Die Spiroergometrie ist ein Lungenfunktionstest unter körperlicher Belastung. Sie ist ein wichtiger Baustein in der modernen Lungen‑ und Herzdiagnostik. Das Verfahren gehört zu den aussagekräftigsten Untersuchungen, wenn es darum geht, die körperliche Leistungsfähigkeit und mögliche Ursachen von Belastungsbeschwerden wie Atemnot besser zu verstehen.
Aussagekraft der Spirometrie von Mitwirkung abhängig
Die Aussagekraft ist jedoch stark davon abhängig, dass die untersuchte Person gut an der Spiroergometrie mitwirkt. Die Untersuchung ist anstrengend und kann teils auch als unangenehm empfunden werden, da es das Ziel ist, die körperliche Belastungsgrenze zu erreichen. Deshalb ist es wichtig, dass Betroffene gut informiert sind, was auf sie zukommt. Die neue Patienteninformation soll dies unterstützen.
Sie erläutert verständlich, wie die Untersuchung abläuft und worauf Betroffene vorher und nachher achten sollten. Außerdem gibt es Platz für eigene Fragen für eine optimale Vorbereitung.
Herausgeber sind die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) und die Deutsche Atemwegsliga.
Zur Patienteninformation Spiroergometrie (PDF)
Quellen
- Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. und Deutsche Atemwegsliga e.V. (Hrsg.): Patienteninformation Spiroergometrie
- Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V.: Neue Patienteninformation Spiroergometrie. Pressemeldung vom 23.04.2026