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Lungenentzündung: Risikofaktoren

Jeder Mensch kann an einer Lungenentzündung (Pneumonie) erkranken. Besonders gefährdet sind jedoch Säuglinge und Kleinkinder sowie Ältere und Menschen mit einem geschwächten Immunsystem. 

Wissenschaftliche Beratung: 
Prof. Dr. med. Gernot Rohde, Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Standort Marburg, DZL
Prof. Dr. Susanne Herold, Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Standort Gießen, DZL

Inhalt

Video: Welche Ursachen und Risikofaktoren einer Lungenentzündung sind bekannt?

Interview mit Prof. Tobias Welte

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Kleine Kinder und alte Menschen besonders gefährdet

Bei Babys und Kleinkindern ist das Immunsystem noch nicht vollständig ausgebildet und kann sich deshalb nur eingeschränkt gegen die Erreger zur Wehr setzen. Im Kindergarten- und Grundschulalter sind es vor allem die häufigen und engen Kontakte zu anderen Kindern, die schnell zu Infekten bis hin zu einer Lungenentzündung führen.

Das Risiko, an einer ambulant erworbenen Pneumonie zu erkranken, wird auch von verschiedenen Begleiterkrankungen beeinflusst, darunter zum Beispiel chronische Lungenkrankheiten wie 

Auch Diabetes und andere Erkrankungen, die das Immunsystem beeinträchtigen, gelten als Risikofaktor für eine Lungenentzündung.

Eine besonders gefährdete Gruppe sind ältere Personen, die oft bereits gesundheitliche Einschränkungen haben. Im hohen Alter kommt es unter anderem häufiger zu Schluckstörungen, zum Beispiel in Zusammenhang mit einem Schlaganfall oder einer Parkinson-Erkrankung. Geraten Flüssigkeit oder Nahrungsbestandteile versehentlich in die Atemwege, ist das wiederum ein wichtiger Risikofaktor für eine Pneumonie durch eingeatmete Fremdkörper – eine sogenannte Aspirationspneumonie.

Lebensstilabhängige Faktoren

Verschiedene lebensstilabhängige Faktoren können das Risiko für eine Lungenentzündung erhöhen. So zum Beispiel das Rauchen: Bestandteile des Zigarettenrauches verhindern, dass das körpereigene Immunsystem die bakterielle Infektion rasch und gezielt bekämpft. Auch die Flimmerhärchen (Zilien), die für die Abwehrfunktion der Atemwege wichtig sind, funktionieren bei Raucherinnen und Rauchern oft nur eingeschränkt. Die Erreger haben dann mitunter leichtes Spiel.

Weitere lebensstilabhängige Risikofaktoren sind zum Beispiel:

  • Erhöhter Alkoholkonsum
  • Untergewicht
  • Regelmäßiger Kontakt mit Kindern
  • Schlechte Zahnhygiene

Auch wenn man schon einmal an einer ambulant erworbenen Pneumonie erkrankt war, erhöht dies das Risiko nochmals zu erkranken.

Lungenentzündung: Symptome und Grundlagen

Grundlagen

Häufigster Auslöser einer Pneumonie (Lungenentzündung) sind Pneumokokken. Schüttelfrost, Atemnot oder Schmerzen im Brustkorb sind mögliche Pneumonie-Symptome.

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Lungenentzündung erkennen

Diagnose

Am Anfang der Diagnose einer Lungenentzündung steht das Anamnesegespräch. Symptome und bildgebende Verfahren können den Verdacht auf eine Lungenentzündung erhärten.

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Lungenentzündung: Medikamente und Therapie

Therapie

Eine Lungenentzündung wird fast immer mit Antibiotika behandelt. Idealerweise ist der Infektionserreger zu Beginn der Therapie bekannt.

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Wie häufig ist die Lungenentzündung?

Verbreitung

Die ambulant erworbene Pneumonie gehört weltweit zu den häufigsten tödlich verlaufenden Infektionserkrankungen.

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Lungenentzündung: Was macht die Forschung?

Forschungsansätze

Forschungsansätze bei Lungenentzündung (Pneumonie) beschäftigen sich vor allem mit neuen Ansätzen zur Behandlung oder der Suche nach neuen Impfstoffen.

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Quellen

Letzte Aktualisierung: 16.10.2025

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