Wie wird Asthma behandelt?

Therapie

Trotz intensiver Forschungsbemühungen gibt es bis heute keine Möglichkeit, Asthma zu heilen. Dennoch ist die Erkrankung in der Regel durch Medikamente gut behandelbar. Weitestgehende Beschwerdefreiheit und möglichst uneingeschränkte körperliche Leistungsfähigkeit – so lauten die Ziele jeder Asthma-Therapie, die sich durch eine individuell auf die jeweiligen Patienten abgestimmte Behandlung auch in den meisten Fällen erreichen lassen. Mehr dazu finden Sie auch unter Leben mit der Krankheit.

Die Asthma-Behandlung besteht unter anderem aus einer medikamentösen Therapie, die zum Ziel hat, die chronische Entzündung und die Verengung der Atemwege zu beheben. Aber auch unterstützende, nichtmedikamentöse Maßnahmen werden empfohlen. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Patientenschulungen, bei denen die Patienten lernen, die Symptome besser einzuschätzen. Aber auch

gehören mit zur Behandlung. Zusätzlich können verschiedene Atemtechniken helfen, besser mit der Krankheit umzugehen. Außerdem sollten häufige Begleiterkrankungen, wie eine chronische Rhinitis oder Sinusitis adäquat behandelt werden.

Was sind "Controller" und "Reliever"?

Es gibt verschiedene Inhalationsgeräte, die den Wirkstoff in die Bronchien transportieren
Es gibt verschiedene Inhalationsgeräte, die den Wirkstoff in die Bronchien transportieren. Foto: Fotolia

Man unterscheidet grundsätzlich zwei Gruppen von Asthmamedikamenten:

  • Controller müssen über längere Zeit eingenommen werden und erzielen einen langfristigen Effekt.
  • Reliever dienen vor allem als schnelles Bedarfsmedikament bei akuten Beschwerden.

Controller oder auch Langzeitmedikamente schwächen die Entzündung in den Atemwegen ab, dämpfen die ständige Entzündungsbereitschaft der Bronchien und bewirken so, dass Anfälle und Asthmasymptome seltener und weniger heftig auftreten. Um diesen vorbeugenden Effekt zu erreichen, müssen die Asthma-Medikamente allerdings regelmäßig und dauerhaft angewendet werden. Die nach dem derzeitigen medizinischen Kenntnisstand wirkungsvollsten Controller sind Glukokortikoide. Diese auch als Cortison bekannten Medikamente, sind synthetische Abkömmlinge des körpereigenen Hormons Cortisol. Cortisol reguliert das Abwehrsystem im Körper und verhindert oder dämpft Entzündungsprozesse. Durch Inhalieren gelangt der Wirkstoff direkt an den Bestimmungsort in den Atemwegen und reduziert so Nebenwirkungen. Bei schwerem Asthma wird Cortison auch in Form von Tabletten verabreicht.

Die zweite Medikamentengruppe sind die sogenannten Reliever (abgeleitet vom englischen to relieve = erleichtern). Sie dienen als Bedarfsmedikamente bei akuten Beschwerden und befreien kurzfristig von Asthmasymptomen. Meist handelt es sich um kurzwirksame Beta-2-Sympathomimetika zum Inhalieren. Zum Beispiel:

  • Fenoterol,
  • Formoterol,
  • Salbutamol oder
  • Terbutalin

Diese auch als Bronchodilatatoren bezeichneten Mittel entspannen binnen weniger Minuten die verkrampfte Bronchialmuskulatur und führen so zu einer Erweiterung der Atemwege. Bedarfsmedikamente lindern akute Asthmasymptome zwar sehr effektiv, haben aber keinerlei Einfluss auf die dem Asthma zugrunde liegende Entzündung. Dies gilt auch für die langwirkenden Beta-2-Sympathomimetika, die in fortgeschrittenem Stadium der Erkrankung eingesetzt werden – allerdings ausschließlich in Kombination mit Cortison.

Sprayanleitung
So wendet man das Spray korrekt an.

