Keuchhusten

Keuchhusten
Keuchhusten; Foto: Fotolia

Keuchhusten (Pertussis) ist eine hochansteckende Infektionskrankheit, die durch Bakterien der Gattung Bordetella pertussis verursacht und mittels Tröpfcheninfektion übertragen wird. Charakteristisch ist ein wochenlang anhaltender, stoßweise und vor allem nachts auftretender Husten mit Keuch-Geräuschen. Besonders betroffen sind Säuglinge. Eine Impfung gegen Keuchhusten ist grundsätzlich möglich und sollte regelmäßig aufgefrischt werden.

GRUNDLAGEN: Bei dieser hoch ansteckenden und langwierigen Infektionskrankheit sind Bordetella pertussis-Bakterien die Ursache. Die Pertussis-Bakterien können ganzjährig vorkommen und werden mittels Tröpfcheninfektion weiter gegeben. ...weiter

VERBREITUNG: Vor etwas mehr als 100 Jahren gehörte der Keuchhusten zu den häufigsten kindlichen Todesursachen. Weltweit erkranken jedes Jahr etwa 17 Millionen Menschen an Keuchhusten ...weiter

RISIKOFAKTOREN: Ein unzureichender oder fehlender Impfschutz erhöht das Risiko. Besonders Säuglinge ohne Impfschutz sind gefährdet – vor allem, wenn in der Familie weitere Kinder und Erwachsene ohne Impfschutz gegen Pertussis leben.  ...weiter

DIAGNOSE: Die Erkrankung beginnt wie eine harmlose Erkältung mit Schnupfen und Husten. Im weiteren Verlauf treten die typischen, stoßweise erfolgenden Hustenanfälle (= Stakkatohusten) auf, die bei Säuglingen zu Atemnot führen können. ...weiter

THERAPIE: Die Antibiotikagabe muss in den ersten Wochen erfolgen. Erfolgt die Einnahme über 14 Tage im Anfangsstadium, kann sie den Verlauf abmildern. Die Hustenanfälle dauern an, da sich die Flimmerhärchen erst regenerieren müssen. ...weiter

PRÄVENTION: Die Keuchhusten-Impfung, oder auch Pertussis-Impfung, richtet sich gegen Bakterien der Art Bordetella pertussis, den Erregern von Keuchhusten. Einen Einzel-Impfstoff gegen Keuchhusten gibt es nicht mehr. Alle Pertussis-Impfungen erfolgen mit einem Kombinationsimpfstoff. ...weiter

FORSCHUNGSANSÄTZE: Früher war es üblich, mit ganzen Bakterienzellen gegen Keuchhusten zu impfen. Diese Impfweise ist durch den sogenannten azellulären Keuchhustenimpfstoff ersetzt worden, der weniger Nebenwirkungen auslöst ...weiter

WEITERE INFOS: Informationen im Internet; Forschungseinrichtungen; Fachpublikationen ...weiter

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