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      <title>Lungeninformationsdienst</title>
      <link>https://www.lungeninformationsdienst.de/</link>
      <description>Hier finden Sie alle Nachrichten des Lungeninformationsdienstes im Überblick.</description>
      <language>de-DE</language>
      
        <copyright>lungeninformationsdienst.de</copyright>
      
      <pubDate>Tue, 06 Oct 2026 16:30:44 +0200</pubDate>
      <lastBuildDate>Tue, 06 Oct 2026 16:30:44 +0200</lastBuildDate>
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            <hmgu:parentId>news-10808</hmgu:parentId>
            <pubDate>Tue, 06 Oct 2026 05:59:00 +0200</pubDate>
            <title>Lungenhochdruck: Alltagsbewegung gibt Hinweise auf den Verlauf</title>
            <link>https://www.lungeninformationsdienst.de/aktuelles/news/artikel/lungenhochdruck-alltagsbewegung-gibt-hinweise-auf-den-verlauf</link>
            <description>Wie viel sich Menschen mit pulmonal-arterieller Hypertonie im Alltag bewegen, kann Hinweise auf ihren Gesundheitszustand geben. Eine Studie zeigt: Die gemessene Alltagsaktivität könnte bestehende Untersuchungen ergänzen und helfen, Veränderungen im Krankheitsverlauf zu erkennen.</description>
            
                <content:encoded><![CDATA[<p>Bei <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/krankheiten/lungenhochdruck"><u>Lungenhochdruck</u></a> sind die Blutgefäße in der Lunge verengt und die Gefäßwände verdickt. Der Widerstand in den Gefäßen steigt an und der Blutfluss ist erschwert. Die fortschreitende Erkrankung kann die körperliche Leistungsfähigkeit deutlich einschränken. Ärztinnen und Ärzte nutzen verschiedene Untersuchungen, um den Schweregrad der Erkrankung und ihren Verlauf besser beurteilen zu können.&nbsp;</p>
<p>Dazu gehört zum Beispiel der <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/diagnose/6-minuten-gehtest"><u>6-Minuten-Gehtest</u></a>. Er misst, welche Strecke eine Person innerhalb von sechs Minuten zurücklegen kann. Wie viel sich Menschen tatsächlich in ihrem Alltag bewegen, bildet ein solcher Test jedoch nicht ausreichend ab. Hier setzte eine US-amerikanische Studie an.</p>
<h2>Bewegungssensoren messen Alltags-Aktivität</h2>
<p>An der Studie nahmen 84 Männer und Frauen mit Lungenhochdruck aus sieben Zentren in den USA teil. Ihr Durchschnittsalter lag bei 61 Jahren. Die Teilnehmenden trugen zu vier Zeitpunkten innerhalb eines Jahres jeweils sieben Tage lang einen Bewegungssensor an der Hüfte.</p>
<p>Diese Sensoren zeichneten die körperliche Aktivität im Alltag auf und lieferten Hinweise auf den Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und dem Gesundheitszustand der Teilnehmenden.</p>
<h2>Alltagsaktivität als Maß für den Gesundheitszustand</h2>
<p>Das Ergebnis: Eine geringe körperliche Aktivität bereits zu Studienbeginn war ein Anzeichen für&nbsp;</p><ul style="margin-left:32px;"><li data-list-item-id="e732eda7594c7f765e35c3284aa79cd88">ein erhöhtes Risiko für eine klinische Verschlechterung des Lungenhochdrucks,&nbsp;</li><li data-list-item-id="e5459b5e9f0fb5d8cf56026670e9a93e5">eine schlechtere gesundheitsbezogene Lebensqualität,&nbsp;</li><li data-list-item-id="e5151031341cf15277eb875c64d8b9d39">eine kürzere Gehstrecke beim 6-Minuten-Gehtest,&nbsp;</li><li data-list-item-id="ec1da46fb59e06ef1b778e724d1f6e07a">eine geringere Knochendichte im Bereich von Hüfte und Oberschenkelknochen.&nbsp;</li></ul><p>Die Forschenden betonen, dass dies nicht bedeutet, dass weniger Bewegung zu einer Verschlechterung führt. Die Studie zeigt jedoch einen statistischen Zusammenhang zwischen beiden Faktoren.&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Bewegungssensoren als Ergänzung bestehender Untersuchungen</p>
<p>Nach Einschätzung der Studienautorinnen und -autoren könnte die Aktivitätsmessung durch Bewegungssensoren zukünftig herkömmliche Untersuchungen ergänzen. Die Daten könnten dazu beitragen, den Schweregrad des Lungenhochdrucks und die Veränderungen im Krankheitsverlauf stärker im Alltag der Betroffenen erfassen.</p>
<h2><span lang="de" dir="ltr">Quelle</span></h2>
<p><span lang="en" dir="ltr">Minhas, J. et al.: Daily Physical Activity in Pulmonary Arterial Hypertension: Insights From a Multicenter Longitudinal Trial Using Accelerometry. In: Chest 2026; 169 (6): 1660 – 1671</span></p>]]></content:encoded>
              
            
              
                <category>Lungeninformationsdienst</category>
              
                <category>News</category>
              
                <category>Lungenhochdruck</category>
              
                <category>Diagnose</category>
              
                <category>Therapieformen</category>
              
                <category>Leben mit der Krankheit</category>
              
                <category>Vorbeugung</category>
              
            
            
              
              
              
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            <hmgu:parentId>news-10765</hmgu:parentId>
            <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 05:59:00 +0200</pubDate>
            <title>Neuer Wirkstoff zeigt deutliche Effekte bei Lungenhochdruck</title>
            <link>https://www.lungeninformationsdienst.de/aktuelles/news/artikel/neuer-wirkstoff-zeigt-deutliche-effekte-bei-lungenhochdruck</link>
            <description>Ein neuer inhalativer Wirkstoff könnte die Behandlung von Lungenhochdruck bei interstitiellen Lungenerkrankungen voranbringen: In Studien verbesserte Mosliciguat die Durchblutung der Lunge und die körperliche Belastbarkeit. Nun wird der Wirkstoff in einer Phase-3-Studie weiter geprüft.</description>
            
