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		<title>Lungeninformationsdienst: Aktuelles</title>
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			<title>Lungeninformationsdienst: Aktuelles</title>
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		<lastBuildDate>Tue, 18 Jun 2013 08:49:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Neuer Patientenratgeber Lungenemphysem – COPD </title>
			<link>http://www.lungeninformationsdienst.de/aktuelles/news/alle-news-im-ueberblick/aktuelles/article/21693/index.html</link>
			<description>Unter dem Titel &quot;Lungenemphysem – COPD: Definition, Diagnostik und Therapien&quot; haben der COPD - Deutschland e.V. und die Patientenorganisation Lungenemphysem-COPD Deutschland jetzt ihren 15. Patientenratgeber aus der Reihe &quot;Patienten schreiben für Patienten&quot; herausgegeben.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.lungeninformationsdienst.de/uploads/pics/Ratgeber_Lungenemphysem_COPD.jpg" width="210" height="141" border="0" alt="" /><br /><small></small><br /><strong>Unter dem Titel &quot;Lungenemphysem – COPD: Definition, Diagnostik und Therapien&quot; haben der COPD - Deutschland e.V. und die Patientenorganisation Lungenemphysem-COPD Deutschland jetzt ihren 15. Patientenratgeber aus der Reihe &quot;Patienten schreiben für Patienten&quot; herausgegeben.</strong> Lungenerkrankungen wie <b><link 10813>COPD</link></b> (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) und <b><link 14082>Emphysem</link></b> sind global auf dem Vormarsch. Allein in Deutschland waren bereits im Jahr 2007 rund 6,8 Millionen Menschen an COPD erkrankt und die Zahl der Betroffenen, die unter Atemnot (Dyspnoe) leiden, steigt weiter an.
Mit diesem verständlichen Patientenratgeber kann man sich umfassend über die Erkrankungen COPD und Lungenemphysem, die Diagnostik und die derzeit möglichen medikamentösen und anderen Therapieverfahren informieren. Ferner zeigt dieser Ratgeber optionale Wege auf, um besser mit diesen Krankheiten leben zu können. 
Die wissenschaftliche Beratung leistete Dr. med. Felix Herth, Chefarzt der Abteilung Pneumologie und Beatmungsmedizin an der Thoraxklinik der Universität Heidelberg.
Weitere Titel aus der Reihe der Patientenratgeber der <b><link http://www.copd-deutschland.de/ _blank - "Mit diesem Link verlassen Sie den Lungeninformationsdienst">COPD-Deutschland e.V.</link></b> und der Patientenorganisation Lungenemphysem-COPD Deutschland befassen sich u.a. mit den Themen „COPD und Ernährung“, dem Alpha 1-Antitrypsin Mangel und der Sauerstoff Langzeittherapie. Die kostenlosen Publikationen können entweder direkt von der Webseite der <b><link http://www.lungenemphysem-copd.de/pages/public/informationen/literatur/broschueren-_-flyer/index.php _blank - "Mit diesem Link verlassen Sie den Lungeninformationsdienst">Patientenorganisation Lungenemphysem-COPD Deutschland</link></b> heruntergeladen oder als Printversion bestellt werden.<br /> 
<b>Quelle:</b><br />COPD-Deutschland e.V.: Neuer Patientenratgeber: Lungenemphysem - COPD Definition, Diagnostik und Therapien. Pressemitteilung vom 13.062013]]></content:encoded>
			<category>News Lungeninformationsdienst</category>
			<category>COPD und Lungenemphysem</category>
			<category>Newsletter Lungeninformationsdienst</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 08:49:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Arzneimittelwechsel- wirkungen bei älteren Lungenpatienten</title>
