Diagnose

Die Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch der Erkrankung beträgt bei SARS durchschnittlich fünf Tage (zwei bis sieben Tage). Ab dem Auftreten erster Symptome ist SARS auch ansteckend, im akuten Erkrankungsstadium sogar hochansteckend. Folgende grippeähnlichen Symptome treten in der ersten Woche auf: Plötzliches, schnell steigendes hohes Fieber, Halsentzündung mit Heiserkeit, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, die Entzündung beider Lungenflügel. Danach folgen oft Husten, Atemnot und Durchfall. In dieser Zeit ist auch die von den Patienten ausgehende Ansteckungsgefahr am höchsten.

Bei den Betroffenen liegt häufig ein verändertes Blutbild vor. Man nimmt daher an, dass die Virusinfektion dazu führt, dass sich die Zahl der Blutplättchen und der weißen Blutkörperchen im Blut verringern. Eine Diagnose erfolgt anhand der Anamnese, Blutuntersuchungen sowie Röntgenuntersuchungen der Lunge. Dabei werden mögliche Lungeninfiltrate, also Flüssigkeit und Zellen, die infolge entzündlicher Prozesse des Lungengewebes aus Blut-und Lymphgefäßen ins das Lungengewebe übergetreten sind, sichtbar. Der Virusnachweis selbst erfolgt mit molekularbiologischen Methoden (PCR) sowie einem Antikörper-Nachweisverfahren.

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Letzte Aktualisierung:

05.08.16

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