                <content:encoded><![CDATA[<p>Menschen mit einer <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/krankheiten/lungenfibrose/grundlagen#c3198">interstitiellen Lungenerkrankung</a> können zusätzlich einen <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/krankheiten/lungenhochdruck">Lungenhochdruck (pulmonale Hypertonie)</a> entwickeln. Dabei steigt der Druck in den Blutgefäßen der Lunge an. Das belastet vor allem die rechte Herzhälfte und kann dazu führen, dass Betroffene schneller außer Atem geraten und körperlich weniger belastbar sind. Bisher gibt es nur wenige Behandlungsmöglichkeiten.</p>
<p>Nun wurde in internationalen Studien der inhalative Wirkstoff Mosliciguat bei Menschen mit Lungenhochdruck aufgrund einer interstitiellen Lungenerkrankung untersucht.&nbsp;</p>
<h2>Mosliciguat überzeugt in ersten Studien</h2>
<p>Dass Mosliciguat wirkt, wurde in der <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/forschung/wirkstoffforschung/vor-klinische-studien#c5622">Phase-1b-Studie</a> ATMOS kürzlich gezeigt: Bei Menschen mit den Lungenhochdruck-Formen <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/krankheiten/lungenhochdruck/grundlagen#c3326"><u>pulmonal-arterielle</u></a> beziehungsweise <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/krankheiten/lungenhochdruck/grundlagen#c3329"><u>chronisch-thromboembolische pulmonale Hypertonie</u></a> senkte eine eingeatmete Dosis Mosliciguat den Widerstand in den Lungengefäßen. Klinisch relevante Veränderungen des systemischen Blutdrucks wurden dabei nicht beobachtet.</p>
<h2>Deutliche Senkung des Lungengefäßwiderstands</h2>
<p>An der nachfolgenden <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/forschung/wirkstoffforschung/vor-klinische-studien#c5627"><u>Phase-2-Studie</u></a> PHocus nahmen 135 Erwachsene mit Lungenhochdruck infolge einer interstitiellen Lungenerkrankung an 87 Studienzentren in 20 Ländern teil.</p>
<p>Nach 16 Wochen war der Lungengefäßwiderstand unter Mosliciguat gegenüber einem Scheinmedikament (<a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/service/fachbegriffe/p#c7553"><u>Placebo</u></a>) um 56,3 Prozent verringert. Der Unterschied war statistisch eindeutig (hochsignifikant).&nbsp;</p>
<p>Mosliciguat wirkte dabei in sämtlichen vorab definierten Untergruppen wie</p><ul style="margin-left:-13px;"><li data-list-item-id="e64b95ba12de8aefdf40cff1ae09dd126">verschiedenen <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/krankheiten/lungenfibrose/formen"><u>Formen der interstitiellen Lungenerkrankung</u></a>,&nbsp;</li><li data-list-item-id="e2751a83523c852dd9735bfb9038907a1">unterschiedlichen Schweregraden des Lungenhochdrucks sowie</li><li data-list-item-id="e2f958b1d2b7354d1afee1aa7c62847ac">Begleittherapien mit <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/krankheiten/lungenfibrose/therapien#c3233"><u>Antifibrotika</u></a> oder <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/krankheiten/lungenhochdruck/therapien#c3359"><u>PDE-5-Hemmern</u></a>.</li></ul><h2>Bessere körperliche Belastbarkeit durch Mosliciguat</h2>
<p>Darüber hinaus verbesserte sich auch die körperliche Belastbarkeit. Im <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/diagnose/6-minuten-gehtest"><u>Sechs-Minuten-Gehtest</u></a> legten Personen, die Mosliciguat inhaliert hatten, nach 16 Wochen 35,2 Meter mehr zurück als die Personen in der Placebo-Gruppe. Auch andere Messwerte deuteten darauf hin, dass Herz und Lunge weniger belastet wurden. Außerdem war der Wirkstoff gut verträglich.</p>
<h2>Phase-3-Studie bereits gestartet</h2>
<p>Der Wirkstoff Mosliciguat ist noch nicht zugelassen und befindet sich derzeit in der Erprobung. Ob er Betroffenen langfristig hilft, soll nun die <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/forschung/wirkstoffforschung/vor-klinische-studien#c5628"><u>Phase-3-Studie</u></a> PHrontier zeigen. Darin sollen rund 375 Patientinnen und Patienten den Wirkstoff oder ein Placebo erhalten. Erst wenn diese Ergebnisse vorliegen, kann beurteilt werden, ob Mosliciguat künftig eine neue Behandlungsmöglichkeit für Menschen mit dieser Form des Lungenhochdrucks werden könnte.&nbsp;</p>
<p>Die Studien wurden von pharmazeutischen Unternehmen finanziert.</p>
<h2>Quellen</h2><ul style="margin-left:-13px;"><li data-list-item-id="e124f492785ef1daaa4aaf3878a9b9b4d"><span lang="en" dir="ltr">Ghofrani, H.A. et al.: Phase 1b ATMOS trial of the inhaled sGC activator mosliciguat in patients with PAH/CTEPH. In: Thorax 2026, 0: 1-9</span></li><li data-list-item-id="ed1195456205f8f2e6fe7c5c322102422">Deutsches Zentrum für Lungenforschung: Von Riociguat zu Mosliciguat: Gießener Lungenforschung entwickelt neues therapeutisches Prinzip für pulmonale Gefäßerkrankungen. Online-Meldung vom 24. September 2026</li></ul>]]></content:encoded>
              
            
              
                <category>Lungeninformationsdienst</category>
              
                <category>News</category>
              
                <category>Lungenfibrose</category>
              
                <category>Lungenhochdruck</category>
              
                <category>Seltene Lungenerkrankungen</category>
              
                <category>Therapieformen</category>
              
            
            
              
              
              
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            <hmgu:parentId>news-10764</hmgu:parentId>
            <pubDate>Tue, 29 Sep 2026 05:37:00 +0200</pubDate>
            <title>Salbutamol-Spray: Neues Treibmittel schont das Klima</title>
            <link>https://www.lungeninformationsdienst.de/aktuelles/news/artikel/salbutamol-spray-neues-treibmittel-schont-das-klima</link>
            <description>Bronchienerweiternde Dosieraerosole könnten künftig deutlich klimafreundlicher werden. Zwei erste Studien zeigen, dass ein neues Treibmittel die schädliche Klimawirkung stark senken könnte – bei vergleichbarer Wirkung und Sicherheit bei Asthma und COPD.</description>
            