			<link>http://www.lungeninformationsdienst.de/aktuelles/news/alle-news-im-ueberblick/aktuelles/article/21686/index.html</link>
			<description>Viele Patienten sind von Arzneimittelwechsel- wirkungen betroffen. Für ältere Menschen besteht jedoch ein höheres Risiko unter anderem durch das Vorliegen mehrerer Erkrankungen (Multimorbidität) z. B. Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen und der damit verbundenen gleichzeitigen Verordnung mehrerer Medikamente durch den Arzt. Dadurch haben ältere Patienten ein 4-fach erhöhtes Risiko einer Krankenhauseinweisung im Vergleich zu Patienten unter 65 Jahren. Es ist somit notwendig ihre Therapie im Zusammenhang mit Multimorbidität zu betrachten.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.lungeninformationsdienst.de/uploads/pics/Tabletten.jpg" width="210" height="137" border="0" alt="Medikamente: Tabletten, Spritzen und Co." /><br /><small>© Tatjana Balzer / Fotolia.com</small><br /><strong>Viele Patienten sind von Arzneimittelwechsel- wirkungen betroffen. Für ältere Menschen besteht jedoch ein höheres Risiko unter anderem durch das Vorliegen mehrerer Erkrankungen (Multimorbidität) z. B. Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen und der damit verbundenen gleichzeitigen Verordnung mehrerer Medikamente durch den Arzt. Dadurch haben ältere Patienten ein 4-fach erhöhtes Risiko einer Krankenhauseinweisung im Vergleich zu Patienten unter 65 Jahren. Es ist somit notwendig ihre Therapie im Zusammenhang mit Multimorbidität zu betrachten.</strong> Eine Erkrankung des älteren Menschen ist insbesondere die ambulant erworbene Lungenentzündung (engl. <b><link http://www.lungeninformationsdienst.de/en/aktuelles/news/infektionen/infektionen/article/20352/index.html - extern "Mit diesem Link verlassen Sie den Lungeninformationsdienst">Community-acquired pneumonia CAP</link></b>), 50 Prozent der Patienten sind älter als 65 Jahre. Zur Behandlung der ambulant erworbenen Pneumonie wird in der entsprechenden <b><link http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=2&ved=0CDIQFjAB&url=http%3A%2F%2Fwww.capnetz.de%2Fhtml%2Fdocs%2Fs3-leitlinie-capnetz-2.auflage-dez2009.pdf&ei=D6e-UfG-DsPBtQaQ7IGAAQ&usg=AFQjCNGv8gIheZV_auulg3rgK8YOVgtZew&bvm=bv.47883778,d.Yms - extern "Mit diesem Link verlassen Sie den Lungeninformationsdienst">deutschen Leitlinie</link></b> eine Antibiotikatherapie mit breitem Wirkspektrum empfohlen. Eine Antibiotikaauswahl richtet sich dabei nach Kriterien wie Vorerkrankungen der Lunge, Zeitpunkt des letzten stationären Krankenhausaufenthalts, Zustand des Immunsystems und dem Vorliegen von Begleiterkrankungen. Grundsätzlich gibt es in der Wahl der Antibiotika für ältere Patienten keine Unterschiede. 
Auf Dosierung und Behandlungsdauer sollte jedoch ein besonderes Augenmerk gelegt werden, beispielsweise auf eine Dosisanpassung bei bereits bestehender Niereninsuffizienz. Ferner müssen unerwünschte Arzneimittelwirkungen beachtet werden. So kann die Antibiotikagruppe der Chinolone, die unter anderem in der Behandlung von CAP zum Einsatz kommt, Herzrhythmusstörungen auslösen. Fluorchinolone, die häufig zur antibakteriellen Therapie eingesetzt werden, hemmen beispielsweise die Wirkung von Theophyllin, das in der <b><link 10563>Asthma</link></b>therapie zum Einsatz kommt. Antazida, säurebindende Mittel die bei einer Übersäuerung des Magens eingesetzt werden und weitverbreitet zum Einsatz kommen, führen ebenfalls immer wieder zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten und insbesondere Antibiotika. 
