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Coronavirus – COVID-19/ SARS-CoV-2

Hier finden Sie Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2 und der dadurch ausgelösten Lungenerkrankung COVID-19, Links zu Informationen für Menschen mit Vorerkrankungen und zu öffentlichen Stellen, die aktuelle verlässliche Informationen bieten.

Hier finden Sie Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2 und der dadurch ausgelösten Lungenerkrankung COVID-19, Links zu Informationen für Menschen mit Vorerkrankungen und zu öffentlichen Stellen, die aktuelle verlässliche Informationen bieten.

COVID-19: Symptome

Die häufigsten COVID-19-Symptome sind:  

  • Husten
  • Fieber
  • Schnupfen
  • Geruchs-/Geschmacksstörungen

Weitere COVID-19-Symptome können unter anderem Halsschmerzen, Atemnot, Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall sein.

Bei manchen Menschen kann COVID-19  einen schweren Verlauf nehmen, der zu Atemproblemen und zu Lungenentzündung führen kann. Im schwersten Fall kann eine Infektion mit dem Coronavirus auch zu akutem Lungenversagen (ARDS) führen.

COVID-19: Inkubationszeit, Ansteckung und Krankheitsverlauf

Die Inkubationszeit, also die Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch der Erkrankung wird momentan, je nach Virusvariante im Mittel auf 4 bis 6 Tage geschätzt. 

Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, sind nach aktuellem Wissensstand bereits in der Inkubationszeit ansteckend. Also noch bevor sich erste Symptome zeigen.

Wann man nach der eigenen Ansteckung infektiös wird, ist ebenso variabel, wie die Inkubationszeit. Im Einzelfall scheint es jedoch sogar möglich zu sein, dass man bereits am ersten Tag oder sogar noch am Tag der eigenen Infektion ansteckend wird. Als sicher gilt, dass die Ansteckungsfähigkeit kurz vor und nach dem Einsetzen der COVID-19-Symptome am größten ist.

Auch geimpfte Personen können sich mit dem Coronavirus infizieren und es weitergeben. Allerdings passiert dies deutlich seltener als bei nicht geimpften Personen.

Männer und Frauen stecken sich etwa gleichhäufig mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 an. Allerdings verläuft die Krankheit bei Männern oft schwerer, sodass Männer auch häufiger an COVID-19 sterben.

Eine Infektion mit dem Coronavirus wirkt sich nicht nur in der Lunge aus, sondern kann auch zu Symptomen in anderen Organsystemen führen. Dazu gehören beispielsweise:

  • Nervensystem
  • Magen-Darm-Trakt
  • Herz-Kreislauf-System
  • Nieren
  • Haut

Nach einer akuten Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV2 gibt es auch immer mehr Berichte über länger anhaltende Beschwerden. Halten die Symptome mehr als vier Wochen ab Infektion an, sprechen Mediziner:innen von Long-COVID. Bei mehr als zwölf Wochen vom Post-COVID-Syndrom.

Risiko für schwere Verläufe

Laut Robert Koch-Institut (RKI) ist eine generelle Festlegung und Einstufung in Risikogruppen nicht möglich. Denn das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf kann von zahlreichen Faktoren beeinflusst werden. Dazu können verschiedenen Vorerkrankungen und ihre Schweregrade zählen, aber auch eine Vielzahl anderer Einflussfaktoren. Dies macht eine Einschätzung hoch komplex. 

Generell tragen ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen ein höheres Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf. Allerdings können schwere Krankheitsverläufe auch bei Personen ohne Vorerkrankung und auch bei jüngeren Menschen auftreten. Das Robert Koch-Institut möchte dennoch einen groben Überblick geben, und listet auf seiner Seite  größere Personengruppen auf, bei denen ein schwererer Verlauf einer SARS-CoV-2-Infektionhäufiger beobachtet wurde. Die Liste finden Sie hier

COVID-19 bei Kindern und Jugendlichen

Auch Kinder und Jugendliche können sich mit dem Coronavirus infizieren und dieses weitergeben. Nach aktuellen Studien entwickeln die meisten Kinder jedoch keine Symptome oder nur einen milden Krankheitsverlauf. Die häufigsten COVID-19-Symptome bei Kindern und Jugendlichen sind Husten, Fieber und Schnupfen.

