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Grippe (Influenza): Diagnose

Während der saisonalen Grippewelle kann anhand der Symptome ein klinischer Verdacht auf Influenza gestellt werden. Eine sichere Diagnose ist jedoch nur durch einen Erregernachweis, meist mittels PCR-Test aus einem Nasen- oder Rachenabstrich, möglich.

Wissenschaftliche Beratung:
Prof. Dr. med. Hortense Slevogt, Medizinische Hochschule Hannover, BREATH/DZL

Grippe-Diagnose anhand der Symptome

Grippe-Symptome sind:

  • plötzlich einsetzendes hohes Fieber,
  • trockener Reizhusten,
  • Muskel- und Kopfschmerzen sowie
  • Abgeschlagenheit. 

Weitere Symptome können Schweißausbrüche und Halsschmerzen sein. Die Beschwerden können aber auch bei anderen Atemwegsinfekten wie COVID-19 oder RSV-Infektionen auftreten.

Mehr zu den Grippe-Symptomen

Wie lassen sich die Grippeviren nachweisen?

In manchen Fällen, zum Beispiel bei erkrankten Personen aus Risikogruppen, ist es notwendig, das auslösende Virus eindeutig zu bestimmen. So kann eine Grippe von anderen Atemwegsinfektionen mit ähnlichen Symptomen (wie zum Beispiel COVID-19 oder RSV) abgegrenzt werden. 

Für die sichere Erkennung gibt es verschiedene Analyseverfahren. Hierfür ist ein Nasenabstrich nötig.
Grundsätzlich werden zwei Arten von Influenza-Tests für die Diagnose genutzt:

  • Schnelltest (Influenza A/B-Schnelltest)
  • PCR-Test

Influenza-Schnelltest

Bei diesem Influenza-Test werden Antigene der Viren mit einem Teststreifen nachgewiesen. Ein Schnelltest liefert innerhalb von 15 Minuten Ergebnisse. Er kann in der Arztpraxis oder auch zu Hause mit einem Nasenabstrich sehr einfach durchgeführt werden.

Es gibt aber auch Nachteile. So ist eine genaue Bestimmung der Virus-Art mit einem Schnelltest nicht möglich. Außerdem schlagen Schnelltests nicht bei allen Virus-Subtypen gleich gut an. Zudem ist die Nachweisbarkeit der Virusinfektion nur am Anfang der Erkrankung gut. Ein negatives Ergebnis schließt eine Influenza-Infektion nicht aus.

PCR-Test

Im Labor kann in einem Nasenabstrich mithilfe der PCR-Methode genetisches Material des Influenza-Virus nachgewiesen werden. 

Der PCR-Test ist sehr genau, da typische Genregionen des Virus bestimmt werden. Auch in einem fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung, wenn die Viren sich nicht mehr vermehren, sind sie noch nachweisbar. Ein Ergebnis ist innerhalb weniger Stunden möglich. 

Weitere Laboruntersuchungen

Mit weiteren Laboruntersuchungen können Forschende Erkenntnisse über das Infektionsgeschehen in der Bevölkerung gewinnen. Sie spielen jedoch für die Behandlung eines einzelnen Patienten eher keine Rolle. Hierzu zählen zum Beispiel:

  • Antigen-Nachweis mittels Immunfluoreszenz
  • Nachweis von Antikörpern gegen Influenza-Viren im Blut
  • Virusanzucht in Zellkultur

Mehr zu Grippe

Was ist eine Grippe (Influenza)?

Grundlagen

Die Grippe wird durch Influenzaviren ausgelöst. Typische Symptome sind hohes Fieber, trockener Reizhusten, Muskel- und Kopfschmerzen sowie Abgeschlagenheit.

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Grippe (Influenza) behandeln

Therapie

Meist werden eher die Grippe-Symptome behandelt, als die Viren selbst. Es können aber auch antiviral wirkende Medikamente eingesetzt werden.

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Was erhöht das Risiko für Grippe?

Risikofaktoren

Die Übertragung der Grippe (Influenza) erfolgt durch Tröpfcheninfektion. Gefährdet sind besonders ältere Menschen und chronisch Kranke.

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Wie häufig ist Grippe (Influenza)?

Verbreitung

Verbreitung der Grippe (Influenza) in Deutschland und weltweit.

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Was macht die Grippe-Forschung?

Forschungsansätze

Neben der jährlichen Produktion von passenden Impfstoffen, wird auch Grundlagenforschung betrieben, die neue Ansatzpunkte für Medikamente bringen soll.

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Quellen

Letzte Aktualisierung: 28.10.2025

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