COPD: Was macht die Forschung?

09. Okt 2014

Die Standardtherapie der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung COPD umfasst anti-entzündliche Wirkstoffe, wie beispielsweise Kortikosteroide, um die Entzündungsreaktion im Gewebe zu hemmen. Zudem werden Bronchien-erweiternde Medikamente (sogenannte Anticholinergika oder Beta-Mimetika) eingesetzt, die der Verengung der Atemwege entgegen wirken.

COPD: Was macht die Forschung?

Bild: fotolia

Neben der medikamentösen Therapie wird den Patienten geraten, das Rauchen aufzugeben und Atemgymnastik bzw. Lungensport zu betreiben, wodurch die Lebensqualität häufig deutlich gebessert werden kann. Im fortgeschrittenen Krankheitsstadium der COPD kann eine Langzeit-Sauerstofftherapie nötig werden.

Ausführliche Informationen zur Therapie der COPD

Gegenstand der aktuellen Forschung sind neue Wege, die Entzündungsreaktion zu hemmen und Reparaturprozesse im Gewebe zu verstehen und zu fördern. Außerdem wird intensiv nach beteiligten Genen der COPD gefahndet. Bisher konnten einige zelluläre Signalwege identifiziert werden, die sich für neue Therapieansätze eignen. Neue Medikamente stehen allerdings bislang nicht zur Verfügung.
Ausführliche Informationen zur COPD-Forschung.


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