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Nanomaterial - Gewebe
M. Johannsen - stock.adobe.com

Nanopartikel: Risiken minimieren

Zur Minimierung möglicher gesundheitlicher Risiken durch Nanopartikel gibt es zahlreiche Richtlinien und Maßnahmen auf globaler wie nationaler Ebene.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat schon im Jahre 2005 auf Basis der vorliegenden Studien eine Risikoabschätzung für feine Partikel vorgenommen und daraus Richtlinien für die globale Luftqualität erarbeitet. 

Wissenschaftliche Beratung:
Dr. Tobias Stöger, Helmholtz Munich, Institut für Lungenbiologie

Zur Minimierung möglicher gesundheitlicher Risiken durch Nanopartikel gibt es zahlreiche Richtlinien und Maßnahmen auf globaler wie nationaler Ebene.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat schon im Jahre 2005 auf Basis der vorliegenden Studien eine Risikoabschätzung für feine Partikel vorgenommen und daraus Richtlinien für die globale Luftqualität erarbeitet. 

Wissenschaftliche Beratung:
Dr. Tobias Stöger, Helmholtz Munich, Institut für Lungenbiologie

Risiken durch synthetische Nanopartikel reduzieren

Bei der Herstellung synthetischer Nanopartikel stehen drei Ansätze zur Risikominimierung im Vordergrund:

  1. Nanomaterialien sicher entwickeln
  2. Nanomaterialien nicht in die Umwelt freisetzen oder
  3. die Freisetzung gegebenenfalls minimieren

So könnte beispielsweise auf die Verwendung von faserartigen Nanostrukturen verzichtet werden, wenn diese länger als 10 Mikrometer sind, oder möglichst bioabbaubare Materialien verwendet werden.

Indem sie fest in eine Matrix von anderen Stoffen eingebunden werden, lässt sich eine Freisetzung von synthetischen Nanopartikeln aus Nanoprodukten minimieren.

In der Arbeitswelt wird zu Schutzkleidung und Atemschutz sowie effektiven Luftfiltersystemen, die Nanopartikel aus der Luft entfernen, geraten. Die Höhe der Freisetzung sollte generell gemessen werden, um bei entsprechend hohen Konzentrationen Schutzmaßnahmen treffen zu können.

Quellen

Letzte Aktualisierung: 25.11.2021