Nanopartikel und Lunge

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Das Wort „nanos“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet Zwerg. Definitionsgemäß sind Nanopartikel Teilchen mit einem Durchmesser von weniger als 100 Nanometern, ein Nanometer entspricht einem Millionstel Millimeter. Dazu gehören sowohl in der Umwelt vorkommende Teilchen aus natürlichen Quellen, etwa aus Verbrennungsprozessen wie bei Waldbränden, als auch feine und ultrafeine Partikel aus dem Feinstaub von Verkehrsabgasen sowie synthetisch hergestellte Teilchen wie z.B. Titandioxidteilchen als UV-Schutz in Wandfarbe oder Sonnencremes. Auch in der Medizin spielen synthetisch hergestellte Nanopartikel eine zunehmende Rolle – etwa als Fähren, die Medikamente zielgenau an ihren Einsatzort bringen. Denn: Nanopartikel sind aufgrund ihrer Größe in der Lage, in den menschlichen Organismus einzudringen. Haupteintrittspfade sind die Atemwege, der Magen-Darm-Trakt und die Haut.

Umso wichtiger ist daher fundiertes Wissen rund um Verbreitung und mögliche positive wie negative Wirkungen dieser Partikel auf Umwelt und Gesundheit. Lesen Sie mehr dazu in unserem Monatsschwerpunkt Partikel und Lunge.

Nanopartikel im Porträt: Zum Vergleich: Ein menschliches Haar hat einen 800-mal größeren Durchmesser als ein Nanopartikel. ... weiter

Partikel im Körper: Das Einatmen von Partikeln im Größenbereich zwischen ca. 10 und 1000 Nanometern ist für den menschlichen Organismus zunächst einmal nichts Ungewöhnliches. … weiter

Foto:H.-R.Bramaz
Foto:H.-R.Bramaz

Eigenschaften von Nanopartikeln: Ganz bestimmte Charakteristika von Nanopartikeln stehen im Verdacht, gesundheitliche Wirkungen hervorzurufen. … weiter

Gesundheitliche Bedeutung: Seit langem ist bekannt, dass die Inhalation von feinen und ultrafeinen Partikeln gesundheitliche Auswirkungen haben kann. … weiter

Nanopartikel in der Medizin: In der Medizin stellen Nanopartikel ein vielversprechendes Vehikel dar, um biologische Barrieren wie die Luft-Blut-, oder die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden. … weiter

Nanopartikel und Allergien: Nanopartikel können das Gleichgewicht der Haut stören und ebenso wie Allergene entzündungsfördernde Eiweiße und Zellen des Immunsystems aktivieren. … weiter
 

Risiken gering halten: Zur Minimierung möglicher gesundheitlicher Risiken durch Nanopartikel gibt es zahlreiche Richtlinien und Maßnahmen auf globaler wie nationaler Ebene. … weiter

Weitere Infos: Informationen im Internet, Forschungseinrichtungen, Filme und Literatur ... weiter

Letzte Aktualisierung:
August 2013

Wissenschaftliches Symposium

24. - 25. Oktober in Borstel
BMBF-Symposium Good Particles - Bad Particles
Interaction of (Carbon) Nano Particles with Lung Cells
Programm

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