Lungenhochdruck

Der deutsche Internist Ernst von Romberg beschrieb 1891 erstmals das Krankheitsbild Lungenhochdruck (pulmonale Hypertonie, PH). Der krankhaft erhöhte Blutdruck im Lungenkreislauf  führt zu Atemnot und verminderter körperlicher Leistungsfähigkeit. Eine frühe Diagnose des Lungenhochdrucks ist schwierig und gelingt aufgrund der unspezifischen Symptome nur selten. Dabei ist die frühe Diagnosestellung besonders wichtig, da die Erkrankung in der Regel einen fortschreitenden und lebensbedrohlichen Verlauf nimmt.

Eine an den Ursachen der Erkrankung ansetzende Therapie oder gar Heilung ist gegenwärtig noch nicht möglich. Hoffnungen wecken neue Forschungsansätze in der Therapie, die darauf abzielen, Luftnot und Belastungseinschränkung der Betroffenen möglichst rasch zu lindern. Dies kann gelingen, indem der Gefäßwiderstand innerhalb der Lunge günstig beeinflusst und/oder das ungesteuerte Zellwachstum gehemmt wird.

Grundlagen

AKTUELLES AUS DER FORSCHUNG: Nachrichten, Ergebnisse aus klinischen Studien und Forschungslabors, Veranstaltungshinweise und mehr ...weiter

GRUNDLAGEN UND SYMPTOME: Lungenhochdruck oder pulmonale Hypertonie (PH) dient als Überbegriff für Krankheitsbilder, bei denen der Blutdruck im Lungenkreislauf chronisch erhöht ist. ...weiter

VERBREITUNG: Die zahlenmäßig größte Fraktion der Betroffenen mit pulmonaler Hypertonie bildet vermutlich die Gruppe, die an einer strukturellen oder funktionellen Erkrankung des linken Herzens leidet …weiter

RISIKOFAKTOREN: Es bestehen vielfältige Zusammenhänge zwischen dem isolierten Lungenhochdruck und anderen Vorerkrankungen und Risikokonstellationen. So tritt eine pulmonale Hypertonie bei rund 0,5 Prozent der Betroffenen mit HIV-Infektion auf ...weiter

DIAGNOSE: Pulmonale Hypertonie entwickelt sich meist schleichend, die Beschwerden sind anfangs nicht spezifisch. Näher liegende Diagnosen, etwa Asthma oder Linksherzerkrankungen, führen häufig zu einer Verzögerung …weiter

THERAPIEN: Dank großer Fortschritte in der Therapie ist die Prognose bei Lungenhochdruck in den vergangenen Jahren erheblich besser geworden. Innerhalb kurzer Zeit hat sich auch die Sterblichkeit durch pulmonale Hypertonie drastisch reduziert …weiter

FORSCHUNGSANSÄTZE: Die bisher eingesetzten Medikamente stellen einen großen Fortschritt in der Behandlung des Lungenhochdrucks dar. Allerdings kann damit bislang der Krankheitsverlauf nur verlangsamt werden. …weiter

WEITERE INFOS: Informationen im Internet; Forschungseinrichtungen; Literatur ...weiter

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