Keuchhusten: Forschung

Die Keuchhusten-Forschung nimmt verschiedene Aspekte der Erkrankung in den Blick.

 

Ziel ist es beispielsweise Bordetella pertussis – den Erreger von Keuchhusten (Pertussis) noch besser zu charakterisieren und zu verstehen, wie genau er den Körper infiziert. Durch die Kenntnis des genauen Funktionsmechanismus könnte es langfristig möglich werden, neue Ansätze für die Keuchhusten-Therapie zu entwickeln. 

Auch die Impfstoffe stehen im Fokus des Keuchhusten-Forschung:

Früher war es beispielsweise üblich, mit ganzen Bakterienzellen gegen Keuchhusten zu impfen. Diese Impfweise ist durch den sogenannten azellulären Keuchhustenimpfstoff ersetzt worden, der weniger Nebenwirkungen auslöst und mit Diphterie- und Tetanus-Impfstoffen kombiniert wird.

Der azelluläre Impfstoff enthält nur noch Oberflächenbestandteile der Erreger. Doch er hat auch einen Nachteil: Er ist schwächer. Wissenschaftler:innen erforschen, daher warum dieser „schwächere“ Impfstoff keine vollständige Immunisierung, sondern lediglich einen gewissen Schutz gegen eine Erkrankung bietet und folglich wieder aufgefrischt werden muss. Konkret wird auch an Impfstoffen gearbeitet, die die Wirkung und den Schutz der Keuchhusten-Impfung verbessern sollen.

Wissenschaftliche Beratung:

  • Prof. Dr. Tobias Welte, Medizinische Hochschule Hannover, Deutsches Zentrum für Lungenforschung

Quellen

Letzte Aktualisierung: 24.03.2022

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