SARS

Coronaviren gelten als Auslöser der SARS-Infektion
Coronaviren gelten als Auslöser der SARS-Infektion. Foto: CDC/ Dr. Fred Murphy

Das Schwere Akute Atemwegsyndrom, kurz SARS genannt, wird durch ein bestimmtes Coronavirus mittels Tröpfcheninfektion auf den Menschen übertragen. Es führt zu einer atypischen Lungenentzündung und verläuft in etwa zehn Prozent der Fälle tödlich.

GRUNDLAGEN: Das Schwere Akute Respiratorische Syndrom (SARS) wird durch das SARS-assoziierte Coronavirus übertragen. Dieses Virus kommt ansonsten nur in Fledermäusen vor. Der genetische Code des Virus wurde inzwischen in Kanada entschlüsselt.  ...weiter

VERBREITUNG: Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) ging die Infektion von der chinesischen Provinz Giangdong aus. Anfang 2003 erreichte SARS Vietnam und Hong Kong und breitete sich dann immer weiter aus.  ...weiter

RISIKOFAKTOREN: Das Risiko, sich während des Ausbruchs von SARS in den Jahren 2002/2003 mit dem SARS-Erreger zu infizieren, stand wie bei allen Infektionskrankheiten in direktem Zusammenhang mit dem Übertragungsweg des Virus. ...weiter

DIAGNOSE: Die Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch der Erkrankung beträgt bei SARS durchschnittlich fünf Tage. Ab dem Auftreten erster Symptome ist SARS auch ansteckend, im akuten Erkrankungsstadium sogar hochansteckend.  ...weiter

THERAPIE: Spezielle Behandlungsmaßnahmen gibt es bislang nicht. Es werden antivirale Medikamente wie Ribavirin eingesetzt. Hohe Steroiddosen werden mitunter verwendet, um die Lungenentzündung zu lindern.  ...weiter

FORSCHUNGSANSÄTZE: Lange Zeit war die Forschung darauf ausgerichtet, das SARS-Virus identifizieren zu können. Inzwischen wird nach Schwachstellen im Virus gesucht, die mit Medikamenten angegriffen werden können.  ...weiter

WEITERE INFOS: Informationen im Internet; Forschungseinrichtungen; Fachpublikationen; ...weiter

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