Wie sind die Bronchien aufgebaut?

Die Bronchien und Bronchiolen sind ein Röhrensystem, das als Leitsystem für die Luft dient. Es findet dort kein Gasaustausch statt. Bronchien haben im Unterschied zu den Bronchiolen aufgrund ihrer durch Knorpelspangen verstärkten Wände einen größeren Durchmesser.

Um die Röhren ziehen sich Muskelstränge von glatter Muskulatur. Diese werden von Teilen unseres vegetativen Nervensystems, dem Sympathicus und dem Parasympathicus, kontrolliert. Bei Aktivphasen, etwa beim Sport, sorgt der Sympathicus dafür, dass sich die glatte Muskulatur entspannt und die Bronchien möglichst viel Luft durchlassen. Der Parasympathicus ist dagegen dafür zuständig, dass der Körper in eine Ruhephase eintreten, sich erholen kann. Er regt die Kontraktion der glatten Muskulatur an, dadurch verengt sich der Durchmesser der Bronchien. Normalerweise soll das unterstützend zur Atmung beitragen. Es kann aber auch zu einer Verkrampfung dieser Muskulatur kommen, etwa bei einem Asthmaanfall.

Die Innenwände der Bronchien und Bronchiolen sind mit einer schleimproduzierenden Haut ausgekleidet.

Schließen
Informationen zum Inhalt

Quellen:

  • Clauss, C. et al. (2009): Humanbiologie kompakt. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, ISBN: 3827418992
  • Campbell , N.A. et al. (2009): Biologie. Pearson Studium, München, ISBN: 9783827372871

Letzte Aktualisierung:

15. Dezember 2015

zum Seitenanfang
Druckversion