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Lungs preparation
Michael Haggenmueller

Lungenfibrose: Verbreitung

Zur Häufigkeit der verschiedenen Formen von Lungenfibrose im Allgemeinen gibt es kaum zuverlässige Daten. Problematisch ist, dass es sich nicht um ein einheitliches Krankheitsbild handelt und auch die Definitionen in verschiedenen Ländern voneinander abweichen. Aktuellen Schätzungen zufolge leiden weltweit etwa 4,6 Millionen Menschen an einer interstitiellen Lungenerkrankung.

Wissenschaftliche Beratung:
Prof. Dr. Antje Prasse, Medizinische Hochschule Hannover

Zur Häufigkeit der verschiedenen Formen von Lungenfibrose im Allgemeinen gibt es kaum zuverlässige Daten. Problematisch ist, dass es sich nicht um ein einheitliches Krankheitsbild handelt und auch die Definitionen in verschiedenen Ländern voneinander abweichen. Aktuellen Schätzungen zufolge leiden weltweit etwa 4,6 Millionen Menschen an einer interstitiellen Lungenerkrankung.

Wissenschaftliche Beratung:
Prof. Dr. Antje Prasse, Medizinische Hochschule Hannover

Video: Wie häufig kommt Lungenfibrose vor?

Interview mit Prof. Jürgen Behr

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In Deutschland wird jedes Jahr bei etwa einer von 10.000 Personen eine Erkrankung des Lungengewebes diagnostiziert, die mit einer Entzündung und/oder Fibrose einhergeht. Insgesamt sind Männer – abhängig von der jeweiligen Form – häufiger betroffen als Frauen.

Idiopathische Lungenfibrose: Häufigkeit

Die Unterform der idiopathischen Lungenfibrose (IPF) ist zwar unbestritten die häufigste Form der Lungenfibrose, sie wird aber dennoch zu den seltenen Erkrankungen (Orphan Diseases) gezählt. 

Das Erkrankungsalter liegt bei IPF meist zwischen 60 und 70 Jahren. Und auch bei dieser Unterform sind Männer etwas häufiger betroffen als Frauen.

Laut Studienlage sind in Deutschland etwa acht von 100.000 Personen von idiopathischer Lungenfibrose betroffen. Pro Jahr erkranken drei bis neun pro 100.000 Personen neu an IPF. In den Erkrankungszahlen zeigt sich auch die deutliche Altersabhängigkeit der idiopathischen Lungenfibrose. So kommt die IPF vor dem 40. Lebensjahr kaum vor, im Alter zwischen 60 und 70 Jahren steigt die Prävalenz, also die Häufigkeit der Erkrankung, aber auf 150 bis 250 Fälle pro 100.000 Personen an.

Quellen

Letzte Aktualisierung: 13.12.2023