“ herausgegeben. Sehr gut belegt sei mittlerweile, dass früher, hoch-dosierter, langjähriger und regelmäßiger Cannabisgebrauch das Risiko für unterschiedliche psychische und körperliche Störungen und der altersgerechten Entwicklung erhöht, so die Experten.

Generell gilt für COPD: Jegliche Schadstoffe die mit der eingeatmeten Luft in die Lunge gelangen, spielen eine wichtige Rolle bei der Krankheitsentstehung und des Voranschreitens der COPD.

Mehr zur Frage: "Ist Cannabis-Rauchen schädlich für die Lunge, zum Beispiel bei COPD?"

Forschung

Durch neue Forschungsergebnisse hat sich das Verständnis der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung COPD in den letzten Jahren immer weiter verbessert. Das große Ziel der COPD-Forschung: Die Entwicklung neuer Therapien und Medikamente.

Bisher konnten einige zelluläre Signalwege identifiziert werden, die sich für neue Therapieansätze eignen, neue COPD-Medikamente stehen allerdings bislang nicht zur Verfügung.

Mehr zur Frage: "Gibt es Neues aus der COPD-Forschung?"

Forschungsansätze zur Regeneration von Lungengewebe sind derzeit noch nicht in der Praxis angekommen sind. Erste Ergebnisse zur Regeneration der Lunge – auch international – beziehen sich noch immer nur auf Mäuse und humane (menschliche) Zellkulturen. 

Mehr zur Frage: "Gibt es neue Forschungsfortschritte zur Regeneration der Lunge und kann ich vielleicht an klinischen Studien teilnehmen?"