Lungengesundheit im Alter

In Deutschland gibt es immer mehr ältere Menschen. Damit wird auch die Zahl an Lungenerkrankungen, die vor allem im Alter auftreten, ansteigen. Allerdings kann man selbst einiges für seine Lungengesundheit tun, um Krankheiten bestmöglich vorzubeugen – dazu zählt zum Beispiel regelmäßige Bewegung, der Tabakverzicht und auch das Impfen.

Mit fortgeschrittenem Alter kommt es zu deutlichen Veränderungen der Lungenstruktur und des Lungengewebes: Die Zahl der Lungenbläschen (Alveolen) und kleinen Blutgefäße geht zurück. Und auch die Menge an elastischen Fasern nimmt ab, sodass sich die Lunge nicht mehr so gut ausdehnen und zusammenziehen kann. Insgesamt gelangt dadurch weniger Sauerstoff ins Blut, die körperliche Belastbarkeit nimmt ab. Im Krankheitsfall kann die eingeschränkte Lungenfunktion auch zu Komplikationen führen.

Auch das Immunsystem verändert sich im Alter. Die Lunge kann sich nicht mehr so gut gegen Erreger wehren. Ältere Menschen sind daher anfälliger für Infekte und in der Folge für Lungenentzündungen (Pneumonien). Diese nehmen bei älteren Menschen nicht selten einen schwerwiegenden Verlauf.

Chronische Bronchitis, Lungenemphysem, COPD oder Lungenkrebs sind weitere Krankheiten, die sich besonders im höheren Alter entwickeln.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema in unserem Monatsschwerpunkt „Lungengesundheit im Alter“.

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COPD: Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung COPD äußert sich in typischen Symptomen wie Husten, Atemnot und Auswurf. Bei vielen Patientinnen und Patienten geht der COPD langjähriges Rauchen voraus.  … weiter

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Lungenemphysem: Das Lungenemphysem ist eine chronisch fortschreitende Lungenerkrankung, bei der die Lungenbläschen am äußersten Ende der Bronchiolen irreversibel erweitert und zerstört werden. Betroffen sind vor allem Raucherinnen und Raucher jenseits des 50. Lebensjahres. … weiter

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Lungenfibrose: Der Begriff fasst eine Vielzahl von unterschiedlichen Krankheitsbildern zusammen. Allen gemein ist jedoch, dass sich im Lungengerüst übermäßig viel Bindegewebe bildet, wodurch die Dehnbarkeit der Lunge deutlich einschränkt wird. …weiter

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Lungenkrebs: Das mittlere Erkrankungsalter, in dem die Diagnose gestellt wird, liegt bei etwa 69 Jahren. Rauchen ist mit Abstand der wichtigste Risikofaktor. Etwa jede/r zehnte Raucher oder Raucherin erkrankt im Laufe seines und ihres Lebens an Lungenkrebs, im Durchschnitt 30 bis 40 Jahre nach Beginn des Tabakkonsums. … weiter

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Lungenentzündung: Bei einer Lungenentzündung (Pneumonie) handelt es sich um eine Entzündung des Lungengewebes, hauptsächlich hervorgerufen durch Bakterien, Viren oder Pilze. Besonders gefährdet sind Säuglinge und Kleinkinder sowie Ältere und Menschen mit einem geschwächten Immunsystem. …weiter

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Bewegung und Sport: Regelmäßige Bewegung und altersgerechter Sport sind die besten Fitmacher für die Lunge, das Immunsystem und alle Organe im Alter. Körperliche Aktivität wirkt sich außerdem nachweislich positiv auf die Stimmung aus. …weiter

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Impfen: Im Alter nimmt die Schutzwirkung des Immunsystems ab. Menschen, die über 60 Jahre alt oder chronisch krank sind, sollten sich daher gegen Pneumokokken und Grippeviren impfen lassen. …weiter

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Raucherentwöhnung: Zigarettenrauch enthält über 250 giftige Substanzen und rund 90 nachweisbar krebserregende Stoffe. Kein Wunder also, dass durch einen Rauchstopp erwiesenermaßen viele Krankheiten vermieden werden können. …weiter

Quellen:

  • Der Pneumologe: Lunge im Alter. 2012, Nr. 5 
  • Demografie Portal des Bundes und der Länder 

Letzte Aktualisierung: 26.07.2019

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