 

 

Aktuelle Therapieansätze: Möglichkeiten der Behandlung von Asthma und COPD

Hier befindet sich ein Video von Vimeo. Mit Ihrer Zustimmung wird eine Verbindung zu Vimeo aufgebaut. Vimeo setzt gegebenenfalls auch Cookies ein. Für weitere Informationen klicken Sie hier: Datenschutzerklärung von Vimeo

Interview mit Prof. Michael Pfeifer, Universitätsklinikum Regensburg, Klinik Donaustauf:
Aktuelle Therapieansätze: Möglichkeiten der Behandlung von Asthma und COPD. Er spricht auch über die Einsatzmöglichkeiten und Vorteile der Sauerstofflangzeittherapie.

GUT ZU WISSEN:

Glukokortikoide sollten nicht eigenmächtig, sondern nur in Absprache mit dem Arzt abgesetzt werden, da die Gefahr einer Verschlechterung besteht.

Kombinationstherapien und weitere Medikamente

Sogenannte Kombinationspräparate verbinden inhalative Kortikosteroide mit ebenfalls inhalativ angewendeten, langwirkenden Beta-2-Sympathomimetika. Zusätzlich gibt es in der Asthmatherapie noch eine Reihe weiterer Medikamente wie

  • Leukotrien-Antagonisten,
  • Chromone,
  • Aminophylline,
  • Anticholinergika sowie
  • Antikörper, die sich gegen IgE oder den Botenstoff IL-5 richten.

Diese Behandlungen sind aber nicht bei allen Patientengruppen angezeigt. Mit den verfügbaren Medikamenten lassen sich Asthmaanfälle bei der Mehrzahl der Patienten gut in den Griff bekommen. Daneben gibt es aber auch eine Reihe von Patienten mit sogenanntem schwerem Asthma, bei denen sich die Symptome trotz optimaler Therapie nicht völlig beheben lassen. Mehr zu den Medikamenten, die bei Asthma eingesetzt werden, finden Sie unter Medikamentöse Therapien.

Therapiestufen bei Asthma

Je nachdem wie gut die aktuelle Kontrolle des Asthmas ist, gibt es fünf verschiedene Therapiestufen, die zur Anwendung kommen. Dabei wird getreu dem Motto "Reduziere wenn möglich, intensiviere wenn nötig" vorgegangen. Alle Therapieschritte sollten von einer Asthmaschulung begleitet werden. Gleichzeitig ist darauf zu achten, dass bekannte Reize bzw. Auslöser gemieden werden.

Allergenspezifische Immuntherapie

Neben der Meidung von Allergenen kommen heute Verfahren der spezifischen Immuntherapie zur Anwendung. Hierbei werden auslösende Allergene in steigender Dosierung sublingual, also unter die Zunge gegeben, oder unter die Haut gespritzt, mit dem Ziel eine Gewöhnung des Körpers an das Allergen und ein Ausbleiben der allergischen Reaktion zu erreichen. Die Verfahren dürfen nur bei Patienten mit stabilem Asthma angewandt werden und ersetzen nicht die medikamentöse Standardtherapie.

Der Antikörper Omalizumab

Eine bereits zugelassene Antikörpertherapie für Patienten mit schwerem allergischem Asthma ist Omalizumab. Wie die beschriebenen Antikörper gegen Interleukine wird auch dieses Immuntherapeutikum unter die Haut gespritzt und wirkt für mehrere Wochen. Die Zielstruktur dieser speziellen Antikörper sind jedoch nicht die Entzündungsbotenstoffe, sondern ein anderer Antikörper, das Immunglobulin E. Dieses Immunglobulin E ist an der allergischen Reaktion beteiligt und das Medikament ist entsprechend auch nur für Patienten mit allergischem Asthma zugelassen, die noch dazu ein ganzjähriges Allergen aufweisen. Dazu zählen zum Beispiel Tierhaare oder Hausstaub, nicht aber die nur saisonabhängigen Allergien gegen Gräser und Pollen. Omalizumab bindet das in den Atemwegen von Asthmatikern überproduzierte IgE und kann deshalb nicht mehr an bestimmte Immunzellen andocken. Entzündungsstoffe wie Histamine und Zytokine werden insgesamt weniger ausgeschüttet und die allergische Reaktion abgemildert.

