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Nachrichten von Selbsthilfeorganisationen

Hier finden Sie Nachrichten von Patientenorganisationen und Selbsthilfegruppen.

Hier finden Sie Nachrichten von Patientenorganisationen und Selbsthilfegruppen.

Alle Patientenorganisationen möchten wir ermutigen, uns ihre Informationen an unsere E-Mail-Adresse lungeninformationsdienst(at)helmholtz-munich.de zuzusenden. Termine oder Veranstaltungshinweise werden gerne in unserem Terminkalender vermerkt.

Die Beiträge sind nach Erscheinungsdatum (absteigend) sortiert.

Sarkoidose-Netzwerk e.V. │ 11.11.2022: Ausschreibung des Sarkoidose-Forschungspreises

Das Sarkoidose-Netzwerk e.V. schreibt anlässlich des 63. Kongresses der DGP im nächsten Jahr zum siebten Mal einen Forschungspreis zur Sarkoidose aus. Der Preis dient der Förderung der Wissenschaft in diesem Gebiet. Er wird für die beste grundlagenwissenschaftliche oder beste klinische Arbeit über Sarkoidose ausgeschrieben und ist mit 2.000,00 Euro dotiert.

Ausgezeichnet werden nur Originalarbeiten in deutscher oder englischer Sprache, die noch nicht oder innerhalb der letzten zwölf Monate vor Einsendeschluss veröffentlich wurden.

Einzureichen sind:

  • Manuskript
  • deutsche Kurzzusammenfassung
  • Lebenslauf mit Publikationsliste

Der Preis wird anlässlich des DGP-Kongresses im März 2023 in Düsseldorf vergeben.

Die Bewerber werden gebeten, ihre Unterlagen bis zum 31. Januar 2023 im PDF-Format (max. 5 MB) mit einer Publikationsliste und Lebenslauf an verein@sarkoidose-netzwerk.de zu schicken.

Die Bewertung der eingereichten Arbeiten erfolgt durch fünf unabhängige, namhafte Professoren und berücksichtigt die Kriterien:

1. Originalität

2. Methodologische Qualität

3. Klinische bzw. wissenschaftliche Relevanz

Weitere Informationen: Ausschreibung: Sarkoidose-Forschungspreis 2023 - Sarkoidose Netzwerk e.V. (sarkoidose-netzwerk.de)

Quelle: www.sarkoidose-netzwerk.de

COPD-Deutschland e.V. │ Eröffnung einer umfangreichen Mediathek

Die Homepage des COPD-Deutschland e.V. bietet eine Fülle von wissenswerten und nützlichen Informationen rund um das Thema Atemwegserkrankungen. Nun wurde dieses Angebot mit der neu erstellten Mediathek umfangreich erweitert.

Ab sofort können interessierte Besucher sämtliche Vorträge (141) aus 14 Jahren Symposium-Lunge von 2008-2022 in der Mediathek unbefristet und kostenlos abrufen.

Anhand der großen Auswahl verschiedenster Themen, alphabetisch geordnet, können die Zuschauer durch die hervorragend referierten Beiträge ihr Wissen erweitern und sich allumfassend informieren :
Alpha-1-Antitrypsinmangel, Antibiotika, Atemtherapie, Atmung und Psyche, Begleiterkrankungen, Behandlung ambulant, Behandlung stationär, COPD im Alter, COPD und Psyche, Cortison, Compliance-Therapietreue, COVID 19, Diagnostik, Eigenverantwortung, Erste Symptome, Exazerbation, Erkrankungen Differenzierung, Ernährung, Harninkontinenz, Inhalation, Impfprophylaxe, Körperliches Training, Langzeit-Sauerstofftherapie, Lungensport, Lungenvolumenreduktion, Medikamentöse Therapie, Mukopharmaka, Nicht-invasive Beatmung, Prophylaxe, Rauchen, Reflektorische Atemtherapie, Rehabilitation, Reisen mit Sauerstoff, Schwerbehindertenausweis, Trainingstherapie, Therapieoptionen, Compliance-Therapietreue, Transplantation, Ursachen

Angedacht ist eine jährliche Erweiterung der Mediathek.

https://www.copd-deutschland.de/mediathek

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
COPD - Deutschland e.V.

Die bereitgestellten Videos und Inhalte der Beiträge unterliegen dem Copyright.