Die Behandlungsdauer mit Antibiotika bei älteren Patienten ist nur dann von der empfohlenen Dauer von fünf bis sieben Tagen abweichend, wenn ungewöhnliche Erreger oder eine stark abgeschwächte Immunreaktion festgestellt wird.
<b>Quelle:</b><br />Wald, A. et al.: Pharmakotherapie im Alter aus internistisch-pneumologischer Sicht. In: Der Pneumologe, 2012, 9: 342-350 ]]></content:encoded>
			<category>Newsletter Lungeninformationsdienst</category>
			<category>News Lungeninformationsdienst</category>
			<category>Leben mit der Krankheit</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 08:02:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Postoperative Komplikationen bei älteren Lungenkrebspatienten</title>
			<link>http://www.lungeninformationsdienst.de/aktuelles/news/alle-news-im-ueberblick/aktuelles/article/21666/index.html</link>
			<description>Die Qualität des chirurgischen Eingriffs könnte ein wichtiger Faktor sein, um das Risiko für Komplikationen, die nach der Operation (postoperativ) von älteren Lungenkrebspatienten auftreten, gering zu halten. Ziel einer klein angelegten japanischen Studie war es, Risikofaktoren zu identifizieren, die bei älteren Patienten nach einer Lungenkrebsoperation zu unerwünschten Folgen führen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.lungeninformationsdienst.de/uploads/pics/Operation_klein.jpg" width="210" height="135" border="0" alt="" /><br /><small>©Tobilander/Fotolia.com</small><br /><strong>Die Qualität des chirurgischen Eingriffs könnte ein wichtiger Faktor sein, um das Risiko für Komplikationen, die nach der Operation (postoperativ) von älteren Lungenkrebspatienten auftreten, gering zu halten. Ziel einer klein angelegten japanischen Studie war es, Risikofaktoren zu identifizieren, die bei älteren Patienten nach einer Lungenkrebsoperation zu unerwünschten Folgen führen.</strong> Viele ältere Patienten haben zusätzlich zu einer bestehenden Grunderkrankung weitere Begleiterkrankungen (Komorbidität). Postoperative Komplikationen können dadurch bei ihnen häufiger auftreten als bei jungen Patienten.
Die Wissenschaftler untersuchten insbesondere qualitative Faktoren des operativen Eingriffs, einschließlich Dauer der Operation, Blutverlust und Länge des Schnitts durch den Brustkorb. Dafür werteten sie die Krankenakten von 119 Patienten, davon 79 Männer und 40 Frauen, aus, die sich im Zeitraum von 2000 bis 2009 einer <b><link 10832>Lungenkrebs</link></b>operation unterzogen hatten. Die Patienten waren zwischen 75 und 88 Jahre alt (durchschnittliches Alter von 77 Jahren). Es traten keine Todesfälle während oder unmittelbar nach der Operation auf. Postoperative Komplikationen entwickelten sich bei 41 Patienten (34,5 Prozent), wobei einige mehr als eine Komplikation zeigten: 17 Patienten (14,3 Prozent) zeigten Herzrhythmusstörungen, 10 (8,4 Prozent) Bewusstseinsstörungen und 10 (8,4 Prozent) einen verlängerten Luftaustritt aus der Lunge in die Brusthöhle (sog. Airleak). 8 Patienten (6,7 Prozent) entwickelten eine <b><link 16652>Lungenentzündung</link></b>, 4 (3,4 Prozent) wiesen eine Sauerstoffunterversorgung auf, 2 (1,7 Prozent) erlitten eine Durchblutungsstörung des Gehirns und 1 Patient (0,8 Prozent) zeigte postoperative Blutungen. 
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich die Risikofaktoren für postoperative Komplikationen an einer längeren Operationsdauer und dem Blutverlust während der Operation festmachen lassen. Starke Verwachsungen und Entzündungen der Lunge erschweren eine Lungenkrebsoperation zusätzlich. Bei älteren Patienten ist deswegen umso mehr eine fachkundige und sorgfältige chirurgische Technik erforderlich, schlussfolgern die Wissenschaftler.
