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Pionierarbeit in der Lungenforschung

Lungenforschung ist für jeden einzelnen Menschen mit einer Lungenerkrankung wichtig – denn ohne Wissen zu Ursachen und Krankheitsmechanismen können keine Behandlungs-, Diagnose- und Vorbeugemöglichkeiten entwickelt werden. Gestern wurde der Helmholtz Pioneer Campus eröffnet. Mit mehreren Forschungsgruppen – auch in der Lungenforschung – will er zu einer gesünderen Gesellschaft beitragen.

Am Helmholtz Pioneer Campus forschen Wissenschaftler:innen an Grundlagen, um die Zusammenhänge zwischen Gesundheit und Krankheit besser zu verstehen. Die Forschenden von Helmholtz Munich wirken in unterschiedlichen Krankheitsbereichen – einige Gruppen setzen sich für Fortschritte bei Lungenerkrankungen ein. Das Team um Dr. Janna C. Nawroth arbeitet zum Beispiel daran, die Funktion des Lungenepithels besser zu verstehen. Diese Gewebsschicht, die die Atemwege von innen auskleidet, hat eine wichtige Schutzfunktion. Die Wissenschaftler:innen gehen davon aus, dass Beeinträchtigungen der Epithelfunktion mitverantwortlich sind für die Entstehung von chronischen Atemwegserkrankungen wie Asthma bronchiale oder der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung COPD. Mit neuen Methoden wollen sie den zugrundeliegenden Mechanismen auf den Grund gehen. 

Eine weitere Forschungsgruppe am Helmholtz Pioneer Campus ist zum Beispiel die von Dr. Lara Urban. Sie beschäftigt sich mit dem Konzept „One Health“. Es beschreibt die Vernetzung der Gesundheit des Planeten, der Natur, Pflanzen, Tiere und Mikroben mit der des Menschen. Die Forschenden nutzen dazu unter anderem Genomik und künstliche Intelligenz, um den Zusammenhängen auf die Spur zu kommen. 

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