                <content:encoded><![CDATA[<p>Viele Menschen mit <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/krankheiten/asthma"><u>Asthma</u></a> oder <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/krankheiten/copd"><u>COPD</u></a> nutzen Dosieraerosole. Diese geben bei jedem Sprühstoß eine festgelegte Menge eines <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/therapie/wirkstoffe/bronchienerweiternd"><u>bronchienerweiternden Medikaments</u></a> ab. Damit der Wirkstoff aus dem Inhalator austritt, enthält das Gerät ein Treibmittel.</p>
<h2>Klimafreundlicheres Treibmittel im Test&nbsp;</h2>
<p>Ein häufig verwendetes Treibmittel ist HFA-134a, aus der Gruppe der Fluorkohlenwasserstoffe. Es wirkt deutlich stärker auf die Klimaerwärmung als Kohlendioxid (CO₂).&nbsp;</p>
<p>Forschende suchen deshalb nach klimafreundlicheren Alternativen. Aktuell untersuchen sie das Treibmittel HFA-152a. Sein klimaschädliches Potenzial liegt deutlich niedriger. Ein Salbutamol-Dosieraerosol mit HFA-152a könnte den Klima-Fußabdruck des Inhalators um mehr als 90 Prozent verringern, so die Studienautorinnen und -autoren.&nbsp;</p>
<p>Entscheidend ist jedoch, dass ein neues Treibmittel die Salbutamol-Behandlung nicht beeinträchtigt. Dies wurde nun in zwei <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/forschung/wirkstoffforschung/vor-klinische-studien#c5622"><u>Phase-I-Studien</u></a> überprüft.&nbsp;</p>
<h2>Neues Salbutamol-Spray in zwei Studien getestet</h2>
<p>An der ersten Studie nahmen 60 gesunde Erwachsene teil. Sie inhalierten Salbutamol in unterschiedlichen Dosierungen mit dem neuen oder dem bisherigen Treibmittel. Die Ergebnisse zeigten eine vergleichbar schnelle Aufnahme des Wirkstoffs über die Lunge ins Blut.&nbsp;</p>
<p>Die zweite Studie untersuchte 21 Erwachsene mit leichtem Asthma, bei denen eine <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/diagnose/lungenfunktion/inhalativer-provokationstest"><u>kontrollierte Metacholin-Gabe</u></a> eine Verengung der Atemwege herbeigeführt hatte. Die Inhalatoren zeigten mit beiden Treibmitteln eine vergleichbar gute bronchienerweiternde Wirkung.</p>
<h2>Sicherheit des klimafreundlicheren Inhalators</h2>
<p>Auch bei der Sicherheit fanden die Forschenden keine wesentlichen Unterschiede zwischen den beiden Treibmitteln. Behandlungsbedingte Nebenwirkungen waren mild und traten bei beiden Varianten ähnlich häufig auf.&nbsp;</p>
<p>Die Studien liefern damit erste Hinweise darauf, dass sich HFA-152a als Treibmittel für Salbutamol-Dosieraerosole eignen könnte, ohne die therapeutische Wirkung zu verändern.</p>
<h2>Asthma und COPD: Langzeituntersuchungen notwendig</h2>
<p>Die Ergebnisse sind ein früher Schritt in der Entwicklung eines klimafreundlicheren Salbutamol-Dosieraerosols. Weitere Untersuchungen müssen zeigen, wie sich das neue Dosieraerosol bei einer langfristigen Anwendung im Alltag bewährt.</p>
<p>Die Studien wurden von einem Pharmaunternehmen finanziert.</p>
<h2><span lang="de" dir="ltr">Quelle:</span><span lang="EN-US" dir="ltr">&nbsp;</span></h2>
<p><span lang="en" dir="ltr">Moreira, S. et al.: Developing low-carbon salbutamol MDI: assessment of relative bioavailability and pharmacodynamic relative potency of salbutamol MDI with propellant HFA-152a. In: BMJ Open Respir Res 2026; 13 (1): e004036</span></p>]]></content:encoded>
              
            
              
                <category>Lungeninformationsdienst</category>
              
                <category>News</category>
              
                <category>Asthma und Allergien</category>
              
                <category>COPD und Lungenemphysem</category>
              
                <category>Lungenfibrose</category>
              
                <category>Lungenhochdruck</category>
              
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                <category>Leben mit der Krankheit</category>
              
            
            
              
              
              
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            <hmgu:parentId>news-10760</hmgu:parentId>
            <pubDate>Thu, 24 Sep 2026 09:00:50 +0200</pubDate>
            <title>Bronchiektasen: Neues Netzwerk für bessere Versorgung</title>
            <link>https://www.lungeninformationsdienst.de/aktuelles/news/artikel/bronchiektasen-neues-netzwerk-fuer-bessere-versorgung</link>
            <description>Bronchiektasen werden häufig erst spät erkannt und nicht richtig behandelt. Das neu gegründete Deutsche Bronchiektasen Netzwerk (DBN) will dies ändern und hat ein White Paper mit acht konkreten Handlungsempfehlungen veröffentlicht.</description>
            
                <content:encoded><![CDATA[<p>Schätzungen zufolge leben in Deutschland mehr als 100.000 Menschen mit <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/krankheiten/weitere-lungenerkrankungen/bronchiektasen"><u>Bronchiektasen</u></a> – also dauerhaft bestehenden Aussackungen und Erweiterungen der Bronchien.&nbsp;</p>
<h2>Späte Diagnose und unstrukturierte Versorgung von Bronchiektasen</h2>
<p>Symptome wie Husten und Luftnot werden häufig mit anderen chronischen Lungenerkrankungen wie <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/krankheiten/asthma"><u>Asthma</u></a> oder <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/krankheiten/copd"><u>COPD</u></a> verwechselt. Dadurch vergehen oft Jahre, bis Betroffene die richtige Diagnose erhalten.</p>
<p>Doch selbst wenn die Erkrankung festgestellt ist, bleibt die Versorgung in vielen Fällen unzureichend: Es gibt bislang keine spezifischen Versorgungsmodelle, um die Behandlungsqualität zu sichern.&nbsp;</p>
<p>Auch psychische Begleiterkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen, die rund ein Drittel der Menschen mit Bronchiektasen betreffen, werden häufig vernachlässigt. Die Leitlinie „Management erwachsener Patientinnen und Patienten mit Bronchiektasen-Erkrankung“ empfiehlt zwar ein Screening auf psychische Erkrankungen – dies findet in der Realität jedoch kaum statt.</p>
<p>Für Betroffene bedeutet dies häufig wiederkehrende Krankheitsschübe, Erschöpfung und psychische Belastungen, was die Lebensqualität erheblich einschränken kann.</p>
<h2>Acht Handlungsempfehlungen des Deutschen Bronchiektasen Netzwerks&nbsp;</h2>
<p>Das Deutsche Bronchiektasen Netzwerk setzt sich daher für acht konkrete Handlungsempfehlungen ein:</p><ol><li data-list-item-id="e4661a8bfa35e371dd7cdd3444ce04477">Wissen systematisch verankern für eine bessere Diagnosesicherheit und Versorgungsqualität</li><li data-list-item-id="ec5224915c0bba0d2260146fe92d57d0c">Verbindliche Früherkennung, um den Krankheitsverlauf durch eine frühzeitige Behandlung zu stabilisieren und Krankenhausaufenthalte zu vermeiden</li><li data-list-item-id="e466565045a7f2d180c361c96aaaa24bf">Strukturierte Qualitätsstandards etablieren, um die ambulante Versorgung zu stärken und Krankenhausaufenthalte zu reduzieren</li><li data-list-item-id="efbad0a7b94237c189872e98db5223aeb">Interdisziplinäre Begleitstrukturen stärken, um Innovationen schneller in die Versorgung zu bringen</li><li data-list-item-id="ebb2f937f3e85eeaff38099ccda450c2d">Zugang zu spezialisierter Atemphysiotherapie sichern, um Infektionen vorzubeugen und die Lebensqualität zu verbessern</li><li data-list-item-id="e908a714ead12915abc6e09ebd6b8b794">Digitale Versorgung gezielt integrieren, um das Selbstmanagement zu stärken und Betroffene zu unterstützen, ihre Behandlung gut einzuhalten</li><li data-list-item-id="eff8817b5002f9dd644320f0e59f28ffa">Nationales Bronchiektasen-Register verankern, um Innovationen und eine gute Ressourcensteuerung zu ermöglichen</li><li data-list-item-id="efb5e759bf7439093d09921d707df46c4">Transparenz durch belastbare Versorgungsdaten schaffen, um die Qualität zu verbessern sowie Ressourcen besser zu planen und nachhaltig zu steuern</li></ol><h2>Wer steckt hinter dem Deutschen Bronchiektasen Netzwerk?</h2>
<p>Das Deutsche Bronchiektasen Netzwerk ist ein Zusammenschluss von Menschen mit Bronchiektasen und Fachleuten aus Wissenschaft, Selbstverwaltung und Medizin. Dabei steht die Perspektive der Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt.</p>
<p>Das Netzwerk versteht sich als aktiver und selbständiger politischer Akteur und sucht den gezielten Austausch mit Politik, Krankenkassen und Verbänden. Es arbeitet ergänzend zu bestehenden Strukturen und Initiativen im Bereich der Bronchiektasen-Erkrankung und Lungenerkrankungen allgemein.</p>
<p>Finanzielle Unterstützung erhält das Deutsche Bronchiektasen Netzwerk von einem Pharmazie- und Biotechnologieunternehmen.</p>
<h2>Quellen</h2><ul><li data-list-item-id="ec13b6274599b997e6c202786e7bbe9aa">Deutsches Bronchiektasen Netzwerk: <span lang="en" dir="ltr">White Paper</span> zur besseren Versorgung von Menschen mit Bronchiektasen-Erkrankung, Stand: Juni 2026</li><li data-list-item-id="e48c768b7efe4d60079429a37d0c425dc">Deutsches Bronchiektasen Netzwerk: Wege aus der Unterversorgung: Deutsches Bronchiektasen Netzwerk (DBN) strebt strukturelle Verbesserungen für über 100.000 Betroffene an. Pressemeldung vom 16.09.2026</li></ul>]]></content:encoded>
              
