Asthma und COPD

Großer Erfolg: Patientenforum Lunge in Augsburg

24. Jan 2019

Mehr als 140 Besucherinnen und Besucher haben am 19. Januar in Augsburg das 20. Patientenforum Lunge des Lungeninformationsdienstes zu einem vollen Erfolg gemacht. Mit zahlreichen Fragen aus dem Publikum an die Experten bereicherten sie die Veranstaltung. Infostände von Patientenorganisation rundeten das Programm ab.

Vollbesetzter Hörsaal beim Patientenforum Lunge in Augsburg.

© Lungeninformationsdienst

Das Patientenforum des Lungeninformationsdienstes drehte sich dieses Mal rund um die Diagnose, Therapie und das Leben mit Asthma oder COPD. Zum Auftakt hieß Ulrike Koller vom Lungeninformationsdienst die Teilnehmerinnen und Teilnehmer herzlich im Universitätsklinikum Augsburg willkommen und übergab dann an Dr. Andreas Hellmann aus Augsburg, der mit seinem Vortrag zum Thema „Woran erkennt man Asthma und COPD und wie geht es nach der Diagnose weiter?“ die Reihe der Experten-Vorträge eröffnete.

Personalisierte Medizin bei Asthma und COPD

Die Stufentherapie, die neue GINA-Leitlinie und besonders die relativ neue Möglichkeit der Biologika-Therapie bei speziellen Formen von schwerem Asthma standen anschließend im Mittelpunkt des Vortrags von Prof. Andrea Koch. 

Auch Prof. Martin Schwaiblmair vom Universitätsklinikum Augsburg betonte in seinem Vortrag rund um die COPD-Therapie, wie wichtig „die richtige Therapie zum richtigen Zeitpunkt für den richtigen Patienten“ sei, und rief dazu auf, die chronisch obstruktive Lungenerkrankung präzise und abgestimmt auf die individuelle Krankheitsgeschichte zu behandeln.

Bessere Lebensqualität durch Bewegung und Reha

Nach der Pause stand das Leben mit einer chronischen Lungenerkrankung im Fokus. Tessa Schneeberger vom Forschungsinstitut pneumologische Rehabilitation präsentierte die positiven Effekte einer pneumologischen Rehabilitation (PR)  bei Asthma und COPD. Studiendaten belegen, dass sich eine gezielte PR positiv auf die Atemnot, die körperliche Leistungsfähigkeit und auch die Lebensqualität auswirkt. Damit diese Erfolge aber langfristig erhalten bleiben, müssen gelernte Inhalte auch im Alltag nach der Reha beibehalten werden.

Dieser Transfer ins tägliche Leben gelingt zum Beispiel durch die Teilnahme an einer Lungensportgruppe. Wie Betroffene durch Bewegung ihre Lebensqualität verbessern können, demonstrierte Michaela Frisch, Vorstandmitglied der AG Lungensport, abschließend sehr anschaulich und mitreißend in ihrem Vortrag  „Tägliches Training und Atemübungen für zu Hause“. 


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