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Was passiert im Körper bei Lungenfibrose

Ein Blick ins Körperinnere: Das Video zeigt in 3D-Animationen die Vorgänge im Körper bei einer Lungenfibrose.

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Transkript: Was passiert im Körper bei Lungenfibrose

Bei einer Lungenfibrose bildet sich übermäßig viel Bindegewebe in der Lunge. Dieses verhärtet sich - ähnlich wie bei einer Narbe. Die Bindegewebszellen sind außerdem verändert. 

Die möglichen Ursachen sind vielfältig, denn Lungenfibrose ist nicht ein einzelnes Krankheitsbild, sondern eine Gruppe vieler verschiedener Erkrankungen, deren gemeinsames Symptom die Vernarbung des Lungengewebes ist. Diese Vernarbung betrifft vor allem die Lungenbläschen und das zarte Lungenzwischengewebe. Die Wände der Lungenbläschen verdicken und versteifen sich. Dadurch werden sie weniger durchlässig für Sauerstoff. 

Durch die Vernarbung ist die Lunge dann weniger dehnbar. Betroffene können weniger Luft einatmen und brauchen viel mehr Kraft für die Atmung. Die Lungenfunktion wird schlechter und Symptome wie Luftnot und Reizhusten können auftreten -zunächst vor allem bei körperlicher Belastung. 

Heilbar ist Lungenfibrose bisher nicht. Einmal entstandene Vernarbungen lassen sich nicht mehr rückgängig machen. Für bestimmte Krankheitsformen gibt es aber bereits Medikamente, z.B die Wirkstoffe Pirfenidon und Nintedanib. Diese hemmen unter anderem die Vermehrung und den Umbau der Bindegewebszellen. Dadurch können sie die Vernarbung des Lungengewebes stoppen oder zumindest verlangsamen. 

Diese beiden Wirkstoffe sind für die Behandlung der sogenannten idiopathischen Lungenfibrose zugelassen, deren Ursache bisher unbekannt ist. Nintedanib darf außerdem bei allen Formen einer fortschreitenden Lungenfibrose eingesetzt werden und bei der Autoimmunerkrankung Sklerodermie, wenn die Lunge betroffen ist. Forschende arbeiten intensiv an weiteren Behandlungsmöglichkeiten.

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