            
              
                <category>Lungeninformationsdienst</category>
              
                <category>News</category>
              
                <category>Asthma und Allergien</category>
              
                <category>COPD und Lungenemphysem</category>
              
                <category>Infektionen</category>
              
                <category>Mukoviszidose</category>
              
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            <pubDate>Tue, 22 Sep 2026 05:50:00 +0200</pubDate>
            <title>Sport und Reha stärken Menschen mit seltener Lungenerkrankung</title>
            <link>https://www.lungeninformationsdienst.de/aktuelles/news/artikel/sport-und-reha-staerken-menschen-mit-seltener-lungenerkrankung</link>
            <description>Gezieltes Training, Yoga und Lungensport können Menschen mit der seltenen Lungenerkrankung Lymphangioleiomyomatose – kurz: LAM – helfen. Eine aktuelle Übersichtsarbeit zeigt: Vor allem die körperliche Belastbarkeit verbessert sich deutlich, ohne dass schwere Nebenwirkungen auftreten.</description>
            
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die seltene Lungenerkrankung <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/krankheiten/weitere-lungenerkrankungen/lymphangioleiomyomatose"><u>Lymphangioleiomyomatose (LAM)</u></a> führt zu einer fortschreitenden Schädigung der Lunge und kann die körperliche Leistungsfähigkeit stark einschränken. Sie betrifft fast nur Frauen.</p>
<p>Forschende haben nun untersucht, ob nicht-medikamentöse Maßnahmen Menschen mit LAM unterstützen können. Dazu werteten sie fünf Studien aus, die zwischen August 2015 und August 2025 veröffentlicht wurden. Berücksichtigt wurden unter anderem Programme mit</p><ul style="margin-left:11px;"><li data-list-item-id="eb22ff6c27cebd16b556896b25af45e79">Ausdauer- und Krafttraining,&nbsp;</li><li data-list-item-id="e287ea7fa68f1f4699b766f8cadc8705b">Yoga,&nbsp;</li><li data-list-item-id="e55df6221f941105ac55a2056604e24be"><a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/leben-mit-der-krankheit/rehabilitation-bei-lungenerkrankungen"><u>pneumologischer Rehabilitation</u></a> und&nbsp;</li><li data-list-item-id="e026457678a8e64957f2561a6850b1de3">körperlichem Training mit telemedizinischer Begleitung.</li></ul><p>Die Forschenden prüften vor allem, wie sich die Maßnahmen auf&nbsp;</p><ul><li data-list-item-id="e61b42bf2cb604ee6a7f5e2b3ec63fa37">die körperliche Belastbarkeit,&nbsp;</li><li data-list-item-id="e25111a2c518f66dda6726a6a4b292af8">die <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/diagnose/lungenfunktion/werte"><u>Lungenfunktion</u></a> und&nbsp;</li><li data-list-item-id="e15eee58d7ff2463cc264d52bf627a82a">die Lebensqualität&nbsp;</li></ul><p>auswirkten.</p>
<h2>LAM und Bewegung: Deutliche Vorteile für die Belastbarkeit</h2>
<p>Nicht-medikamentöse Therapien verbesserten die körperliche Belastbarkeit der Teilnehmenden deutlich. Besonders strukturierte Trainingsprogramme schnitten gut ab. Die Teilnehmerinnen legten beim <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/diagnose/6-minuten-gehtest"><u>Sechs-Minuten-Gehtest</u></a> im Durchschnitt rund 37 Meter mehr zurück als vor der Behandlung oder im Vergleich zu Kontrollgruppen. Dieser Unterschied war statistisch eindeutig (signifikant).</p>
<h2>Lungenfunktion und Lebensqualität bei LAM</h2>
<p>Auch bei der Lungenfunktion und der Lebensqualität zeigten sich positive Entwicklungen. Die gemessene Lungenfunktion (<a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/diagnose/lungenfunktion/werte#c4688"><u>FEV₁</u></a>) nahm tendenziell zu. Die Lebensqualität verbesserte sich ebenfalls. Allerdings waren diese Veränderungen in der statistischen Auswertung nicht eindeutig.&nbsp;</p>
<p>Aufgrund der besonderen <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/krankheiten/weitere-lungenerkrankungen/lymphangioleiomyomatose/grundlagen#c4301"><u>zystischen Lungenveränderungen</u></a> bei LAM ist eine Verbesserung der Lungenfunktion schwerer zu erreichen als bei anderen Lungenerkrankungen. Die Forschenden betonen deshalb, dass weitere Studien notwendig sind, um den Effekt auf die Lungenfunktion bei LAM genauer zu beurteilen.</p>
<h2>Lungensport und Reha bei LAM sicher und wirksam</h2>
<p>In keiner der eingeschlossenen Studien traten schwere unerwünschte Ereignisse auf.&nbsp; Die untersuchten Angebote waren bei fachgerechter Durchführung gut verträglich.&nbsp;</p>
<p>Bewegung, <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/leben-mit-der-krankheit/lungensport"><u>Lungensport</u></a> und Rehabilitation können demnach die medikamentöse Behandlung der Lymphangioleiomyomatose sinnvoll ergänzen, so die Forschenden. Vor allem die körperliche Leistungsfähigkeit lässt sich laut den Studienergebnissen verbessern. Für Betroffene kann das bedeuten, dass sie ihren Alltag aktiver gestalten und Belastungen besser bewältigen können.&nbsp;</p>
<h2><span lang="de" dir="ltr">Quelle</span></h2>
<p><span lang="en" dir="ltr">Yu, Y. et al.: Non-pharmacological therapies for patients with lymphangioleiomyomatosis: a systematic review and meta-analysis. In: Front Rehabil Sci. 2026; 7: 1819549</span></p>]]></content:encoded>
              
