Restriktive und obstruktive Lungenerkrankung – was ist der Unterschied?

Szene bei einem Lungenfunktionstest.
Was ist eine restriktive bzw. obstruktive Lungenerkrankung? ©CPC - Helmholtz Zentrum München

Bei obstruktiven Atemwegserkrankungen sind die Bronchien in der Lunge verengt. Die Luft kann dadurch nur erschwert ausgeatmet werden, wodurch die Lunge überblähen kann. Eine Obstruktion tritt z.B. bei der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung COPD und bei Asthma auf. Beim Lungenfunktionstest zeigt sich eine obstruktive Lungenkrankheit typischerweise durch eine verringerte Einsekundenkapazität (FEV1, engl. forced expiratory volume at 1 s, beschleunigtes Ausatemvolumen) und ein erhöhtes Residualvolumen (RV).

Bei einer restriktiven Lungenerkrankung, wie zum Beispiel der Lungenfibrose, verliert die Lunge teilweise ihre Flexibilität, wodurch die Dehnbarkeit des Lungengewebes abnimmt. Menschen mit restriktiven Atemwegserkrankungen können daher weniger Luft einatmen. Typisch für eine restriktive Atemwegserkrankung ist eine verringerte Vitalkapazität (VC) und Diffusionskapazität der Lunge (DL) im Lungenfunktionstest.

Erfahren Sie mehr zum Thema in unserem Kapitel „Lungenfunktionsprüfung“ oder auch in unserem Faktenpapier „Lungenfunktion – Das Wichtigste in Kürze“ (PDF).

Letzte Aktualisierung: 20.08.2019

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