Was ist Kryptogen organisierende Pneumonie (COP)?

Bild: fotolia

Bei der kryptogenen organisierenden Pneumonie (COP) handelt es sich um eine akute entzündliche Lungenerkrankung. Auslöser können Erreger (Bakterien, Viren) oder Giftstoffe (z.B. Medikamente, Bestrahlung) sein, in der Folge entzündet sich das Lungengewebe. Statt einer Abheilung kommt es bei der COP zu einem reaktiven schnellen Vernarbungsprozess des Gewebes. Meist entwickelt sich die Krankheit im Verlauf weniger Wochen. Die Symptome sind Fieber, trockener Husten, Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust. Die Krankheit beginnt im Schnitt mit 50-60 Jahren, beide Geschlechter sind gleich häufig betroffen. Prädisponierende Faktoren sind nicht bekannt.

Der Therapie-Standard für eine COP ist die Behandlung mit Kortikosteroiden, die Erfolge hiermit sind überwiegend positiv. Da sich einmal gebildete Vernarbungen des Lungengerüsts nicht mehr rückgängig machen lassen, kann eine entstandene Lungenfibrose leider bislang nicht geheilt werden. Deshalb besteht das Ziel der Behandlung darin, das Fortschreiten der Fibrosierung zu stoppen oder zumindest zu verlangsamen. Ergänzend hinzu kommt eine symptomatische Therapie, die dazu dient, die Beschwerden so gut es geht zu lindern sowie mögliche Komplikationen und Folgeerkrankungen zu verhindern. Hierzu zählen die Gabe von Sauerstoff, atemwegserweiternde Medikamente und auch (atem-)physiotherapeutische Maßnahmen.

Weitere Informationen:
Lungenliga
Zusammenfassung (auf Englisch) der American Lung Association

 

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Letzte Aktualisierung: 22.06.18

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