Was ist Keuchhusten?

GUT ZU WISSEN:

Die Ansteckungsgefahr für Keuchhusten liegt bei über 80 Prozent. Besonders ansteckend ist Keuchhusten in der Anfangsphase, noch bevor der typische Husten anfängt. Nach einer überstandenen Erkrankung kann man sich erneut anstecken. Nach einer Erkrankung hält der Schutz circa 7 bis 20 Jahre und nach einer Pertussis-Impfung etwa 3,5 bis 12 Jahre.

Bei dieser hoch ansteckenden und vor allem langwierigen Infektionskrankheit sind Bordetella pertussis-Bakterien die Ursache. Die Pertussis-Bakterien können ganzjährig vorkommen (aber vor allem im Herbst und Winter) und werden mittels Tröpfcheninfektion weiter gegeben. Dabei können auch Geimpfte die Bakterien übertragen. Die Pertussis-Bakterien setzen sich in den Schleimhäuten der oberen Atemwege, in der Luftröhre und den Bronchien fest, vermehren sich und bilden bestimmte Giftstoffe. Diese schädigen die Schleimhäute und die Flimmerhärchen. Außerdem lösen sie entzündliche Prozesse aus. Resultat sind die typischen, stoßweise erfolgenden Hustenanfälle, mit keuchendem Einatmen am Ende.

Vor allem für sehr kleine Kinder kann Keuchhusten lebensbedrohlich sein, da ihre Atemwege schnell zuschwellen und sie den Schleim nicht abhusten können. Bei Erwachsenen hat Keuchhusten mitunter den Verlauf einer heftigen Bronchitis. Keuchhusten kann, da die geschwächte Lunge anfällig für andere Bakterien und Viren ist, zu Komplikationen führen: Lungen- und Mittelohrentzündung, Krampfanfälle und Atemstillstand können auftreten, im Extremfall sogar eine dauerhafte Gehirnschädigung durch Bakteriengifte.

 

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Letzte Aktualisierung:

29.08.16

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