Aus der Lungenforschung COPD & Lungenemphysem Prävention

Die alternde Lunge verstehen - Regenerationsfähigkeit erhalten

Prof. Mareike Lehmann (Helmholtz Munich, UGMLC/DZL) erklärt, wie sich die Lunge mit zunehmendem Alter verändert.

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Transkript: Die alternde Lunge verstehen - Regenerationsfähigkeit erhalten

Sie atmen jeden Tag ca. 15 mal pro Minute und das Ihr Leben lang. Eine beeindruckende Leistung, die Ihre Lunge hier vollbringt. Der Höhepunkt dieser Leistungsfähigkeit ist ungefähr mit 25 Jahren. Ab da nimmt die Lungenfunktion ab. Sie können sich das ein bisschen vorstellen wie einen Luftballon, den man zu oft aufpustet und der dann an Elastizität verliert. 

Aber das ist nicht das einzige, was sich mit dem Alter verändert. Die Lunge wird anfälliger für Infektionen, also für akute Erkrankungen, aber auch für chronische Erkrankungen sowie die COPD. Diesem liegen zelluläre Veränderungen mit dem Alter zugrunde, die vor allem Stammzellen betreffen. Das ist wichtig, weil Stammzellen eigentlich die Lunge reparieren können. Das funktioniert im Alter nicht mehr so gut. 

Warum das so ist, wollen mein Team und ich verstehen. Wir entschlüsseln also Signalwege in Zellen, die im Alter verändert sind. Dies wollen wir nutzen, um die alte Lunge zu verjüngen und wieder in die Lage zu versetzen, sich selbst zu reparieren.

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