Lungs preparation

Exhalat - Analyse

Bei einer Exhalat-Analyse wird die Luft, die eine Person ausatmet, auf verschiedene biochemische Parameter hin untersucht. Die Ausatemluft – das Exhalat – besteht zu einem großen Teil aus Wasserdampf und darin gelösten Stoffwechselprodukten. Diese können durch Kühlung kondensiert und analysiert werden.

Bei einer Exhalat-Analyse wird die Luft, die eine Person ausatmet, auf verschiedene biochemische Parameter hin untersucht. Die Ausatemluft – das Exhalat – besteht zu einem großen Teil aus Wasserdampf und darin gelösten Stoffwechselprodukten. Diese können durch Kühlung kondensiert und analysiert werden.

Zur Gewinnung des Exhalats atmet der Patient oder die Patientin über ein Mundstück durch ein Ventil, das Ein- und Ausatemluft voneinander trennt. Die Ausatemluft wird über eine Kühlfalle geleitet und das so gewonnene Kondensat auf bestimmte Substanzen hin analysiert.

Gut untersuchte Krankheitsmarker sind unter anderem Stickstoffmonoxid (NO) und Wasserstoffperoxid (H2O2). Sie sind Marker für Entzündungen der Atemwege und eignen sich gut zur Überprüfung des Erfolgs einer Therapie, zum Beispiel bei Asthmatikern.

In der Forschung gibt es seit einigen Jahren vermehrt Ansätze, um sogenannte Biomarker für bestimmte Lungenerkrankungen im Exhalat zu identifizieren und damit eine Früh- oder Differenzialdiagnose beziehungsweise Krankheitsprognose möglich zu machen. Es wurden bereits eine Reihe vielversprechender Biomarker charakterisiert, die in den kommenden Jahren auf ihre Wertigkeit überprüft werden und künftig bei der nichtinvasisven Diagnose von Lungenkrankheiten wie Lungenkrebs oder COPD eine wichtige Rolle spielen werden.

Weitere Untersuchungen bei Lungenkrankheiten

Ausführliche Anamnese

Voruntersuchung

Am Anfang der Diagnosestellung steht die Anamnese, ein ausführliches Gespräch über die Krankheitsgeschichte. Es folgen Abklopfen und Abhören des Brustkorbs.

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Elektro-Kardiogramm

EKG

Ein Elektro-Kardiogramm (EKG) misst die elektrische Aktivität des Herzens und zeichnet sie in Form von Kurven auf. Es kann zum Beispiel Hinweise auf Lungenhochdruck liefern.

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Belastungstest bei Lungenerkrankungen

6-Minuten-Gehtest

Der Sechs-Minuten-Gehtest ist ein Belastungstest, der als diagnostisches Mittel zur Erkennung von Lungenerkrankungen, insbesondere COPD, eingesetzt wird.

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Spirometrie und Co.

Lungenfunktion

Lungenfunktionstests untersuchen den Zustand und die Funktion der Lunge. Bei Lungenerkrankungen sind die gemessenen Werte in meist typischer Weise verändert.

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Die Gasverteilung im Blut

Blutgasanalyse

Die Blutgasanalyse misst die Gasverteilung von Sauerstoff und Kohlendioxid, den Säure-Basen-Haushalt und pH-Wert im Blut und kann Hinweise auf Lungenkrankheiten liefern.

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Der Blick ins Körperinnere

Bildgebung der Lunge

Bildgebende Verfahren wie Röntgen, Ultraschall, CT, MRT oder Szintigraphie erlauben einen Blick in das Innere der Atemwege und der Lunge.

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Lungenspiegelung

Endoskopie

Die Lungenspiegelung ist das wichtigste Diagnoseverfahren bei Verdacht auf Lungenkrebs. Es wird aber auch bei anderen Erkrankungen der Atemwege angewandt.

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Zellen unter dem Mikroskop

Zytologie

Die Zytologie dient der Suche nach krankhaften Veränderungen von Zellen aus der Lungenschleimhaut, die Hinweise auf einen Tumor liefern.

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Quellen

Letzte Aktualisierung: 20.03.2019

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