Im Rahmen der Studie wurden die Krankenakten von 651 <link>COPD-Patienten analysiert. 438 von ihnen erhielten die CPAP-Therapie, davon litten 228 auch an obstruktiver Schlafapnoe – einer schwerwiegenden schlafbezogenen Atmungsstörung. Die übrigen 213 COPD-Patienten, ebenfalls mit obstruktiver Schlafapnoe, erhielten keine CPAP-Behandlung.
Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Rate der Todesfälle, gemessen in einem Zeitraum von im Mittel 9,4 Jahren, in der Gruppe der Patienten ohne CPAP-Therapie höher als in den beiden anderen Gruppen war. Auch unter Berücksichtigung anderer Einflussfaktoren wie Alter, Body-Mass-Index, Raucherstatus und COPD-Schweregrad, lag die Sterberate der COPD-Kranken mit Schlafapnoe, die keine CPAP-Behandlung bekamen, um 80 Prozent höher als in den Vergleichsgruppen.
Bei der CPAP-Therapie wird über eine spezielle Atemmaske der Atemtrakt des Patienten im Schlaf offengehalten und in den Atemwegen ein leichter Überdruck erzeugt. Dies verhindert das Zusammenfallen der Atemwege und die dadurch entstehenden Atemstillstände (Apnoen).
Quelle:
<link http: ajrccm.atsjournals.org content diesem link verlassen sie den>Marin, J. et al.: Outcomes in Patients with Chronic Obstructive Pulmonary Disease and Obstructive Sleep Apnea: The Overlap Syndrome. In: Am J Respir Crit Care Med 2010, 182: 325-331
Weiterführende Informationen:
<link http: www.aerztezeitung.de medizin krankheiten atemwegskrankheiten diesem link verlassen sie den>Atemmaske verringert Hirnschäden bei Schlafapnoe. In: Ärztezeitung vom 21.09.2011
<link http: www.charite.de dgsm rat beatmung.html diesem link verlassen sie den>Penzel, T.: Positive Überdruckbeatmung zur Behandlung von Schlafapnoe
<link http: www.charite.de dgsm rat diesem link verlassen sie den>Penzel, T.: Schlafapnoe und Schnarchen