Lungs preparation

Wie häufig ist die Lymphangioleiomyomatose?

Lymphangioleiomyomatose (LAM) ist eine seltene Erkrankung die fast ausschließlich Frauen im gebärfähigen Alter betrifft. Im Schnitt beginnt sie im mittleren Alter bei etwa 35 Jahren. Da es jedoch nicht ganz einfach ist, die Krankheit zu erkennen, wird die endgültige Diagnose oft erst später gestellt.

Wissenschaftliche Beratung: 
Prof. Dr. Andreas Günther,  Universitätsklinikum Gießen und Marburg
Dr. Ekaterina Krauss, Universitätsklinikum Gießen und Marburg

Lymphangioleiomyomatose (LAM) ist eine seltene Erkrankung die fast ausschließlich Frauen im gebärfähigen Alter betrifft. Im Schnitt beginnt sie im mittleren Alter bei etwa 35 Jahren. Da es jedoch nicht ganz einfach ist, die Krankheit zu erkennen, wird die endgültige Diagnose oft erst später gestellt.

Wissenschaftliche Beratung: 
Prof. Dr. Andreas Günther,  Universitätsklinikum Gießen und Marburg
Dr. Ekaterina Krauss, Universitätsklinikum Gießen und Marburg

Zwar gibt es auch vereinzelt Beschreibungen von LAM-Fällen bei Männern, dies ist jedoch sehr ungewöhnlich. Vermutlich sind hierbei hormonelle Ursachen verantwortlich. Mehr dazu lesen Sie auch im Kapitel Risikofaktoren der LAM.

Die sporadische Lymphangioleiomyomatose (sLAM) betrifft etwa drei bis fünf von einer Million Frauen. Zudem tritt LAM bei zirka 30 bis 40 Prozent der Patientinnen mit Tuberöser Sklerose (TSC) auf. Dies entspricht etwa weiteren 19 von einer Million Frauen. Obwohl die TSC-LAM wesentlich häufiger ist, haben die meisten Frauen, die wegen LAM behandelt werden, die sporadische Form.

Mehr dazu erfahren Sie hier: Formen der LAM

>> Zurück zur Übersicht ‚Lymphangioleiomyomatose (LAM)‘

Mehr zu Lymphangioleiomyomatose

Was ist Lymphangioleiomyomatose (LAM)?

Grundlagen

Lymphangioleiomyomatose, kurz LAM, ist eine seltene Lungenkrankheit, die entweder spontan auftreten oder vererbt werden kann.

Mehr erfahren

Lymphangioleiomyomatose (LAM) erkennen

Diagnose

Eine Lymphangioleiomyomatose (LAM) festzustellen kann schwierig sein, da die LAM-Symptome eher unspezifisch sind und jenen von anderen Lungenkrankheiten ähneln.

Mehr erfahren

Lymphangioleiomyomatose (LAM) behandeln

Therapie

Ziel der LAM-Therapie ist es vor allem, die Symptome und die Progression der Erkrankung bestmöglich zu verlangsamen.

Mehr erfahren

Lymphangioleiomyomatose (LAM): Was erhöht das Risiko?

Risikofaktoren

Lymphangioleiomyomatose (LAM) kann entweder durch einen spontan erworbenen Genfehler entstehen oder als vererbbare Form auftreten.

Mehr erfahren

Lymphangioleiomyomatose (LAM): Was macht die Forschung?

Forschungsansätze

Die Erforschung der Lymphangioleiomyomatose (LAM) wird erst seit wenigen Jahren intensiv vorangetrieben. Erfreulicherweise gelingen immer wieder wichtige Entdeckungen.

Mehr erfahren

Quellen

  • The LAM Foundation (US-Selbsthilfegruppe): www.thelamfoundation.org
  • Henske, E. et al.: Lymphangioleiomyomatosis – a wolf in sheep’s clothing. In: Journal of Clinical Investigation, 2012, 122 (11): 3807-3816
  • Aubry, M. et al.: Pulmonary Lymphangioleiomyomatosis in a Man. In: American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine, 2000, 162: 749-752
  • Orphanet: Lymphangioleiomyomatose 
  • Johnson, S. R.: Lymphangioleiomyomatosis. In: European Respiratory Journal, 2006

Letzte Aktualisierung: 27.04.2020

News aus der Lungenforschung

Jetzt unseren Newsletter abonnieren und unserem WhatsApp-Kanal folgen!