Lungenemphysem: Diagnose

An erster Stelle steht die Befragung durch den behandelnden Arzt. Danach folgt eine körperliche Untersuchung. Zur Ermittlung der Lungenfunktionswerte und des Lungenvolumens empfehlen die Nationalen VersorgungsLeitlinien Spirometrie,  Blutgasanalyse (Messung von Sauerstoff und Kohlendioxid im Blut), Bodyplethysmografie und die Analyse von Fluss-Volumen-Diagrammen bzw. Messung der Kohlenmonoxid-Diffusionskapazität. Gegebenenfalls werden eine Röntgen-Thoraxaufnahme und/oder ein Thorax-CT gemacht. Die hochauflösende Computertomographie der Lunge kann am besten die Diagnose eines Lungenemphysems sichern. Bei jüngeren oder nicht rauchenden Betroffenen kann ein Bluttest klären, ob ein durch Alpha-1-Antitrypsinmangel bedingtes Emphysem vorliegt.

Schließen
Informationen zum Inhalt

Quellen:

Letzte Aktualisierung:

20.10.2015

zum Seitenanfang
Druckversion