Auch bei mittelschwer bis schwer erkrankten Kindern und Jugendlichen kann die Therapie mit dem IgE-Antikörper sowohl die Asthmakontrolle verbessern, als auch die Rate von Exazerbationen verringern. Das zeigte eine 2011 veröffentlichte Studie. Inzwischen hat die Europäische Kommission die Zulassung für Omalizumab als Zusatztherapie gegen schweres allergisches Asthma bei Kindern im Alter von sechs bis elf Jahren erteilt. Zuvor war das Arzneimittel erst ab dem 12. Lebensjahr zugelassen. Untersuchungen konnten zeigen, dass Omalizumab den Bedarf an oralen Glukokortikoiden senkt.

Neuen Studien zufolge könnte es mit Hilfe des monoklonalen Antikörpers Omalizumab künftig auch möglich sein, Betroffenen mit schwerem allergischem  Asthma die spezifische Immuntherapie (SIT) zu ermöglichen.  Bisher gab es bei diesen Patienten Einschränkungen bezüglich der SIT. Denn in Folge der SIT können ihnen schwerwiegende Nebenwirkungen wie akute  Reaktionen des Immunsystems (Anaphylaxien) auftreten, die den gesamten Organismus betreffen können. Diese reichen von leichten Hautreaktionen bis hin zum – allerdings sehr seltenen – anaphylaktischen Schock mit lebensgefährlichem Kreislaufversagen.

Neben Omalizumab wurden unlängst die folgenden Antikörper zugelassen, die sich gegen den Botenstoff Interleukin-5 (IL-5) oder dessen Rezeptor auf den Zellen wenden: Mepolizumab, Reslizumab und Benralizumab. Gute Studiendaten liegen für einen IL-13 Antikörper (Lebrikinumab) und einen IL-4 Rezeptor Antikörper (Dupilimab) vor. Bevor eine solche Therapie zur Anwendung kommen kann, muss in jedem Fall geprüft werden, ob bei dem Patienten eine TH2 Entzündung vorliegt. Die einfachste Möglichkeit dies zu tun ist über das Differential-Blutbild, also die genau Zusammensetzung aller Blutzellen. Hier gibt die Anzahl der eosinophilen Granulozyten den Ausschlag.  Grundsätzlich ist die Blockade von Entzündungsbotenstoffen wie IL-5, IL-13 oder Il-4, die an der Entstehung von Asthma beteiligt sind, ein vielversprechender Ansatz zur Entwicklung neuer Therapien, der auch am Deutschen Zentrum für Lungenforschung verfolgt wird.

Biologika in der Asthma-Therapie

Hier befindet sich ein Video von Vimeo. Mit Ihrer Zustimmung wird eine Verbindung zu Vimeo aufgebaut. Vimeo setzt gegebenenfalls auch Cookies ein. Für weitere Informationen klicken Sie hier: Vimeo-Datenschutzerklärung

Interview mit Prof. Dr. Andrea Koch, Chefärztin Pneumologie & Allergologie, Kliniken an der Paar, Friedberg und Aichach: Was sind Biologika? Für welche Asthma-Patienten sind Biologika geeignet? Welche Vorteile hat diese relativ neue Behandlungsmöglichkeit und welche spannenden Forschungsansätze gibt es in diesem Bereich momentan?

Das können Sie selbst tun

Bei einer Asthmaschulung wird Ihnen die Wirkung und die Einnahme der Medikamente erklärt. So lernt man den Beschwerden entsprechend die Medikamente anzupassen. Zusätzlich werden Techniken und Hilfsmittel gezeigt, die das Leben mit Asthma leichter machen. Die Kosten dafür übernimmt in der Regel die Krankenkasse. Ein häufiger Grund für eine nicht gut kontrollierte Asthmasymptomatik ist die fehlerhafte Anwendung der inahaltiven Therapien. Aufgrund der Vielzahl unterschiedlicher Inhalatoren kann es insbesondere bei einem Wechsel des Präparats zu Problemen in der Anwendung kommen.

