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Michael Haggenmueller
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Keuchhusten: Therapie

Die Keuchhusten-Behandlung erfolgt in der Regel mit Antibiotika. Denn der Krankheitserreger ist ein Bakterium - Bordetella pertussis - gegen das diese Medikamente wirksam sind. 

Eine Übersicht über die Therapie der Wahl, aufgeschlüsselt nach Altersgruppen, bietet das Robert Koch-Institut: Keuchhusten-Therapie 

Wissenschaftliche Beratung:
Prof. Dr. Tobias Welte, Medizinische Hochschule Hannover, Deutsches Zentrum für Lungenforschung

Die Keuchhusten-Behandlung erfolgt in der Regel mit Antibiotika. Denn der Krankheitserreger ist ein Bakterium - Bordetella pertussis - gegen das diese Medikamente wirksam sind. 

Eine Übersicht über die Therapie der Wahl, aufgeschlüsselt nach Altersgruppen, bietet das Robert Koch-Institut: Keuchhusten-Therapie 

Wissenschaftliche Beratung:
Prof. Dr. Tobias Welte, Medizinische Hochschule Hannover, Deutsches Zentrum für Lungenforschung

Die Einnahme der Keuchhusten-Medikamente muss allerdings möglichst früh beginnen – bestenfalls noch vor oder in den ersten ein bis zwei Wochen ab Beginn des typischen Hustens. Erfolgt die Therapie über 14 Tage gleich im Anfangsstadium, kann sie den Krankheitsverlauf abmildern. Die Hustenanfälle dauern trotzdem an, da sich die Flimmerhärchen erst regenerieren müssen.

Säuglinge mit Keuchhusten sollten in einem Krankenhaus behandelt werden.

Erfolgt die antibiotische Keuchhusten-Therapie nicht sofort in der Anfangsphase, beeinflusst sie Dauer und Heftigkeit der Hustenattacken häufig nur gering. Allerdings hat die Antibiotika-Einnahme den Vorteil, dass die Ansteckung weiterer Personen verhindert werden kann, solange der Patient/die Patientin noch die Keuchhustenrrreger ausscheidet.

Mit einer Keuchhusten-Impfung kann man sich schützen.

Quellen

  • Robert Koch-Institut: Keuchhusten (Pertussis) – RKI-Ratgeber
  • Heininger, U.: Pertussis (Keuchhusten). Monatsschrift Kinderheilkunde. 2020;168(8):747-759. doi:10.1007/s00112-020-00941-9

Letzte Aktualisierung: 24.03.2022