Auch wenn schwere Verläufe bei Kindern selten sind, so können sie doch vorkommen. Laut Robert Koch-Institut haben Kinder, die wegen COVID-19 im Krankenhaus behandelt werden, häufiger Vorerkrankungen der Lunge und des Herzen. Auch bei sehr jungen Kindern scheint das Risiko für einen schweren Verlauf höher zu sein.

Die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) erfasst die Zahl der Kinder, die wegen des Coronavirus im Krankenhaus behandelt werden, in einem Survey und stellt auf ihrer Seite einen wöchentlichen Report zur Verfügung: COVID-19 Survey-Update

COVID-19: Behandlung

Auswirkungen der Infektion bekämpfen. Je nach Schwere der Erkrankung gehören dazu zum Beispiel die Gabe von Sauerstoff, der Ausgleich des Flüssigkeitshaushaltes, oder im Einzelfall Antibiotika, die jedoch nur zur Behandlung von bakteriellen Begleitinfektionen eingesetzt werden.

Da eine Infektion besonders Menschen mit bereits bestehenden Krankheiten schwächt, ist in diesem Fall auch eine gute Behandlung der bestehenden Grunderkrankungen wichtig.

Eine Behandlung bzw. Medikamente, die speziell gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 gerichtet sind, gibt es bislang nur wenige. Patient:innen mit einem hohen Risiko für einen schweren Verlauf können in der Frühphase der Infektion mit sogenannten monoklonalen Antikörpern gegen SARS-CoV-2 behandelt werden. Dies kann den weiteren Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen.

Für Menschen, die wegen eines schweren Verlaufs im Krankenhaus behandelt werden müssen, gibt es inzwischen ebenfalls einige wenige ausgewählte Arzneimittel für die COVID-19-Therapie. Diese sollten laut RKI jedoch nur nach genauer Abwägung und im Einzelfall eingesetzt werden.  

Weitere Wirkstoffe werden in Studien untersucht. 

Weitere Informationen: Leitlinien, Empfehlungen, Stellungnahmen

COVID-19-Impfung

Bislang sind in Deutschland fünf Impfstoffe gegen COVID-19 zugelassen (Stand Februar, 2022). Zwei mRNA Impfstoffe: Spikevax  (Moderna Biotech) und Comirnaty (BioNtech / Pfizer). Zwei Vektorimpfstoffe: CO­VID-19 Vac­ci­ne Astra­Zene­ca (AstraZeneca) und COVID-19 Vaccine Janssen (Johnson und Johnson), sowie der Proteinimpfstoff Novavax. 

Auf unserer Seite COVID-19-Impfung finden Sie Informationen zu den Impfstoffen und Links zu weiterführenden Quellen, über die Sie verlässliche und geprüfte Informationen zu vielen zentralen Fragen zum Thema Coronavirus und Impfen finden.

Schutz vor Ansteckung

Das Coronavirus überträgt sich hauptsächlich über Tröpfcheninfektion. Um die weitere Ausbreitung von COVID-19 zu verhindern, sollte man sich daher unbedingt an einige Regeln halten:

  • Regelmäßiges und gründliches Händewaschen
    (20 bis 30 Sekunden, warmes Wasser, Seife)
  • Abdecken von Mund und Nase beim Husten und Niesen
    (in die Armbeuge niesen)
  • Meiden von engem Kontakt mit Personen, die Symptome zeigen
    (Mindestabstand 1,5 bis 2 Meter)

Auch auf Händeschütteln soll verzichtet werden. Bei Atemwegssymptome sollte man zu Hause bleiben.

Auf der Seite www.infektionsschutz.de der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, BZgA finden Sie weitere Informationen zu:

Das Tragen von Masken kann die Ausbreitungsgeschwindigkeit von COVID-19 ebenfalls reduzieren und so Risikogruppen schützen.

Weitere Informationen zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen und zu verschiedenen Masken finden Sie hier: Coronavirus und Masken

Informationen für Menschen mit Vorerkrankungen

Die Coronavirus-Pandemie stellt besonders Menschen mit bereits bestehenden chronischen Erkrankungen vor zahlreiche Fragen. Haben sie durch die Grunderkrankung oder ihre Medikamente ein erhöhtes Risiko für eine Ansteckung oder einen schweren COVID-19-Verlauf? Gibt es bestimmte Dinge, die man als Person mit einer Vorerkrankung besonders beachten sollte?

