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Diese Atemwegsviren erhöhen das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall

Eine neue Übersichtsstudie zeigt: Erkältungs- und Grippeviren können das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen stark erhöhen. Gegen die meisten dieser Viren gibt es Impfungen.

Atemwegsinfektionen belasten das Herz und den Kreislauf. Sie stehen daher auch mit Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall in Verbindung. Bisher war jedoch unklar, welche Viren dabei eine Rolle spielen und wie stark sie das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wirklich erhöhen.

Deutlicher Anstieg von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Um diese Fragen zu klären, analysierten australische Forschende die Daten von 48 Studien. Die Studien

  • wurden zwischen 1978 and 2024 veröffentlicht,
  • umfassten Teilnehmende mit durch Laboruntersuchungen bestätigten Atemwegsinfektionen und
  • untersuchten den Zusammenhang der Atemwegserkrankungen mit Herzinfarkten und/oder Schlaganfällen.

Die Analyse der Daten zeigt, dass insbesondere eine Grippe (Influenza) mit einem statistisch eindeutig (signifikant) erhöhten Risiko für akute Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden ist. Eine Influenza führt zu einem fünf Mal so hohen Risiko für einen akuten Herzinfarkt und für einen Schlaganfall.

Die Wissenschaftler:innen konnten außerdem weitere Viren als mögliche Auslöser für Herz-Kreislauf-Erkrankungen identifizieren, unter anderem:

Gegen viele dieser Viren gibt es wirksame Impfungen, zum Beispiel 

Impfungen sind ein wichtiger Beitrag, um Infektionen beziehungsweise schwere Verläufe und Komplikationen zu vermeiden.

 

Quelle

Nguyen, T. Q. et al.: Systematic review and meta-analysis of respiratory viral triggers for acute myocardial infarction and stroke. In: Cardiovascular Research 2025, 121 (9): 1330-1344

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