COPD-Deutschland e. V.│7.10.2022: Rückblick auf das 14. Symposium Lunge

Am Samstag, den 3.9.2022 fand das 14. Symposium-Lunge zum zweiten Mal als virtuelle Veranstaltung statt.

Alle Vorträge und Interviews lassen sich kostenlos in einem Video nachverfolgen.

Das Motto und Thema des diesjährigen Symposiums Lunge lautete:
„COPD und Lungenemphysem - Erste Anzeichen erkennen, Diagnostik und mögliche Therapieoptionen“

In acht verständlich referierten Vorträgen wurden diese Themen behandelt:

1    Unterschiede zwischen COPD, Lungenemphysem, Asthma und ACOS
2    COPD - erste Anzeichen und umfassende klinische Diagnostik
3    Stationäre Behandlung von COPD, Lungenemphysem und ACOS
4    COPD-Therapie in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
5    Welche Impfungen sind bei Patienten mit COPD empfehlenswert?
6    Langzeit-Sauerstofftherapie und Nicht-invasive Beatmung
7    Atemtherapie / Treppensteigen
8    COPD - Ernährung bei Unter- und Übergewicht

Außerdem wurden sechs Interviews mit Experten angeboten.

Sämtliche Vorträge und Interviews können alle Interessierten ab sofort und auf Dauer kostenlos auf den Homepages des Veranstalters und Mitveranstalters unter den nachfolgenden Links aufrufen:

https://www.copd-deutschland.de/symposium-2022
https://www.lungenemphysem-copd.de/symposium-lunge/symposium-lunge-2022/symposium-lunge-2022-vortraege-interviews

Das nächste, 15. Symposium-Lunge wird am Samstag, den 2. September 2023 erneut in virtueller Form stattfinden - siehe:
https://www.copd-deutschland.de/symposium-2023 

Bei Fragen oder mit einem Anliegen wenden Sie sich bitte an:
Organisationsbüro Symposium-Lunge
Heike und Jens Lingemann

Tel./AB: 02324-999959
symposium-org@copd-deutschland.de  
15. Symposium-Lunge am 02. September 2023
www.copd-deutschland.de/symposium-2023

Quelle: COPD – Deutschland e.V.

COPD-Deutschland e. V.│29.08.2022: 14. Symposium Lunge – Ernährung bei Unter- und Übergewicht und COPD

Die Ursachen und Auswirkungen von Mangelernährung bei COPD-Patienten sowie die Methoden der Ernährungstherapie bei Unter- wie auch Übergewicht werden Roxana J. Nolte-Jochheim (Ernährungstherapie Wyk auf Föhr) und Britta Ziebarth (Ökotrophologie Wyk auf Föhr) in ihren Vorträgen auf dem 14. Symposium Lunge 2022 am 3.9.2022 näher erläutern.

Die Ernährungstherapie bei COPD wird als Therapiebaustein oftmals unterschätzt. Dabei spielt der Ernährungszustand eine bedeutende Rolle im Verlauf der COPD Erkrankung: Er beeinflusst die körperliche Belastbarkeit, das Immunsystem und nicht zuletzt das Risiko der Sterblichkeit. Eine gute Ernährungstherapie verbessert den Ernährungszustand und somit die Prognose der COPD.

Der Body Mass Index (BMI) (Gewicht in kg / Größe in m2) ist zur Erfassung des Ernährungszustandes nicht ausreichend, da er nicht die Körperzusammensetzung eines Patienten berücksichtigt. Die Diagnostik der Wahl ist hier die Bioelektrische Impedanz Analyse (BIA). Mit ihr werden die einzelnen Körperkompartimente bestimmt: Fettmasse, fett-freie Masse (Muskelmasse, Gesamtkörperwasser sowie intra- und extrazelluläres Wasser, Zellmasse) sowie der Phasenwinkel als Parameter für den Ernährungs- und Trainingszustand der Zellen. Mithilfe der BIA kann zudem eine Mangelernährung aufgedeckt werden.
Zwischen 20 und 60 % der COPD-Patienten sind mangelernährt. Eine Mangelernährung besteht, wenn eines der folgenden Kriterien erfüllt ist:

  •     Body Mass Index (BMI) < 18,5 kg/m2
  •     ein ungewollter Gewichtsverlust von mehr als 5 % in den letzten 3 Monaten
  •     fettfreie Masse Index (FFMI) < 15 kg/m2 (Frau en) bzw. < 17 kg/m2 (Männer)

Der fettfreie Masse Index (FFMI) zeigt die Muskelausprägung des Körpers an. Auch bei normal- oder übergewichtigen Patienten eignet er sich als Parameter zur Diagnostik einer Mangelernährung. Ein zu geringer FFMI bei COPD ist mit einer schlechteren Lungenfunktion, einem schwereren Verlauf und einer höheren Sterblichkeit assoziiert.