            
              
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            <pubDate>Thu, 17 Sep 2026 11:55:47 +0200</pubDate>
            <title>Neuer Wirkstoff gegen Lungenfibrose zugelassen: Nerandomilast</title>
            <link>https://www.lungeninformationsdienst.de/aktuelles/news/artikel/neuer-wirkstoff-gegen-lungenfibrose-zugelassen-nerandomilast</link>
            <description>Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat den neuen Wirkstoff Nerandomilast für Europa zugelassen. Seit Mitte August ist das Medikament in Deutschland verfügbar. Wir klären die wichtigsten Fragen.</description>
            
                <content:encoded><![CDATA[<h2>Wer kann Nerandomilast erhalten?</h2>
<p>Nerandomilast ist verschreibungspflichtig. Es ist zugelassen für die Behandlung von Erwachsenen mit&nbsp;</p><ul><li data-list-item-id="e00a0ce9aab5ab547c79406168b42df2c">Lungenfibrose, deren Ursache nicht bekannt ist (<a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/krankheiten/lungenfibrose/formen#c3289">idiopathischer Lungenfibrose</a>)&nbsp;</li><li data-list-item-id="ed6980c02f45c85125c0d2ad0c12775f0">oder fortschreitender (progredienter) Lungenfibrose.&nbsp;</li></ul><h2>Was bewirkt Nerandomilast?</h2>
<p>In zwei wichtigen Studien mit insgesamt 2.355 Menschen mit idiopathischer oder fortschreitender Lungenfibrose zeigte sich: Der Wirkstoff Nerandomilast kann den Verlust der Lungenfunktion innerhalb eines Jahres deutlich verlangsamen. Gemessen wurde dies anhand des Luftvolumens, das die Betroffenen nach tiefem Einatmen kräftig ausatmen können (<a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/diagnose/lungenfunktion/werte#c4688"><u>forcierte Vitalkapazität, FVC</u></a>).</p>
<h2>Wie wird Nerandomilast angewendet?</h2>
<p>Der Wirkstoff steckt in Filmtabletten, die zweimal täglich eingenommen werden. Es gibt Filmtabletten mit 9 und mit 18 Milligramm Nerandomilast. Wenn Nebenwirkungen auftreten, kann der behandelnde Arzt oder die behandelnde Ärztin die Dosis verringern.</p>
<h2>Welche Nebenwirkungen können auftreten?</h2>
<p>Häufige Nebenwirkungen sind</p><ul><li data-list-item-id="e6ed8d814eda0cd6d5fa28b0f00acc32f">Durchfall,</li><li data-list-item-id="e3c1321c739ef860140a4c2a9145e6716">Übelkeit und</li><li data-list-item-id="eb5799aaa61e7b2d156ef02f2f7b19697">verminderter Appetit.</li></ul><p>Besonders oft treten diese Nebenwirkungen Personen auf, die Nerandomilast in Kombination mit einem anderen antifibrotischen Wirkstoff (<a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/krankheiten/lungenfibrose/therapien#c3235">Nintedanib </a>oder <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/krankheiten/lungenfibrose/therapien#c3234">Pirfenidon</a>) einnehmen.&nbsp;</p>
<p>In den klinischen Studien waren die Nebenwirkungen meist leicht bis mäßig. Die unerwünschten Wirkungen sollten medizinisch gut überwacht und gegebenenfalls mit Medikamenten gegen Übelkeit und Durchfall behandelt werden.</p>
<p>Darüber hinaus sind auch Gewichtsverlust und psychiatrische Erkrankungen mögliche Nebenwirkungen, die engmaschig überprüft werden sollten.&nbsp;</p>
<h2>Wie wirkt Nerandomilast?</h2>
<p>Der Wirkstoff hemmt das Enzym Phosphodiesterase-4 (PDE-4), vor allem der Unterform PDE-4B. Dieses Enzym, das in der Lunge vorkommt, spielt eine wichtige Rolle bei der Lungenvernarbung und Entzündung. Indem Nerandomilast PDE-4B blockiert, reduziert es die weitere Narbenbildung und Verhärtung der Lunge. Zudem senkt Nerandomilast die Ausschüttung entzündungsfördernder Botenstoffe.&nbsp;&nbsp;</p>
<h2><span lang="de" dir="ltr">Quelle</span></h2>
<p><span lang="en" dir="ltr">European Medicines Agency</span><span lang="EN-US" dir="ltr">: Jascayd - Nerandomilast</span></p>]]></content:encoded>
              
            
              
                <category>Lungeninformationsdienst</category>
              
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                <category>Lungenfibrose</category>
              
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            <pubDate>Tue, 15 Sep 2026 08:03:48 +0200</pubDate>
            <title>Online-Patientenforum „Aktuelles aus der Lungenforschung“ – jetzt anmelden</title>
            <link>https://www.lungeninformationsdienst.de/aktuelles/news/artikel/online-patientenforum-aktuelles-aus-der-lungenforschung-jetzt-anmelden</link>
            <description>Welche Fortschritte gibt es bei der Erforschung von Lungenerkrankungen? Beim Online-Patientenforum Lunge am 14. Oktober 2026 geben Forschende Einblicke in neue Erkenntnisse zu COPD, Lungenhochdruck und Lungenfibrose. Die Teilnahme ist kostenlos. </description>
            
