Hitzerisiken verständlich erklärt
Während Hitze für junge, gesunde Menschen höchstens unangenehm ist, kann sie für Menschen mit chronischen Erkrankungen lebensgefährlich sein. Warum das so ist, erklärt PD Dr. Katharina Lechner.
Während Hitze für junge, gesunde Menschen höchstens unangenehm ist, kann sie für Menschen mit chronischen Erkrankungen lebensgefährlich sein. Warum das so ist, erklärt PD Dr. Katharina Lechner.
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Für junge, gesunde Menschen ist Hitze oft auf nur unangenehm. Aber Menschen mit vorbestehenden Erkrankungen wie zum Beispiel Herz- und Kreislauferkrankungen, Herzschwäche, Zustand nach Herzinfarkt oder auch Bluthochdruck, die sind insbesondere gefährdet und für die kann Hitze zum absoluten Stresstest werden. Das ist dadurch begründet und hat vor allem mit den Mechanismen zu tun, wie wir Hitze loswerden. Und das ist zum einen: Mehr Blut geht in die Peripherie, das heißt in die Haut. Das ist Blutvolumen, was dann zentral am Herzen fehlt. Das heißt, das Herz muss schneller schlagen, muss stärker schlagen. Und wie man sich vorstellen kann, wenn das Herz schon von vornherein schwach ist, also eine Herzschwäche besteht, dann funktioniert dieser Anpassungsmechanismus eben nur begrenzt. Und der zweite Punkt ist und der hat hauptsächlich mit den Medikamenten zu tun, die diese Menschen nehmen müssen: Man schwitzt und verliert dadurch Flüssigkeit und Blutsalze. Und wenn natürlich jetzt jemand schon Entwässerungstabletten nimmt, dann kann es dazu kommen, dass dieser Mechanismus noch verstärkt wird und noch mehr Flüssigkeiten, noch mehr Blutsalze verloren werden. Oder zum Beispiel bei Bluthochdruckmedikamenten, die bewirken, dass die Gefäße weit werden. Hitze macht die Gefäße auch weit und dann kann es zu lebensbedrohlichen oder zumindest gefährlichen, niedrigen Blutdruckwerten kommen.
Lungenkrebs wird oft erst spät erkannt, denn er verursacht häufig lange Zeit keine Beschwerden. Dadurch versterben bis heute viele Menschen mit Lungenkrebs an der Erkrankung. Je früher die Erkrankung erkannt wird, desto besser sind die Chancen, wieder gesund zu werden.
Für bestimmte Personengruppen mit einem erhöhten Risiko für Lungenkrebs gibt es jetzt die Möglichkeit einer gezielten Früherkennung. Unsere vierteilige Video-Reihe erklärt verständlich und kompakt:
Dr. Johannes Schnorbach erläutert, warum eine frühe Diagnose entscheidend sein kann und was Sie über das neue Screening-Angebot wissen sollten.
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Robert Koch-Institut, Zentrum für Krebsregisterdaten: Lungenkrebs (Bronchialkarzinom). Stand: 03/2026