Welche Ursachen für eine Mangelernährung vorliegen können, welche Auswirkungen auch Übergewicht auf die COPD haben kann und mit welchen Methoden der Ernährungstherapie sowohl Untergewicht als auch Übergewicht zu behandeln sind, werden die Referentinnen in ihren Vorträgen ausführlich erläutern.
Passend zu diesem Thema hat der COPD-Deutschland e.V. einen Patientenratgeber herausgegeben, den Sie auf https://www.copd-deutschland.de/images/patientenratgeber/patientenbroschueren/copd-und-ernaehrung.pdf (PDF) online lesen oder als Print Medium bestellen können.

Quelle: Vorträge von Roxana J. Nolte-Jochheim (Ernährungstherapie Wyk auf Föhr) und Britta Ziebarth (Ökotrophologie Wyk auf Föhr) auf dem 14. Symposium Lunge 2022 am 3. September 2022

Anfragen bezüglich des Symposiums richten Sie bitte an:
Organisationsbüro Symposium-Lunge
Heike und Jens Lingemann
symposium-org@copd-deutschland.de
Telefon: 02324 - 999 959

Alle Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier: Symposium-Lunge 2022

COPD-Deutschland e. V.│26.08.2022: 14. Symposium Lunge – Atemtherapie und Training verhelfen COPD-Patienten aus dem Teufelskreis

Die wichtigsten Formen der Atemtherapie und des körperlichen Trainings werden Dr. rer. medic. Sebastian Teschler, Physio- und Atmungstherapeut der ZWANZIG-NEUN-FÜNF Essen GmbH, und Andrea Huhn, Physio- und Atmungstherapeutin der ZWANZIG-NEUN-FÜNF Essen GmbH, in ihren Vorträgen auf dem 14. Symposium Lunge 2022 am 3.9.2022 vorstellen.

Atemtherapie und körperliches Training (einschließlich der Bewegungsaktivität im Alltag) sind zentrale Bestandteile der Behandlung einer COPD: Mit Atemtechniken wie z. B  „Lippenbremse“ und Hustenmanagement können Sie Ihrer Luftnot entgegenwirken. Und durch regelmäßige Bewegung können Sie einen günstigeren Verlauf der Erkrankung mit weniger akuten Verschlechterungen bewirken und beugen Nebenerkrankungen und Infekten vor.

Sie werden merken, dass Sie Stück für Stück Lebensqualität zurückgewinnen und werden den Teufelskreis aus Atemnot, körperlicher Schonung und fortschreitendem Fitnessverlust durchbrechen! Gezielte Übungen und ausreichend Bewegung verhelfen Ihnen zu mehr Kraft und Kondition. Sie werden eine positive Veränderung spüren. Das können Sie unabhängig davon erreichen, wie stark die Krankheit bei Ihnen fortgeschritten ist. Sie brauchen also keine Angst vor Luftnot zu haben. Physiotherapeuten gestalten Übungen und Training so, dass Sie nicht überfordert werden.

Passend zu diesen Themen hat der COPD-Deutschland e.V. einen Patientenratgeber herausgegeben, die Sie online lesen bzw. als Print Medium bestellen können auf https://www.copd-deutschland.de/images/patientenratgeber/patientenbroschueren/atemphysiotherapie.pdf (PDF).

Quelle: Vorträge von Dr. rer. medic. Sebastian Teschler, Physio- und Atmungstherapeut der ZWANZIG-NEUN-FÜNF Essen GmbH, und Andrea Huhn, Physio- und Atmungstherapeutin der ZWANZIG-NEUN-FÜNF Essen GmbH, auf dem 14. Symposium Lunge 2022 am 3. September 2022

Anfragen bezüglich des Symposiums richten Sie bitte an:
Organisationsbüro Symposium-Lunge
Heike und Jens Lingemann
symposium-org@copd-deutschland.de
Telefon: 02324 - 999 959

Alle Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier: Symposium-Lunge 2022

COPD-Deutschland e. V.│05.08.2022: 14. Symposium Lunge – Langzeit-Sauerstofftherapie und nicht-invasive Beatmung

Zwei wichtige Therapiemethoden zur Sauerstoffversorgung bzw. nicht-invasiven Beatmung von Lungenpatienten wird Prof. Dr. med. Susanne Lang, Chefärztin der Klinik für Innere Medizin V am Universitätsklinikum Jena und Past-Präsidentin der MDGP, in ihrem Vortrag auf dem 14. Symposium Lunge 2022 am 3.9.2022 vorstellen und näher erläutern.

