Risikofaktoren

Risikofaktoren für Bronchiektasen

Rauchen ist einer der Risikofaktoren für einen primären Spontanpneumothorax. Einen sekundären Spontanpneumothorax ensteht auf dem Boden bereits bestehender Lungenerkrankungen. In mehr als 50 Prozent aller Fälle tritt dieser bei Patienten mit einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) auf. Sehr häufig ist auch ein Lungenemphysem die Grundlage eines Spontanpneumothorax, oftmals finden sich große Blasen (Bullae) innerhalb des Lungengewebes. Zu weiteren Risikofaktoren gehören chronische Bronchitis und chronisches Asthma.

Äußere und innere Verletzungen des Brustkorbs begünstigen einen Pneumothorax genauso wie ein ärztlicher Eingriff. Möglich ist hier zum Beispiel ein zurückbleibender Gewebsdefekt in der Lunge nach einer Probenentnahme bei einer Lungenspiegelung, durch den Luft austreten kann. Auch eine künstliche Beatmung von lungenkranken Patienten stellt ein hohes Risiko für die Entstehung eines Pneumothorax dar. Durch Veränderungen der Lungenstruktur ist eine künstliche Beatmung teilweise nur durch hohe Beatmungsdrücke möglich.

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Informationen zum Inhalt

Quellen:

  • v. Wichert, P.: Pneumothorax. In: Der Internist, 2004, 45 (5): 549-554
  • Herth, F.J.F.: Pneumothorax: Klinik, Diagnostik und Behandlung. In: Der Pneumologe, 2008, Volume 5, Number 4: 239-246(8)
  • Herold, G. et al. (2009): Innere Medizin, erschienen im Eigenverlag

Letzte Aktualisierung:

13.05.2014

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