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Coronavirus und Lungenkrankheiten

Professor James Chalmers, Experte für Infektionskrankheiten bei der European Respiratory Society (ERS) beantwortet häufig gestellte Fragen auf der Seite der Europäischen Lungenstiftung ELF (auf Englisch).

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Coronavirus und Diabetes

Auf diabinfo.de – Das Diabetesinformationsportal finden Menschen mit Diabetes mellitus spezielle wissenschaftlich geprüfte Informationen.

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Coronavirus und Asthma und Allergien

Fundierte Informationen mit dem Fokus auf allergische Erkrankungen bietet der Allergieinformationsdienst von Helmholtz Munich.

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Coronavirus und Krebs

Beim Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums finden Menschen mit Krebs Antworten auf häufig gestellte Fragen.

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Klinische Studien zu COVID-19/ SARS-CoV-2

Die Coronavirus-Pandemie stellt nicht nur die Gesellschaft, sondern besonders auch die Wissenschaft vor große Herausforderungen. Möglichst schnell sollen Tests, Therapien und Impfstoffe entwickelt werden. Gleichzeitig versuchen Forschende mehr über die Infektionskrankheit zu erfahren. Im Folgenden finden Sie Links zu Seiten, die Informationen zu aktuellen Studien rund um COVID-19 beziehungsweise SARS-CoV-2 zusammengestellt haben.

Bitte beachten Sie, dass der Lungeninformationsdienst von Helmholtz Munich nicht an der Durchführung und Rekrutierung der Studien beteiligt ist und daher keine Fragen zu den einzelnen Studien beantworten kann. Ansprechpartner hierfür sind jeweils die durchführenden wissenschaftlichen Einrichtungen (Prüfzentren, Studienzentren etc.).

Hier finden Sie weitere allgemeine Informationen zu klinischen Studien

Coronaviren und SARS-CoV-2

Coronaviren gehören zu einer großen Familie von Viren, die verschiedene Krankheiten verursachen können. Dies reicht von einer normalen Erkältung bis hin zu schwereren Infektionen wie dem schweren akuten Atemwegssyndrom (SARS), die auch zu einer Lungenentzündung führen können. Neben dem Menschen können diese Viren auch verschiedene Tiere infizieren.

"SARS-CoV-2" ist ein neuer Stamm, der erstmals beim Menschen gefunden wurde. Die durch SARS-CoV-2 ausgelöste Erkrankung wird COVID-19 genannt (Englisch für „coronavirus disease 2019“).

Infektionsgeschehen weltweit

Die ersten Fälle einer „viralen Lungenentzündung unbekannter Ursache“ wurden der Weltgesundheitsorganisation WHO am 31. Dezember 2019 aus China gemeldet. Anschließend hat sich die Krankheit offiziell zur Pandemie entwickelt. 

Eine Übersicht zu aktuellen Fallzahlen und betroffenen Ländern finden Sie bei der Weltgesundheitsorganisation WHO hier (in Englisch): Novel Coronavirus (COVID-19) Situation

Coronavirus in Deutschland

Der erste Coronavirusfall in Deutschland wurde am 27. Januar 2020 bestätigt. Die aktuelle Risikoeinschätzung für Deutschland des Robert Koch-Instituts finden Sie hier: Risikobewertung zu COVID-19

Das "COVID-19-Dashboard" des Robert Koch-Instituts bietet anschauliche Informationen zu den aktuellen Coronavirus-Zahlen in Deutschland: COVID-19-Dashboard: Fallzahlen nach Bundesland und Landkreis 

Weitere qualitätsgesicherte Informationen

Sie möchten sich eingehender über das Coronavirus SARS-CoV-2 und die dadurch ausgelöste Lungenkrankheit COVID-19 informieren? Im Folgenden finden Sie Linkhinweise zu weiteren Informationen (zum Teil in englischer Sprache).

Quellen

Letzte Aktualisierung: 22.02.2022