Wie häufig ist die Lymphangioleiomyomatose?

Die sporadische Lymphangioleiomyomatose betrifft cirka fünf von einer Million Frauen. Zudem tritt LAM bei ca. 30 Prozent der Patientinnen mit Tuberöser Sklerose auf (etwa weitere 19 von 1 Million Frauen). Obwohl die TSC-LAM wesentlich häufiger ist, zeigen die meisten in Behandlung befindlichen Patientinnen die sLAM. (siehe auch Formen der LAM).

Die Erkrankung bricht fast ausschließlich bei Frauen aus. Bislang wurden nur fünf Fälle an männlichen Patienten berichtet, vier davon konnten nicht bestätigt werden. Verantwortlich dafür sind vermutlich hormonelle Ursachen (siehe auch Risikofaktoren der LAM). Die LAM beginnt im mittleren Alter (ca. 35 Jahre), durch einen langen Diagnoseprozess wird sie allerdings häufig erst später festgestellt.

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Quellen:

  • Henske, E. et al.: Lymphangioleiomyomatosis – a wolf in sheep’s clothing. In: Journal of Clinical Investigation, 2012, 122 (11): 3807-3816
  • Aubry, M. et al.: Pulmonary Lymphangioleiomyomatosis in a Man. In: American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine, 2000, 162: 749-752

Letzte Aktualisierung:

01.02.2013

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