<b>Quelle:</b><br />Shiono, S. et al.: Postoperative compliactions in elderly patients after lung cancer surgery. In: Interactive CardioVascular Thoracic Surgery, 20. Februar 2013, Epub ahead of print, doi: 10.1093/icvts/ivt034 ]]></content:encoded>
			<category>Newsletter Lungeninformationsdienst</category>
			<category>News Lungeninformationsdienst</category>
			<category>Lungenkrebs</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 13 Jun 2013 08:46:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Telemedizin für ältere COPD-Patienten?</title>
			<link>http://www.lungeninformationsdienst.de/aktuelles/news/alle-news-im-ueberblick/aktuelles/article/21613/index.html</link>
			<description>Mehr Lebensqualität und weniger Krankenhausaufenthalte für COPD-Patienten – dieses Ziel verfolgt die Telemedizin, bei der Patienten mobile Messgeräte mit nach Hause bekommen, die Daten automatisch zum Arzt übermitteln. Klinikeinweisungen sind bei Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung nicht selten, da bei ihnen oft eine akute Verschlechterung des Krankheitsbildes, sogenannte Exazerbationen, auftreten. Wissenschaftler untersuchten nun in einer kleinen Studie die Wirksamkeit eines Telemonitoring-Systems, das Exazerbationen rechtzeitig entdecken und Krankenhausaufenthalte bei älteren COPD-Patienten verringern soll.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.lungeninformationsdienst.de/uploads/pics/Telemedizin.jpg" width="210" height="134" border="0" alt="" /><br /><small>© Scanrail / Fotolia.com</small><br /><strong>Mehr Lebensqualität und weniger Krankenhausaufenthalte für COPD-Patienten – dieses Ziel verfolgt die Telemedizin, bei der Patienten mobile Messgeräte mit nach Hause bekommen, die Daten automatisch zum Arzt übermitteln. Klinikeinweisungen sind bei Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung nicht selten, da bei ihnen oft eine akute Verschlechterung des Krankheitsbildes, sogenannte Exazerbationen, auftreten. Wissenschaftler untersuchten nun in einer kleinen Studie die Wirksamkeit eines Telemonitoring-Systems, das Exazerbationen rechtzeitig entdecken und Krankenhausaufenthalte bei älteren COPD-Patienten verringern soll.</strong> Für die Studie wurden 99 Patienten im Alter von 65 Jahren oder älter (durchschnittliches Alter: 74 Jahre) mit <b><link 10813>COPD</link></b> (Schwergrad II und III nach GOLD-Kriterien (Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease)) ausgewählt, die zuvor die Ambulanz der pneumologischen Abteilung der Campus Biomedico Universität in Rom aufgesucht hatten. Die Patienten wurden zufällig in zwei Gruppen eingeteilt. Einer Gruppe wurde ein telemedizinisches System zugeteilt, welches die Vitalparameter (Sauerstoffsättigung des Blutes, Herzrate, körpernahe Temperatur und körperliche Aktivität) fernüberwachen kann, die Kontrollgruppe erhielt die Regelversorgung (also Testungen der Werte beim Arzt und ggf. Therapieanpassung). Das telemedizinische System bestand aus einem Patientenarmband mit Sensor und Bluetooth-Sender und einem handelsüblichen Handy sowie einem <b><link 10596#71510>Pulsoximeter</link></b>, ein Gerät, das den Puls misst und die partielle Sauerstoffsättigung (SpO2) aufzeichnet. Ausgewertet wurden die Anzahl der Exazerbationen und damit verbundene Krankenhauseinweisungen. 