Bei COPD führt die fortschreitende Erkrankung der Lunge zu einem zunehmenden Verlust der Lungenfunktion, nämlich den Austausch von Sauerstoff ins Blut und den Abtransport von Kohlendioxid zu gewährleisten. Der Umbau der Lungenbläschen, die Verengung der Atemwege, die Überblähung und die Überlastung der Atemmuskulatur tragen zum Funktionsverlust bei. Zwei Faktoren – der gestörte Gasaustausch und die erlahmende Atemmuskulatur - können durch eine Langzeit-Sauerstofftherapie oder nicht-invasive Beatmung günstig beeinflusst werden.

Wenn der Sauerstoffpartialdruck in Ruhe unter einen Grenzwert von 55 mmHg sinkt, oder eine Herz-belastung bei einem Sauerstoffpartialdruck unter 60 mmHg vorliegt, ist die Sauerstofflangzeittherapie notwendig. Der Bedarf an Sauerstoff hängt unter anderem von der Aktivität des Menschen ab und steigt bei zunehmender Belastung an. Belastung ist also eine weitere Situation, in der eine Sauerstofftherapie zum Einsatz kommt. In der Nacht, wenn der Mensch schläft, lässt der Atemantrieb nach und der Sauerstoffgehalt sinkt leicht ab. Bei schwerem Sauerstoffmangel in der Nacht kann es ebenfalls notwendig werden Sauerstoff zu geben.

Neben den Vorrausetzungen, die für die Langzeitsauerstofftherapie gelten, spielt beim chronischen Atemversagen der Kohlendioxidgehalt (PaCO2) eine entscheidende Rolle. Die Leitlinie empfiehlt die nicht-invasive Beatmung, wenn 14 Tage nach einer akuten Verschlechterung (Exazerbation) der COPD noch ein PaCO2 über 53 mmHg vorliegt.

Passend zu diesen Themen hat der COPD-Deutschland e.V. vier Patientenratgeber herausgegeben, die Sie online lesen bzw. als Print Medium bestellen können:

Quelle: Vortrag von Prof. Dr. med. Susanne Lang, Chefärztin der Klinik für Innere Medizin V am Universitätsklinikum Jena und Past-Präsidentin der MDGP, auf dem 14. Symposium Lunge 2022 am 3. September 2022

Anfragen bezüglich des Symposiums richten Sie bitte an:
Organisationsbüro Symposium-Lunge
Heike und Jens Lingemann
symposium-org@copd-deutschland.de
Telefon: 02324 - 999 959

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COPD-Deutschland e. V.│22.07.2022: 14. Symposium Lunge – Ratsame Impfungen bei COPD

Welche Impfungen für COPD-Patienten empfehlenswert sind, wird Dr. med. Thomas Voshaar vom Lungen- und Thoraxzentrum Nordrhein, Chefarzt des Zentrums für Schlaf- und Beatmungsmedizin am Krankenhaus Bethanien Moers, in seinem Vortrag auf dem 14. Symposium Lunge 2022 am 3.9.2022 erklären.

Patienten mit COPD sollten ebenso wie alle anderen Patienten mit chronischen Erkrankungen darauf achten, dass alle Basisimmunisierungen durchgeführt und aktualisiert werden entsprechend den Empfehlungen der Ständigen Impf-kommission/ STIKO. Darüber wird COPD-Patienten die jährliche Grippeschutzimpfung und auch eine Pneumokokken-Schutzimpfung empfohlen.

Für die Impfung gegen das neue SARS-CoV-2-Virus gilt ebenso eine eindeutige Empfehlung bis hin zur 3. Impfung, die als Boosterung bezeichnet wird. Ausreichende wissenschaftliche Daten für weitere Boosterungen gibt es derzeit nicht, so dass man nicht ohne Vorbehalt zu einer 4. Impfung raten kann. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird es bis zum Herbst 2022 Impfstoffe mit neuen Zusammen-setzungen geben, so dass letztlich wahrscheinlich die Impfungen ähnlich wie bei der Influenza jährlich angepasst und erneuert werden müssen.

