Peak-Flow-Messung

Mit einem Peak-Flow-Meter können Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen im Laufe eines Tages mehrfach selbst überprüfen, wie gut sie atmen können. Dazu pusten sie nach maximalem Einatmen so stark wie möglich in das kleine mechanische oder elektronische Gerät, das die Messwerte speichert. Der gemessene maximale Atemstoß (peak flow, engl.: Spitzendurchfluss) kann als Ersatz für die Einsekundenkapazität herangezogen werden. Während die Spirometrie aber nur eine Momentaufnahme erlaubt, liefert die Aufzeichnung der Peak-Flow-Veränderung (Peak-Flow-Protokoll) über den ganzen Tag weitere wichtige diagnostische Informationen. Typischerweise ist der Spitzendurchfluss bei verengten Atemwegen verringert und zeigt zum Beispiel bei Asthmatikern eine höhere Variabilität als bei Nicht-Asthmatikern.

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Letzte Aktualisierung:

25.11.2015

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