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Michael Haggenmueller
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RS-Virus: Therapie

Kinder mit schweren Verläufen und/oder Sauerstoffbedarf sowie sehr junge Säuglinge werden gegebenenfalls im Krankenhaus überwacht. Dabei kann es notwendig werden, ausreichend Flüssigkeit oder Sauerstoff bei Atemnot zuzuführen.

Bei Sauerstoffmangel kann je nach individuellem Zustand der Patientinnen und Patienten auch Atemunterstützung mit CPAP-Maske oder Intubation und Beatmung erforderlich werden.

Cortison Sprays (inhalative Kortikosteroide) sind zur RS-Virus-Behandlung nicht wirksam. Auch die Gabe von Antibiotika beeinflussen den Krankheitsverlauf nicht. Da Antibiotika nur gegen Bakterien wirken, sollten sie nur eingesetzt werden, wenn zusätzlich zum RS-Virus eine bakterielle Infektion vorliegt. 

Quellen

Letzte Aktualisierung: 02.11.2021