RS-Virus

© Wikimedia / Respiratory-Syncytial-Virus

Das Respiratorische Syncytial-Virus (kurz RS-Virus) ist bei Säuglingen und Kleinkindern bis zum Alter von drei Jahren weltweit der häufigste Auslöser von akuten Atemwegsinfektionen. In den ersten drei Lebensmonaten können diese besonders schwer verlaufen. Sehr gefährdet sind Frühgeborene. Grundsätzlich können Infektionen mit RS-Viren, die vor allem in den Wintermonaten und im Frühjahr gehäuft vorkommen, jeden treffen. Während ältere Kinder und Erwachsene in aller Regel nur leichte, erkältungsähnliche Symptome entwickeln, greifen RSV-Infektionen in den ersten Lebensmonaten leicht von den oberen auf die unteren Atemwege über. In ärmeren Ländern sind RSV-Infektionen nach der Malaria die zweithäufigste Todesursache im ersten Lebensjahr.

GRUNDLAGEN: Die RS-Viren gehören zur selben Virenfamilie (Paramyxoviridae) der Erreger, die auch Masern oder Mumps hervorrufen. ...weiter

SYMPTOME: Im ersten Lebensjahr sind RSV-Infektionen besonders häufig, fast jedes Kind macht bis zum zweiten Lebensjahr eine RSV-Infektion durch. …weiter

RISIKOFAKTOREN: Ein erhöhtes Risiko für eine RSV-Infektion haben Frühgeborene, Säuglinge mit geschwächtem Abwehrsystem oder anderen Grunderkrankungen. …weiter

DIAGNOSE: Für den RSV-Nachweis haben sich in der Praxis die Virusisolation oder der Antigennachweis etabliert. …weiter

THERAPIE: In der Therapie von RSV-Infektionen können nur die Symptome wie Husten, Schnupfen oder Fieber auskuriert werden. …weiter

PRÄVENTION: Ein Impfstoff gegen das RS-Virus existiert bislang nicht, für Hochrisiko-Babys gibt es allerdings eine RSV-Prophylaxe. …weiter

FORSCHUNGSANSÄTZE: Neue Ansätze in der Forschung zielen vor allem auf die Entwicklung eines Impfstoffs gegen das RS-Virus ab.   ... weiter

WEITERE INFOS: Hier finden Sie Adressen und weiterführende Informationen zum RS-Virus. …weiter

zum Seitenanfang
Druckversion