SARS - Was ist das?

Das Schwere Akute Respiratorische Syndrom (SARS) wird durch das SARS-assoziierte Coronavirus (SARS-CoV) übertragen. Dieses Virus kommt ansonsten nur in Fledermäusen vor. 

Von 2002 bis 2003 gab es einen weltweiten Ausbruch dieser Krankheit. Betroffen waren vor allem Hongkong, Kanada, China, Singapur und Vietnam. Ab Juli 2003 galt die Seuche offiziell als unter Kontrolle. 2004 erkrankten einige Forscher in China, die in einem Institut arbeiteten, wo auch das SARS assoziierte Coronavirus untersucht wurde.

Laut Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg entspricht das klinische Bild von SARS dem einer atypischen Lungenentzündung. Das Virus wird durch Tröpfcheninfektion weitergegeben.

Die Inkubationszeit, also die Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch der Erkrankung beträgt durchschnittlich fünf Tage (zwei bis sieben Tage). Sobald Symptome auftreteb ist SARS auch ansteckend, im akuten Erkrankungsstadium sogar hochansteckend. Die Symptome sind grippeähnlich:

  • Plötzliches, schnell steigendes hohes Fieber
  • Halsentzündung mit Heiserkeit
  • Muskelschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Entzündung beider Lungenflügel

Danach folgen oft Husten, Atemnot und Durchfall. In dieser Zeit ist auch die von den Patienten ausgehende Ansteckungsgefahr am höchsten.

Vor Entdeckung des SARS-Virus war man davon ausgegangen, dass Coronavirusinfektionen nur bei respiratorischen Vorerkrankungen wie Asthma und chronisch-obstruktiven Lungenerkrankungen größeren Krankheitswert haben.

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Quellen:

Letzte Aktualisierung:

05.08.16

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