50 Patienten wurden in die Telemonitoring-Gruppe aufgenommen und 49 in die Kontrollgruppe. Alle Patienten wurden über neun Monate hinweg beobachtet. Die Rate von respiratorischen Ereignissen, wie beispielsweise vermehrte Atemnot oder mehr Auswurf und Husten belief sich auf 28 pro 100 Personen und Jahr in der Telemonitoring-Gruppe gegenüber 42 pro 100 Personen und Jahr in der Kontrollgruppe. Die Vergleichszahlen hinsichtlich Krankenhauseinweisung waren 13 pro 100 Personen und Jahr beziehungsweise 20 pro 100 Personen und Jahr. Das Telemonitoring-System verriet über die Sauerstoffsättigung im Blut eine mögliche Exazerbation drei Tage im Voraus.
Diese Studie zeigt, dass Fernüberwachungssysteme im Vergleich zu normalen Versorgungsmodellen die Rate an Exazerbationen und damit verbundene Krankenhausaufenthalte senken könnten. Diese Ergebnisse müssen allerdings erst in weiteren und größeren Untersuchungen überprüft werden, bevor sie auf alle COPD-Patienten angewendet werden können. 
<b>Quelle:</b> <br />Pedone, C. et al.: Efficacy of multiparametric telemonitoring on respiratory outcomes in elderly people with COPD: a randomized controlled trial. In BMC Health Serv Res, 2013 Mar 6; 13(1): 83 Epub ahead of print]]></content:encoded>
			<category>Newsletter Lungeninformationsdienst</category>
			<category>News Lungeninformationsdienst</category>
			<category>COPD und Lungenemphysem</category>
			<category>Therapieformen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 10 Jun 2013 10:57:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Risikofaktoren von ambulant erworbenen Lungenentzündungen</title>
			<link>http://www.lungeninformationsdienst.de/aktuelles/news/alle-news-im-ueberblick/aktuelles/article/21586/index.html</link>
			<description>Die ambulant erworbene Lungenentzündung (community-acquired pneumonia (CAP) ist in den westlichen Industrienationen die häufigste Todesursache unter den Infektionskrankheiten. Es handelt sich dabei um eine Lungenentzündung, die im täglichen Leben, also außerhalb von Krankenhäusern, Altenheimen oder Pflegestationen erworben wurde. Sehr häufig sind ältere Menschen betroffen. Welche Erreger dahinterstecken, und welche Risikofaktoren den Schweregrad der Erkrankung beeinflussen, untersuchten japanische Wissenschaftler in einer Studie, die im Fachmagazin Internal Medicine veröffentlicht wurde.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.lungeninformationsdienst.de/uploads/pics/streoptococcus_pneumonia_farbe_02.jpg" width="210" height="135" border="0" alt="" /><br /><small>Streptococcus pneumoniae (Quelle: Department of Health and Human Service / Janice Haney Carr)</small><br /><strong>Die ambulant erworbene Lungenentzündung (community-acquired pneumonia (CAP) ist in den westlichen Industrienationen die häufigste Todesursache unter den Infektionskrankheiten. Es handelt sich dabei um eine Lungenentzündung, die im täglichen Leben, also außerhalb von Krankenhäusern, Altenheimen oder Pflegestationen erworben wurde. Sehr häufig sind ältere Menschen betroffen. Welche Erreger dahinterstecken, und welche Risikofaktoren den Schweregrad der Erkrankung beeinflussen, untersuchten japanische Wissenschaftler in einer Studie, die im Fachmagazin Internal Medicine veröffentlicht wurde.</strong> Insgesamt wurden die Daten von 1032 Patienten im Alter von durchschnittlich 64 Jahren ausgewertet, die im Zeitraum von 2002 bis 2011 wegen einer <link http://www.lungeninformationsdienst.de/en/aktuelles/news/infektionen/infektionen/article/20352/index.html - extern "Mit diesem Link verlassen Sie den Lungeninformationsdienst"><b>ambulant erworbenen Lungenentzündung (CAP)</b></link> im Krankenhaus behandelt wurden. Davon wiesen 133 Patienten einen schweren Verlauf der Erkrankung auf und 32 Patienten starben an CAP. Bei etwa der Hälfte der Patienten (588) konnten die Erreger bestimmt werden, wobei überwiegend ein einzelner Erreger (in 493 Fällen) und in einigen Fällen (95) zwei oder drei Erreger identifiziert wurden. Die vier häufigsten isolierten mikrobiellen Erreger waren die Bakterien Streptococcus pneumoniae (23,8 Prozent), Mycoplasma pneumoniae (10,2 Prozent), Legionella spp. (5,1 Prozent) sowie das Grippevirus (Influenza, 9,4 Prozent). Als Diagnosemethode wurde neben anderen der <b><link 16079#43844>Influenza-Schnelltest</link></b> (rapid influenza diagnostic test (RIDT)) herangezogen.
