Bei der Behandlung der chronisch thromboembolischen pulmonalen Hypertonie (CTEPH), einer besonderen Form des <link>Lungenhochdrucks, ist die Therapie der Wahl bislang ein komplexer operativer Eingriff, die pulmonale Endarteriektomie. Diese Ausschälung der Lungenarterien führt bei der Mehrheit der Patienten zur Heilung. Manche Patienten gelten jedoch als inoperabel und bei manchen operierten Patienten bleibt der CTEPH dennoch bestehen oder kehrt wieder.
Wissenschaftler des <link http: diesem link verlassen sie den lungeninformationsdienst>Universitätsklinikums Gießen-Marburg führen seit einiger Zeit vielversprechende Studien mit dem neu zugelassenen Wirkstoff Riociguat durch. Er entfaltet seine Effekte über den gleichen Signalweg wie ein vom Körper selbst produziertes gefäßerweiterndes Molekül – das Stickstoffmonoxid (NO). NO entspannt die glatte Muskulatur in Gefäßwänden, senkt den pulmonalen Blutdruck und entlastet das Herz.
72 bereits operierte Patienten hatten zunächst über 16 Wochen lang Riociguat bzw. in der Kontrollgruppe ein Placebo erhalten. In die Folgestudie konnten 65 Patienten aufgenommen werden, die allesamt über einen Zeitraum von bis zu einem Jahr den Wirkstoff Riociguat erhielten. In der Langzeitanwendung bestätigten sich die positiven Ergebnisse aus Kurzzeitstudien: Riociguat wird von den Patienten gut vertragen. Im Sechs-Minuten-Gehtest und einigen anderen Tests verbesserten oder stabilisierten sich die Werte bei über 96 Prozent der Patienten innerhalb eines Jahres.
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<link http: diesem link verlassen sie den lungeninformationsdienst>Vorträge des Patientenforums Lunge zum Thema "Lungenhochdruck" (Nov 2012)
Quelle:
Mayer, E. et al.: <link https: diesem link verlassen sie den lungeninformationsdienst>Effects of riociguat in patients with persistent/recurrent chronic thromboembolic pulmonary hypertension (CTEPH) following pulmonary endarterectomy (PEA). – Vortrag auf dem Jahreskongress der Europäischen Gesellschaft für Lungenmedizin in München, 9. September 2014 (Letzter Abruf: 09.09.2014)