ECG

EKG
Elektro-Kardiogramm (EKG); Foto: Bernd Müller

Mit einem Elektro-Kardiogramm (EKG) wird die elektrische Aktivität des Herzens gemessen und in Form von Kurven aufgezeichnet. Zur Messung werden dem/der Patient*in im Liegen an Armen, Beinen und Brustkorb Elektroden angebracht und die elektrische Erregung des Herzens gemessen. Die Ärztin oder der Arzt erhält mit einem EKG unter anderem Informationen über Herzrhythmus und -frequenz und über Störungen der Erregungsbildung, -ausbreitung und -rückbildung.

Kurz erklärt:

Ein EKG kann Hinweise auf Lungenhochdruck liefern. Ein unauffälliges EKG bedeutet aber nicht zwingend, dass kein Lungenhochdruck besteht.

Bei Lungenhochdruck (pulmonale Hypertonie) können typische Veränderungen im EKG erkennbar sein. Diese sind allerdings meist erst bei schweren Erkrankungsformen vorhanden und daher für eine frühzeitige Diagnose einer Lungenhochdruck-Erkrankung nicht sehr gut geeignet.

Die Hälfte der Patienten mit nachgewiesenem Lungenhochdruck hat im Frühstadium der Krankheit ein unauffälliges EKG. Dennoch gehört das EKG zur Basisdiagnostik, ist einfach und schnell durchzuführen und kann – bei entsprechenden Veränderungen – zumindest einen Hinweis auf Vorliegen von Lungenhochdruck liefern.

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Quellen:

Letzte Aktualisierung:

12.03.2019

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