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Neuer Patientenratgeber „Bronchoskopische Lungenvolumenreduktion“

Informationen zu dieser noch neuen therapeutischen Maßnahme bei schweren COPD-Fällen mit ausgeprägtem Lungenemphysem liefert die neue Publikation der COPD – Deutschland e.V. und der Patientenorganisation Lungenemphysem-COPD Deutschland.

Fragen wie „Bei wem kann die endoskopische Lungenvolumenreduktion angewendet werden?“, „welche Risiken birgt der Eingriff?“ und „welches Verfahren ist für wen geeignet?“ stehen im Mittelpunkt der bereits zwölften Ausgabe der Ratgeberreihe „Patienten schreiben für Patienten“.

Bei den verschiedenen endoskopischen Verfahren zur Reduktion des Lungenvolumens beim Lungenemphysem kommt ein Bronchoskop zum Einsatz, sodass der chirurgische Eingriff entfällt. Ziel ist die Verkleinerung oder Reduktion der überblähten Teile der Lunge. Die endoskopische Lungenvolumenreduktion kann für eine kleine Gruppe von Patienten in Betracht kommen, wenn alle anderen Möglichkeiten der Therapie ausgeschöpft sind.

Betroffenen und Interessierten bietet die Broschüre eine anschauliche Übersicht über die verschiedenen endoskopischen Verfahren, wie beispielsweise das Ventilverfahren oder die Implantation von Spiralen. Auch die Anwendbarkeit dieser therapeutischen Maßnahme sowie der Nutzen und die Risiken dieser Behandlung  werden erläutert.

Weitere Titel aus der Reihe der Patientenratgeber der COPD-Deutschland e.V. und der Patientenorganisation Lungenemphysem-COPD Deutschland befassen sich u.a. mit den Themen „COPD und Ernährung“, dem Alpha 1-Antitrypsin Mangel und der Sauerstoff Langzeittherapie. Die kostenlosen Publikationen können entweder direkt von der Webseite der Patientenorganisation Lungenemphysem-COPD Deutschland heruntergeladen oder als Printversion bestellt werden.

Quelle:
COPD-Deutschland e.V., Patientenorganisation Lungenemphysem-COPD Deutschland (Hrsg., 2012): Bronchoskopische Lungenvolumenreduktion (Letzter Abruf: 21.09.2012)