Das Führen eines Asthmatagebuches erleichtert Ihnen und Ihrem Arzt den Überblick über den Verlauf Ihrer Erkrankung. Eventuell lassen sich so zum Beispiel Auslöser identifizieren und die Wirkung der Medikamente besser einschätzen. Teil des Asthmatagebuches kann ein Peak-Flow-Protokoll sein. Mit dem Peak-Flow-Meter wird gemessen, wie stark der Luftstrom ist, der aus der Lunge kommt. Das regelmäßige Protokollieren der Werte kann helfen, den Erfolg der Behandlung zusammen mit Ihrem Arzt einzuschätzen oder etwaige Verschlechterungen frühzeitig zu erkennen.Atemtechniken und andere Hilfen, wie zum Beispiel die sogenannte Lippenbremse sowie spezielle Körperhaltungen erleichtern das Atmen bei Luftnot. Weitere Hilfestellungen erhalten Patienten in speziellen Atemschulungsangeboten.

Praktische Tipps für Lungensport und Rehabilitation

Hier befindet sich ein Video von Vimeo. Mit Ihrer Zustimmung wird eine Verbindung zu Vimeo aufgebaut. Vimeo setzt gegebenenfalls auch Cookies ein. Für weitere Informationen klicken Sie hier: Datenschutzerklärung von Vimeo

Interview mit Michaela Frisch, Vorstandsmitglied der AG Lungensport und Therapieleiterin: Sie gibt praktische Tipps, wie Menschen mit chronischen Lungenerkrankungen mehr Bewegung in ihren Alltag einbauen können, wie sie von körperlichem Training profitieren und was beim Antrag auf Rehabilitation zu beachten ist.

GUT ZU WISSEN:

Beobachten Sie Ihren Krankheitsverlauf: Wer die Auslöser seiner Beschwerden erkennt, kann sie leichter vermeiden. Ein Asthmatagebuch kann Ihnen helfen, den Überblick zu behalten. Lassen Sie sich bei einer Asthmaschulung oder von Ihrem behandelnden Arzt die Anwendung Ihres Inhalators stets genau erklären und zeigen.

Asthma-Therapie bei Kindern und Jugendlichen

Die Asthma-Therapie sollte möglichst frühzeitig beginnen. Das ist wichtig, um Langzeitschäden zu vermeiden, aber auch, weil sich unbehandeltes Asthma ansonsten noch weiter verschlimmert. Wichtigstes Ziel aller therapeutischen Maßnahmen ist die Beschwerdefreiheit des Kindes. Dabei ist zu beachten, dass sich die beiden Altersgruppen Säuglinge/Kleinkinder und Schulkinder in Bezug auf die Therapie  nicht unterscheiden. Die Anzahl der eingesetzten Medikamente sowie deren Dosierung und Anwendungshäufigkeit wird dem Schweregrad der Erkrankung angepasst. Grundlage der Therapie bei anhaltendem Asthma bronchiale ist – wie bei Erwachsenen – der Einsatz eines entzündungshemmenden Medikamentes. Auch bei Kindern werden die Medikamente in zwei Hauptgruppen eingeteilt: in Bedarfsmedikamente (Reliever) und in Langzeitmedikamente (Controller).

Im Kindesalter werden am häufigsten  inhalative schnellwirkende Beta-2-Sympathomimetika als Reliever eingesetzt. Sie wirken innerhalb von wenigen Minuten für etwa zwei bis sechs Stunden gegen  eine Verengung der Atemwege. Bei reinem belastungsbedingtem Asthma kann vor dem Sportunterricht vorbeugend ein solches bronchienerweiterndes Medikament eingesetzt werden. Ipatropiumbromid (ein Anticholinergikum) ist ein weiterer inhalativer Bronchodilatator, der bei Säuglingen gelegentlich eine bessere Wirkung als Beta-2-Sympathomimetika zeigt. Darüber hinaus kann es bei Toleranzentwicklung gegenüber Betamimetika eingesetzt werden. Wenn die Bedarfsmedikamente zu häufig eingesetzt werden, ist dies ein Zeichen dafür, dass eine reine Bedarfsmedikation nicht ausreicht. Außerdem können Nebenwirkungen wie Herzrasen zunehmend auftreten. In diesem Fall ist eine Therapieanpassung gemäß Stufenschema erforderlich.

