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Vlad Chorniy - stock.adobe.com
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Was ist Kryptogen organisierende Pneumonie (COP)?

Bei der kryptogenen organisierenden Pneumonie (COP) handelt es sich um eine akute entzündliche Lungenerkrankung. Auslöser können Erreger, wie Bakterien und Viren, oder Giftstoffe, zum Beispiel Medikamente oder Bestrahlung sein. In der Folge entzündet sich das Lungengewebe. Statt einer Abheilung setzt  bei der COP jedoch ein reaktiver schneller Vernarbungsprozess des Lungengewebes ein. Meist entwickelt sich die Krankheit im Verlauf weniger Wochen. 

Bei der kryptogenen organisierenden Pneumonie (COP) handelt es sich um eine akute entzündliche Lungenerkrankung. Auslöser können Erreger, wie Bakterien und Viren, oder Giftstoffe, zum Beispiel Medikamente oder Bestrahlung sein. In der Folge entzündet sich das Lungengewebe. Statt einer Abheilung setzt  bei der COP jedoch ein reaktiver schneller Vernarbungsprozess des Lungengewebes ein. Meist entwickelt sich die Krankheit im Verlauf weniger Wochen. 

Die Symptome einer COP sind

  • Fieber,
  • trockener Husten,
  • Abgeschlagenheit,
  • Appetitlosigkeit und
  • Gewichtsverlust.

Die Krankheit beginnt im Schnitt mit 50 bis 60 Jahren. Männer und Frauen sind gleich häufig betroffen. Faktoren, die das COP-Risiko erhöhen, sind nicht bekannt. Der Therapie-Standard bei einer kryptogen organisierenden Pneumonie ist die Behandlung mit Cortison (Kortikosteroiden), die Erfolge hiermit sind überwiegend positiv.

In einigen Fällen schlägt die COP-Behandlung nicht an und die Vernarbung (Fibrosierung) des Lungengerüsts schreitet weiter voran. Eine solche Lungenfibrose lässt sich bislang leider nicht heilen. Die weitere Therapie besteht deshalb darin, das Fortschreiten Vernarbung zu stoppen oder zumindest zu verlangsamen. Zudem werden die Symptome so gut es geht behandelt. Hier finden Sie mehr Informationen zur Lungenfibrose-Therapie.

Weitere Informationen

American Lung Association: Cryptogenic Organizing Pneumonia (COP)(in Englisch) 

Letzte Aktualisierung: 19.08.2019