Passend zum Thema „Impfungen bei COPD“ hat der COPD-Deutschland e.V. einen Patientenratgeber herausgegeben, den Sie online lesen können: https://www.copd-deutschland.de/images/patientenratgeber/patientenbroschueren/impfprophylaxe.pdf  (PDF)
Quelle: Vortrag von Dr. med. Thomas Voshaar vom Lungen- und Thoraxzentrum Nordrhein, Chefarzt des Zentrums für Schlaf- und Beatmungsmedizin am Krankenhaus Bethanien Moers, auf dem 14. Symposium Lunge 2022 am 3. September 2022

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Alle Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier: Symposium-Lunge 2022

Wie sich die Behandlung der COPD bis heute gewandelt hat und was in Zukunft womöglich zu erwarten ist, wird Dr. med. Justus de Zeeuw, Facharzt für Innere Medizin, Lungen- und Bronchialheilkunde sowie Schlafmedizin, in seinem Vortrag auf dem 14. Symposium Lunge 2022 am 3.9.2022 schildern.

Eine der Volkskrankheiten, bei der sich die Behandlungsmöglichkeiten in beeindruckender Weise entwickelt haben, ist die COPD. Nach einem Rückblick in die 90er Jahren des 20. Jahrhunderts, mit welchen Medikamenten COPD damals behandelt wurde, wird Dr. med. Justus de Zeeuw darlegen, dass in der Gegenwart der Nutzen einer Therapie entscheidend ist und belegbar sein muss. Dann werden die zahlreichen Medikamente und Therapiemaßnahmen, die gegenwärtig für die Behandlung der COPD zur Verfügung stehen und für die ein Nutzen belegt ist, vorgestellt.

Bei einem Blick in die Zukunft steht aktuell die Hoffnung einer verbesserten Therapie des Lungenemphysems im Fokus. Es werden allerdings Jahrzehnte vergehen, bis ein solcher Wirkstoff für den Menschen verfügbar ist – wenn überhaupt.

Abschließend sei noch betont, dass eine Behandlungsmethode bei COPD sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart und Zukunft unbestritten wirksam und nützlich ist: Der Verzicht auf das Rauchen. Er ist zudem in einem wichtigen Punkt allen heute verfügbaren Behandlungsmöglichkeiten überlegen: Denn nur Rauchfreiheit kann vollbringen, dass eine COPD gar nicht erst entsteht.

Quelle: Vortrag von Dr. med. Justus de Zeeuw, Facharzt für Innere Medizin, Lungen- und Bronchialheilkunde sowie Schlafmedizin, auf dem 14. Symposium Lunge 2022 am 3. September 2022

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COPD-Deutschland e. V.│27.06.2022: 14. Symposium Lunge – Stationäre Behandlung von COPD, Lungenemphysem und ACOS

Verschlechterungen der COPD (sog. Exazerbationen) erfordern oft eine stationäre Behandlung mit verschiedenen Therapiemaßnahmen, die Priv.-Doz. Dr. med. Michael Westhoff, Chefarzt Lungenklinik Hemer, in seinem Vortrag auf dem 14. Symposium Lunge 2022 am 3.9.2022 näher erläutern wird.

In diesem Vortrag soll den akuten klinischen Verschlechterungen (Exazerbationen) bei COPD bzw. Lungenemphysem und bei ACOS (das durch begleitende Asthma-Symptome gekennzeichnet ist) ein besonderes Augenmerk gewidmet werden, die eine rasche oder sogar notfallmäßige stationäre Aufnahme und Behandlung erfordern.


Häufig wird in der Klinik eine „zweigleisige“ Therapie erforderlich - zum einen in Form einer Behandlung der eigentlichen Exazerbation der COPD bzw. des ACOS, zum anderen in Form einer ergänzenden Behandlung der Begleiterkrankungen (Komorbiditäten). Mitunter besteht schon bei der Aufnahme oder aber im Verlauf - noch bevor die medikamentösen Maßnahmen eine funktionelle und klinische Besserung bewirken können - eine schwere Beeinträchtigung der Atmung, sodass eine nicht-invasive Beatmung oder sogar eine invasive Beatmung nötig wird. Ziel ist es aber, die invasive Beatmung zu vermeiden bzw. sie so kurz wie möglich zu halten, um eine Langzeitbeatmung und Entwöhnung von der Beatmung (weaning) zu umgehen.