Inhalative Glukokortikoide sind die wirksamsten und am häufigsten eingesetzten Langzeitmedikamente (Controller). Sie wirken direkt an den Atemwegen und können somit wesentlich geringer dosiert werden als dies in Tablettenform der Fall wäre. Auch für Kinder sind sie derzeit die zuverlässigste Behandlung von Asthma bronchiale. Wichtig ist eine regelmäßige kinderärztliche Kontrolle, um bei geringstmöglicher Dosis bestmögliche Beschwerdefreiheit zu erlangen, und mögliche Nebenwirkungen zu minimieren. Reicht das Inhalieren von Cortison nicht aus, kann zusätzlich ein langwirkasames Betamimetikum inhaliert werden. Letzteres darf jedoch nicht allein ohne Glukokortikoide verabreicht werden. Weitere Langzeitmedikamente sind Leukotrien-Antagonisten, Theophyllin und Omalizumab.

IN KÜRZE

Bei Kindern ist es wichtig, das altersentsprechende Inhaliersystem zu verwenden.

Besonderheiten der Inhalationstherapie bei Kindern

Wichtig ist, dass die Therapie auch in den Atemwegen ankommt, wo sie wirken soll. Da die korrekte Handhabung eines Dosieraerosols insbesondere für Kinder schwierig ist, stehen Inhalierhilfen, auch Vorschaltkammer oder „Spacer“ genannt, zur Verfügung. Das ist eine Art Mundstück mit einer größeren Luftkammer. Sie wird auf das Dosieraerosol aufgesetzt. Durch einen Sprühstoß wird sie mit Tröpfchen gefüllt. Der Inhalt der Kammer wird eingeatmet. Hierdurch entfällt die Notwendigkeit der Koordination der Auslösung und der gleichzeitigen Einatmung.

Für die Akuttherapie kann zu Hause ein Düsenvernebler (elektrisches Inhaliergerät für Kinder) eingesetzt werden. Bei Kindern ab dem (Vor-)Schulalter ist die Pulverinhalation zu bevorzugen. Es setzt eine kräftige Atmung voraus, wozu Kinder frühestens ab fünf Jahren in der Lage sind. Damit ist es möglich, die Medikamente ohne zusätzliche Treibmittel zu inhalieren.

Weitere Besonderheiten bei der Asthma-Therapie bei Kindern

Insbesondere bei schweren Verlaufsformen des Asthma bronchiale ist es wichtig, auch die Psyche der Betroffenen in ein umfassendes Behandlungskonzept mit einzubeziehen. Körperliche Aktivität ist für die Entwicklung von Kindern unverzichtbar. Auch mit Asthma ist Sporttreiben möglich und wichtig. Eine Befreiung vom Schulsport ist nicht nötig und wäre für das psychische Befinden des Asthma-Kindes nachteilig. Die optimale medikamentöse Therapie sollte eine uneingeschränkte Teilnahme an Schul- und Freizeitsport ermöglichen. Welche Sportarten geeignet sind, muss im Einzelfall geklärt werden. Als Eltern sollten Sie die Lehrer Ihres Kindes über dessen Asthma-Erkrankung und etwaige erforderliche Notfallmaßnahmen informieren.

Auch für Kinder mit Asthma  gelten die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut.

Schließen
Informationen zum Inhalt

Quellen:

Letzte Aktualisierung:

30.04.2018

zum Seitenanfang
Druckversion

We use cookies to improve your experience on our Website. We need cookies to continuously improve the services, to enable certain features and when embedding services or content of third parties, such as video player. By using our website, you agree to the use of cookies. We use different types of cookies. You can personalize your cookie settings here:

Show detail settings
Please find more information in our privacy statement.

There you may also change your settings later.