                <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://zoom.us/webinar/register/8617894522862/WN_t65RmlDySFOWYr4WII5yYQ" target="_blank" class="btn btn--secondary-outline" title="Mit diesem Link verlassen Sie den Lungeninformationsdienst" rel="noreferrer"><strong>Direkt zur Anmeldung</strong></a></p>
<p>Wie lassen sich Lungenerkrankungen künftig besser erkennen und behandeln? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Online-Patientenforum Lunge „Aktuelles aus der Lungenforschung“, zu dem der Lungeninformationsdienst von <a href="https://www.helmholtz-munich.de/" target="_blank" title="Mit diesem Link verlassen Sie den Lungeninformationsdienst"><u>Helmholtz Munich</u></a> in Kooperation mit dem <a href="https://dzl.de/" target="_blank" title="Mit diesem Link verlassen Sie den Lungeninformationsdienst" rel="noreferrer"><u>Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL)</u></a> einlädt.&nbsp;</p>
<p>Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 14. Oktober 2026, von 16:30 bis etwa 18:30 Uhr online über Zoom statt.</p>
<p>Forschende aus dem DZL berichten aus erster Hand darüber, woran derzeit gearbeitet wird und welche Perspektiven sich für die Diagnostik und Behandlung von Lungenerkrankungen ergeben.</p>
<h2>COPD und Lungenemphysem: Neue Erkenntnisse aus der Forschung</h2>
<p>Den Auftakt des wissenschaftlichen Programms macht <strong>Prof. Henrik Watz</strong> von der Universität zu Lübeck. In seinem Vortrag geht es um <strong>aktuelle Entwicklungen bei</strong> <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/krankheiten/copd"><strong>COPD</strong></a><strong> und </strong><a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/krankheiten/lungenemphysem"><strong>Lungenemphysem</strong></a>. Beide Erkrankungen gehören zu den häufigsten chronischen Lungenerkrankungen und können die Lebensqualität der Betroffenen deutlich einschränken.</p>
<h2>Lungenhochdruck: Aktuelle Entwicklungen bei der Therapie</h2>
<p>Anschließend informiert <strong>Prof. H. Ardeschir Ghofrani</strong> vom Universitätsklinikum Gießen und Marburg über <strong>neue Entwicklungen in der Therapie von </strong><a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/krankheiten/lungenhochdruck"><strong>Lungenhochdruck</strong></a>. Die Erkrankung führt zu einem erhöhten Druck in den Lungengefäßen und belastet Herz und Lunge. Aktuelle Forschung soll dazu beitragen, die Behandlung weiter zu verbessern.</p>
<h2>Lungenfibrose und andere interstitielle Lungenerkrankungen</h2>
<p>Im dritten Fachvortrag spricht <strong>Prof. Antje Prasse</strong> vom Universitätsspital Basel über die <strong>aktuelle Forschung zu </strong><a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/krankheiten/lungenfibrose"><strong>interstitiellen Lungenerkrankungen wie der Lungenfibrose</strong></a>. Diese Erkrankungen können das Lungengewebe dauerhaft schädigen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten deshalb daran, Ursachen besser zu verstehen und neue Behandlungswege zu entwickeln.</p>
<p>Programm als PDF herunterladen</p>
<h2>Individuelle Fragen an Fachleute stellen</h2>
<p>Nach jedem etwa 20-minütigen Vortrag haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, eigene Fragen zu stellen. Dies erfolgt über die Frage-und-Antwort-Funktion von Zoom. Die Fragen können schriftlich beantwortet oder von der Moderation direkt an die Referierenden weitergegeben werden.</p>
<p>Die Veranstaltung richtet sich an Menschen mit Lungenerkrankungen, Angehörige sowie alle Interessierten, die sich über aktuelle Fortschritte in der Lungenforschung informieren möchten. Die Teilnahme ist kostenlos, eine <a href="https://zoom.us/webinar/register/8617894522862/WN_t65RmlDySFOWYr4WII5yYQ" target="_blank" title="Mit diesem Link verlassen Sie den Lungeninformationsdienst" rel="noreferrer"><u>Anmeldung</u></a> ist erforderlich.</p>
<p><a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/aktuelles/patientenforum-lunge/online-patientenforum-lunge-aktuelles-aus-der-lungenforschung-2026">Weitere Informationen und Anmeldung</a></p>]]></content:encoded>
              
            
              
                <category>Lungeninformationsdienst</category>
              
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                <category>COPD und Lungenemphysem</category>
              
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            <hmgu:parentId>news-10675</hmgu:parentId>
            <pubDate>Thu, 10 Sep 2026 05:08:00 +0200</pubDate>
            <title>Mehr Luft im Alltag? Diese Atemtechnik hilft bei COPD</title>
            <link>https://www.lungeninformationsdienst.de/aktuelles/news/artikel/mehr-luft-im-alltag-diese-atemtechnik-hilft-bei-copd</link>
            <description>Eine zusätzliche Atemtechnik kann Menschen mit stabiler COPD im Alltag unterstützen. In einer aktuellen Studie verbesserten sich Belastbarkeit, Atemnot und Lebensqualität stärker als mit einem üblichen Atemtraining allein.</description>
            