Quelle: Vortrag von Priv.-Doz. Dr. med. Michael Westhoff, Chefarzt Lungenklinik Hemer, auf dem 14. Symposium Lunge 2022 am 3. September 2022

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COPD-Deutschland e. V.│21.06.2022: 14. Symposium Lunge – Unterschiede zwischen COPD und Asthma und deren Mischformen

Welche Unterschiede zwischen COPD, Lungenemphysem, Asthma und ACOS bestehen und wie sich das auf die Diagnose und Therapie der einzelnen Krankheiten auswirkt, wird Prof. Dr. med. Christian Taube, Direktor der Klinik für Pneumologie Universitätsmedizin Essen – Ruhrlandklinik, in seinem Vortrag auf dem 14. Symposium Lunge 2022 am 3.9.2022 erklären.

Obstruktive Lungenerkrankungen werden durch eine Verengung der Atemwege (Obstruktion) charakterisiert. Die beiden häufigsten Atemwegserkrankungen sind Asthma, chronisch-obstruktive Bronchitis und Lungenemphysem (COPD). Allerdings muss sorgfältig zwischen den Ursachen dieser Atemwegserkrankungen unterscheiden werden. Außerdem sind bei einigen Patienten Charakteristika von beiden Erkrankungen nachzuweisen (sog. Asthma COPD Overlap Syndrom = ACOS, wobei es sich hierbei um eine sehr gemischte Gruppe von Patienten handelt). Daher unterscheiden sich auch die Diagnose und Therapie der einzelnen Krankheitsbilder, wie Prof. Taube in seinem Vortrag näher erläutern wird.


Quelle: Vortrag von Prof. Dr. med. Christian Taube, Direktor der Klinik für Pneumologie Universitätsmedizin Essen – Ruhrlandklinik, auf dem 14. Symposium Lunge 2022 am 3. September 2022

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COPD-Deutschland e. V.│30.05.2022: 14. Symposium Lunge – COPD – bei typischen Anzeichen ist eine ärztliche Untersuchung empfehlenswert

Welche Symptome auf eine COPD hinweisen und wann eine ärztliche Untersuchung anzuraten ist, wird Prof. Dr. med. Kurt Rasche, Direktor des HELIOS Klinikum Wuppertal - Klinikum der Universität Witten/Herdecke, des Bergischen Lungenzentrums und der Klinik für Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin, in seinem Vortrag auf dem 14. Symposium Lunge 2022 am 3.9.2022 darlegen.

Die Diagnose „COPD“ ist bei Auftreten von Atemnot, Husten und Auswurf in Erwägung zu ziehen. Frühsymptome der COPD gibt es aber nahezu gar nicht. Treten die sog. „AHA“-Symptome Atemnot-Husten-Auswurf auf, liegt meistens schon eine nur noch bedingt rückgängig zu machende chronische Lungenerkrankung vor. Die häufig (zu) späte Diagnose einer COPD beruht u.a. darauf, dass die Symptome eher bagatellisiert werden und viel zu spät eine Lungenfunktionsprüfung durchgeführt wird.

Bei längerem Bestehen von AHA-Symptomen sollte unbedingt der Hausarzt aufgesucht werden. Sollte sich auf Grund der Krankheitsgeschichte, der körperlichen Untersuchung und/oder der Lungenfunktion der Verdacht auf eine COPD erhärten, ist es sinnvoll, dass ein Lungenfacharzt (Pneumologe) hinzugezogen wird. Welche Untersuchungen zur Diagnose durchgeführt werden, wird Prof. Rasche in seinem Vortrag näher erläutern.

Passend zu diesem Thema hat der COPD-Deutschland e.V. einen Patientenratgeber herausgegeben, den Sie im Internet auf Seite https://www.copd-deutschland.de/images/patientenratgeber/patientenbroschueren/diagnostik.pdf (PDF) online lesen bzw. als Print Medium bestellen können.

Quelle: Vortrag von Prof. Dr. med. Kurt Rasche, Direktor des HELIOS Klinikum Wuppertal - Klinikum der Universität Witten/Herdecke, des Bergischen Lungenzentrums und der Klinik für Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin, in seinem Vortrag auf dem 14. Symposium Lunge 2022 am 3. September 2022

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