                <content:encoded><![CDATA[<p>Menschen mit <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/krankheiten/copd"><u>chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD)</u></a> profitieren von <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/krankheiten/copd/therapien#c2610"><u>Bewegung</u></a> und <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/krankheiten/copd/therapien#c2617"><u>Atemtraining</u></a>. Forschende in China haben nun untersucht, ob eine zusätzliche Atemtechnik die Wirkung eines etablierten Trainingsprogramms verstärken kann. An der Studie nahmen 51 Menschen mit stabiler COPD teil.&nbsp;</p>
<p>Sie wurden nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen eingeteilt:</p><ul style="margin-left:11px;"><li data-list-item-id="efe80be4e697256148d7404f8655e634d">Beide Gruppen führten täglich ein sogenanntes Ganzkörper-Atemtraining durch.&nbsp;</li><li data-list-item-id="efcbe72612dafb2f26b30292d048847bc">Die zweite Gruppe trainierte zusätzlich die Atemtechnik „Aktiver Atemzyklus“ oder „Active Cycle of Breathing Technique“ (ACBT). Das Training dauerte rund 90 Tage.&nbsp;</li></ul><h2>Bessere Belastbarkeit und weniger Atemnot mit ACBT</h2>
<p>Nach Abschluss des Trainings konnten die Teilnehmenden der ACBT-Gruppe im <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/diagnose/6-minuten-gehtest"><u>Sechs-Minuten-Gehtest</u></a> weitere Strecken zurücklegen als die Vergleichsgruppe. Außerdem berichteten sie über eine geringere Belastung durch Atemnot und eine bessere Lebensqualität. Auch ein Messwert der Lungenfunktion (<a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/diagnose/lungenfunktion/werte#c4688"><u>FEV1</u></a>) fiel etwas günstiger aus.</p>
<p>Nicht bei allen Messgrößen fanden die Forschenden Unterschiede. So zeigten sich bei einigen <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/diagnose/lungenfunktion/werte"><u>Lungenfunktionswerten</u></a>, darunter dem <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/diagnose/lungenfunktion/werte#c4689">V<u>erhältnis von FEV1 zu forcierter Vitalkapazität (FVC)</u></a>, keine statistisch bedeutsamen Verbesserungen gegenüber dem Standardtraining.&nbsp;</p>
<h2>Was bedeuten die Ergebnisse für Menschen mit COPD?</h2>
<p>Die Ergebnisse sprechen dafür, dass ACBT eine sinnvolle Ergänzung zu bestehenden Bewegungs- und Atemprogrammen sein könnte. Die Teilnehmenden wurden nicht nur körperlich belastbarer, sondern empfanden auch ihren Alltag als weniger beeinträchtigt.</p>
<p>Allerdings weisen die Forschenden auf Einschränkungen hin. Die Gruppe mit ACBT trainierte insgesamt länger als die Vergleichsgruppe. Daher lässt sich nicht sicher sagen, welcher Anteil der Verbesserungen auf die Atemtechnik selbst und welcher auf den höheren Trainingsumfang zurückgeht. Zudem war die Anzahl der Teilnehmenden relativ gering und es wurden ausschließlich ältere Menschen mit stabiler COPD untersucht.&nbsp;</p>
<p>Künftige Studien sollten prüfen, wie häufig und wie intensiv Menschen mit COPD die ACBT anwenden sollten. Außerdem braucht es Untersuchungen, die die langfristigen Effekte der Methode bewerten, so die Forschungsgruppe.</p>
<h2>Hintergrund: Wie funktioniert die Atemtechnik ACBT bei COPD?</h2>
<p>Die ACBT-Atemtechnik soll das Lösen und Abhusten von Schleim erleichtern und die Atmung unterstützen. Der aktive Atemzyklus aus mehreren Schritten:</p><ol style="margin-left:11px;"><li data-list-item-id="e256a08f9f5bda546087fc323881e304f"><strong>Atemkontrolle</strong>: ruhiges, entspanntes Atmen mit normalem Atemzugvolumen.</li><li data-list-item-id="e9490faa69de31d5a89cb45bed5e47a1d">Übungen zur <strong>Erweiterung des Brustkorbs</strong>: tiefe Atemzüge mit kurzem Anhalten des Atems nach der Einatmung, dann langsames, entspanntes Ausatmen.</li><li data-list-item-id="e8e2126c32730e98eb2ca3315ab26354f">Sogenanntes <strong>Huffing</strong>: kurze, kräftige Ausatmungen, die dabei helfen können, Schleim aus den Atemwegen zu lösen.</li><li data-list-item-id="eb7a6872aaa9fde44ae636542ec79969f"><strong>Abhusten</strong> von Schleim (Coughing).</li></ol><p>Die Forschenden vermuteten, dass sich diese Technik gut mit dem Ganzkörper-Atemtraining ergänzen könnte. Während ACBT vor allem die Atmung und die Atemwege anspricht, bezieht das Ganzkörperprogramm zusätzlich Arme, Beine und andere Muskelgruppen ein.</p>
<h2>Hintergrund: Was ist Ganzkörper-Atemtraining bei COPD?</h2>
<p>Das Ganzkörper-Atemtraining soll die Lungenkapazität erhöhen und Muskelverspannungen lösen. Es umfasst drei Kernbereiche:</p><ol><li data-list-item-id="e441066132438fbb6dcb1474cbc01d724">Weitung der Atemräume durch eine Mobilisation des Brustkorbs, der Wirbelsäule und der Zwischenrippenmuskulatur</li><li data-list-item-id="ea440aba448446a5ddcc79c058073d133">Aktivierung des Zwerchfells durch tiefe Bauchatmung</li><li data-list-item-id="eaab4179fbd269e1867cd87e038c6373b">Synchronisation der körperlichen Bewegung mit der Ein- und Ausatmung</li></ol>]]></content:encoded>
              
            
              
                <category>Lungeninformationsdienst</category>
              
                <category>News</category>
              
                <category>COPD und Lungenemphysem</category>
              
                <category>Therapieformen</category>
              
                <category>Leben mit der Krankheit</category>
              
            
            
              
              
              
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            <pubDate>Tue, 08 Sep 2026 05:18:00 +0200</pubDate>
            <title>Lungenhochdruck besser einschätzen: Ultraschallwert zeigt Risiko</title>
            <link>https://www.lungeninformationsdienst.de/aktuelles/news/artikel/lungenhochdruck-besser-einschaetzen-ultraschallwert-zeigt-risiko</link>
            <description>Ein einfacher Wert aus einer Herzultraschall-Untersuchung kann helfen, den Krankheitsverlauf bei pulmonal-arterieller Hypertonie (PAH) besser einzuschätzen. Eine aktuelle Analyse zeigt: Höhere TAPSE/sPAP-Wert gehen mit einem geringeren Risiko für schwere Krankheitsverläufe und Todesfälle einher.</description>
            
                <content:encoded><![CDATA[<p>Fachleute bestimmen den sogenannten TAPSE/sPAP-Wert mithilfe einer Echokardiografie, also einer <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/diagnose/bildgebung/ultraschall">Ultraschalluntersuchung</a> des Herzens. Er beschreibt vereinfacht gesagt, wie gut die rechte Herzkammer mit der erhöhten Belastung durch den hohen Druck in den Lungengefäßen zurechtkommt. Der Test greift nicht in den Körper ein (nicht-invasiv) und lässt sich im klinischen Alltag vergleichsweise einfach durchführen.</p>
<h2>Meta-Analyse bei PAH: Daten von mehr als 3.000 Betroffenen</h2>
<p>Forschende in China werteten 14 Kohortenstudien mit insgesamt 3.288 Menschen mit <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/krankheiten/lungenhochdruck/grundlagen#c3326"><u>pulmonal-arteriellem Lungenhochdruck</u></a> in einer <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/forschung#c5359"><u>Meta-Analyse</u></a> aus. Sie prüften, ob der TAPSE/sPAP-Wert mit wichtigen Krankheitsereignissen zusammenhängt, zum Beispiel</p><ul style="margin-left:11px;"><li data-list-item-id="e825d4f61ed2be47bf45c1f7a49c1dca0">Todesfällen,&nbsp;</li><li data-list-item-id="ee3e5a71cc33cd485c9a53ea58745e18c"><a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/therapie/transplantation"><u>Lungentransplantationen</u></a> sowie&nbsp;</li><li data-list-item-id="e236c115ace40747b146341d617fdd399">einer Symptomverschlechterung.</li></ul><p>Menschen mit höheren TAPSE/sPAP-Werten hatten ein deutlich geringeres Risiko für schwere Krankheitsverläufe. Das galt sowohl für Ereignisse wie Tod, Transplantation oder Krankheitsverschlechterung als auch für die Gesamtsterblichkeit.</p>
<h2>Prognose bei PAH auch im Verlauf besser einschätzbar</h2>
<p>Auch Messungen im weiteren Krankheitsverlauf lieferten wertvolle Informationen. Höhere TAPSE/sPAP-Werte bei Nachuntersuchungen gingen ebenfalls mit einem geringeren Risiko für ungünstige Entwicklungen einher. Die Forschenden sehen darin einen Hinweis, dass sich der Wert nicht nur zur ersten Risikoeinschätzung, sondern auch zur Verlaufskontrolle eignen könnte.</p>
<h2>TAPSE/sPAP könnte Risikobewertung ergänzen</h2>
<p>Die Forschungsgruppe kommt zu dem Schluss, dass TAPSE/sPAP ein starker prognostischer Marker bei PAH ist. Der Wert stehe in Zusammenhang mit einem niedrigeren Risiko für Tod und klinische Verschlechterungen. Gleichzeitig betont sie, dass für einige Fragestellungen, insbesondere zur Bedeutung von Verlaufsmessungen für die Sterblichkeit, weitere Studien notwendig sind.</p>
<h2><span lang="de" dir="ltr">Quelle</span></h2>
<p><span lang="en" dir="ltr">Luo, Q. et al.: Prognostic value of TAPSE/sPAP in pulmonary arterial hypertension: a systematic review and meta-analysis. In: Respir Med. 2026; 258: 108861</span></p>]]></content:encoded>
              
            
              
                <category>Lungeninformationsdienst</category>
              
                <category>News</category>
              
                <category>Lungenhochdruck</category>
              
                <category>Diagnose</category>
              
                <category>Leben mit der Krankheit</category>
              
                <category>Vorbeugung</category>
              
            
            
              
              
              
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            <hmgu:parentId>news-10673</hmgu:parentId>
            <pubDate>Thu, 03 Sep 2026 05:06:00 +0200</pubDate>
            <title>Lungenfibrose: Stammzelltherapie aus Fettgewebezellen?</title>
            <link>https://www.lungeninformationsdienst.de/aktuelles/news/artikel/lungenfibrose-stammzelltherapie-aus-fettgewebezellen</link>
            <description>Fettgewebe enthält besondere Stammzellen, die in vorklinischen Modellen Lungenfibrose abschwächen konnten. Eine neue Übersichtsarbeit sieht darin einen möglichen Therapieansatz. Noch ist aber unklar, ob eine entsprechende Stammzelltherapie auch bei Menschen wirkt.</description>
            
                <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/krankheiten/lungenfibrose"><u>Lungenfibrose</u></a> ist bislang nicht heilbar. Für manche Krankheitsformen gibt es jedoch <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/krankheiten/lungenfibrose/therapien"><u>Medikamente</u></a>, die das Fortschreiten der Lungenvernarbung aufhalten können. Forschende weltweit suchen daher nach neuen Behandlungsansätzen.&nbsp;</p>
<p>Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit mit <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/forschung#c5359"><u>Meta-Analyse</u></a> untersucht das Potenzial sogenannter mesenchymaler Stammzellen aus Fettgewebe. Diese Zellen lassen sich vergleichsweise einfach aus Fettgewebe gewinnen und gelten als aussichtsreiche Kandidaten für die <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/forschung/regeneration"><u>regenerative Medizin</u></a>.</p>
<h2>Was können Fettgewebsstammzellen bei Lungenfibrose ausrichten?</h2>
<p>Forschende in Pakistan werteten 19 veröffentlichte präklinische Studien zu Stammzelltherapien bei Lungenfibrose aus. In den untersuchten Modellen verringerten mesenchymale Stammzellen aus Fettgewebe und von ihnen abgeleitete Produkte wiederholt Anzeichen einer Lungenfibrose. Die behandelten Gruppen wiesen häufig weniger Vernarbungen und eine geringere Ablagerung von Bindegewebsbestandteilen (Kollagen) auf als unbehandelte Kontrollgruppen.</p>
<p>Die statistische Zusammenfassung mehrerer Studien ergab zwar niedrigere Fibrosewerte in den behandelten Gruppen. Der Gesamteffekt war jedoch statistisch nicht eindeutig (nicht signifikant).&nbsp;</p>
<p>Das Wissenschaftsteam führt die fehlende Signifikanz unter anderem auf die geringe Zahl geeigneter Studien und auf deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Untersuchungen zurück.</p>
<h2>Lungenfibrose: Welche Mechanismen könnten helfen?</h2>
<p>Laut den ausgewerteten Studien beeinflussten die Fettgewebsstammzellen mehrere Signalwege, die bei der Entstehung der <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/krankheiten/lungenfibrose/formen#c3289"><u>idiopathischen Lungenfibrose</u></a> eine wichtige Rolle spielen. Darüber hinaus deuten die ausgewerteten Studien darauf hin, dass die Stammzelltherapie</p><ul style="margin-left:11px;"><li data-list-item-id="ef12ac291ec01f974188fd6fc43c0f180">Entzündungen,&nbsp;</li><li data-list-item-id="eee0af907d16ada5f404eaddf32d9743f">oxidativen Stress und&nbsp;</li><li data-list-item-id="e158a651f82061efc3dbf4e2d9923fba2">die Ablagerung von Kollagen&nbsp;</li></ul><p>verringern können. Einen wichtigen Beitrag könnten dabei von den Zellen freigesetzte Botenstoffe leisten.</p>
<h2>Forschung zur Stammzelltherapie bei Lungenfibrose steht noch am Anfang</h2>
<p>Die Forschenden bewerten mesenchymale Stammzellen aus Fettgewebe und Produkte daraus insgesamt als vielversprechende antifibrotische Kandidaten. Gleichzeitig weisen sie darauf hin, dass die bisherigen Erkenntnisse überwiegend aus präklinischen Modellen stammen. Ob sich die beobachteten Effekte auf Menschen mit Lungenfibrose übertragen lassen, müssen zukünftige klinische Studien zeigen.</p>
<h2><span lang="de" dir="ltr">Quelle</span></h2>
<p><span lang="en" dir="ltr">Jabeen, H. et al.: Antifibrotic efficacy of adipose-derived mesenchymal stem cell-based therapeutic strategies in pre-clinical models of pulmonary fibrosis: A systematic review and meta-analysis. In: Eur J Parmacol. 2026; 1027: 178959</span></p>]]></content:encoded>
              
            
              
                <category>Lungeninformationsdienst</category>
              
                <category>News</category>
              
                <category>Lungenfibrose</category>
              
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                <category>Leben mit der Krankheit</category>
              
                <category>Vorbeugung</category>
              
                <category>Grundlagenforschung</category>
              
            
            
              
              
              
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