Bei Patienten mit einem schweren Verlauf der CAP wurden am häufigsten Streptococcus pneumoniae (37,6 Prozent) identifiziert, gefolgt vom Grippevirus (16,5 Prozent), Legionella spp. (13,5 Prozent) und anderen Erregern. Ein ähnliches Erregerspektrum lag bei den Patienten vor, die an CAP verstarben: Hier konnten vor allem Streptococcus pneumoniae (37,5 Prozent) und das Grippevirus (12,5 Prozent) nachgewiesen werden. 
Ferner zeigte sich, dass die unabhängigen Risikofaktoren für einen schweren Verlauf der CAP das Alter (≥ 65 Jahre), eine Begleiterkrankung wie <b><link 10813>COPD</link></b>, Herzinsuffizienz, Diabetes mellitus, Demenz, sowie eine Infektion mit Legionellea spp. oder das gleichzeitige Vorliegen mehrerer Erreger sind. Als unabhängige Risikofaktoren für die Sterblichkeit an CAP stellten sich ein fortgeschrittenes Alter (≥ 65 Jahre), bestimmte Begleiterkrankungen der Lunge (beispielsweise ein Pilzbefall) und schwere ambulant erworbene Lungenentzündungen heraus. 
Die Aussagekraft der Studie ist allerdings unter anderem dadurch limitiert, dass nicht bei allen Patienten eine vollständige Diagnostik zur Bestimmung der Krankheitsursache durchgeführt werden konnte.
<b>Quelle:</b><br />Ishiguro, T. et al.: Etiology and factors contributing to the severity and mortality of community-acquired pneumonia. In: Intern Med, 2013; 52(3): 317-24]]></content:encoded>
			<category>Newsletter Lungeninformationsdienst</category>
			<category>Infektionen</category>
			<category>News Lungeninformationsdienst</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 06 Jun 2013 08:09:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erkrankungen der Atemorgane nehmen im Alter zu</title>
			<link>http://www.lungeninformationsdienst.de/aktuelles/news/alle-news-im-ueberblick/aktuelles/article/21537/index.html</link>
			<description>Rund vier Millionen 80-Jährige und Ältere lebten 2008 in Deutschland und die Zahl der Hochbetagten wird stetig steigen. Laut Vorhersagen des Statistischen Bundesamts wird im Jahr 2060 jeder siebte Bundesbürger 80 Jahre oder älter sein. In Anbetracht dieser demografischen Veränderungen wird eine weltweite Zunahme von Erkrankungen der Atemwege wie chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), Lungenkrebs und Lungenentzündung (Pneumonie) erwartet.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.lungeninformationsdienst.de/uploads/pics/Atemorgane_Alter.jpg" width="210" height="139" border="0" alt="" /><br /><small>© Glenda Powers / Fotolia.com</small><br /><strong>Rund vier Millionen 80-Jährige und Ältere lebten 2008 in Deutschland und die Zahl der Hochbetagten wird stetig steigen. Laut Vorhersagen des Statistischen Bundesamts wird im Jahr 2060 jeder siebte Bundesbürger 80 Jahre oder älter sein. In Anbetracht dieser demografischen Veränderungen wird eine weltweite Zunahme von Erkrankungen der Atemwege wie chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), Lungenkrebs und Lungenentzündung (Pneumonie) erwartet.</strong> Bis zum Jahr 2050 sagt das Fritz-Beske-Institut für Gesundheits-System-Forschung zur Morbiditätsprognose einen Anstieg der jährlichen Neuerkrankungen für Lungenkrebs um 26 Prozent, für COPD um 23 Prozent und für ambulant erworbene Lungenentzündungen um 149 Prozent voraus. 
Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung COPD ist eine Erkrankung des höheren Alters. Mit zunehmendem Alter nimmt die Erkrankungshäufigkeit von <b><link 10813>COPD</link></b> zu, rund 24 Prozent mit diagnostizierter chronischer Lungenerkrankung sind 65 Jahre und älter. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass die Sterberate in den nächsten Jahren um 30 Prozent ansteigen wird, und COPD bis zum Jahr 2030 auf den 3. Platz der Todesursachenstatistik vorrücken wird. Dennoch wird die Erkrankung vielfach unterschätzt und auch in fortgeschrittenen Stadien noch zu wenig diagnostiziert. 
Der Erstbeginn von <b><link 10563>Asthma</link></b> liegt zwar meist in der Kindheit, kann aber auch erst im hohen Alter erkennbar werden. Hier wird es jedoch aufgrund von Begleiterkrankungen (Komorbiditäten) wie zum Beispiel chronischen Herzerkrankungen häufig zu selten festgestellt.
Das mittlere Erkrankungsalter für <b><link 10832>Lungenkrebs</link></b> liegt für Männer und Frauen gleichermaßen bei 68 Jahren. Er wird in vielen Fällen erst spät entdeckt, da er in frühen Stadien oft keine Beschwerden verursacht. Lungenkrebs ist die häufigste Todesursache bei Männern und nach Brustkrebs die zweithäufigste Todesursache bei Frauen, wobei die Rate der Neuerkrankungen und Sterbefälle bei Frauen deutlich zunehmen.
Die höchste Anzahl an <b><link 10569>Tuberkulose</link></b>-Neuerkrankungen fand sich 2010 in einem Alter ab 70 Jahren. Grundsätzlich nehmen die Anzahl an Neuerkrankungen, die Erkrankungshäufigkeit und die Sterberate ab. Demgegenüber nehmen resistente Formen, die vor allem durch Behandlungsfehler entstehen, stark zu.
<b>Quelle:</b><br />Knipel, V. et al.: Epidemiologie von Lungenkrankheiten. In: Der Pneumologe, 2012, 9: 321-330]]></content:encoded>
			<category>Newsletter Lungeninformationsdienst</category>
			<category>COPD und Lungenemphysem</category>
			<category>Asthma und Allergien</category>
			<category>Lungenkrebs</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 03 Jun 2013 09:47:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Atemphysiotherapie senkt das Komplikationsrisiko nach Entfernung von Lungenabschnitten</title>
			<link>http://www.lungeninformationsdienst.de/aktuelles/news/alle-news-im-ueberblick/aktuelles/article/21521/index.html</link>
			<description>Eine standardisierte Physiotherapie bei Kindern nach der operativen Entfernung eines Lungenabschnittes (Lungenresektion) vermindert die Gefahr, dass sich schlecht belüftete Lungenabschnitte, sogenannte Atelektasen, bilden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie brasilianischer Wissenschaftler, die im Fachmagazin Respiratory Care veröffentlicht wurde.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.lungeninformationsdienst.de/uploads/pics/Operation_der_Lunge.jpg" width="210" height="135" border="0" alt="Operation der Lunge" /><br /><small>Bild: Fotolia</small><br /><strong>Eine standardisierte Physiotherapie bei Kindern nach der operativen Entfernung eines Lungenabschnittes (Lungenresektion) vermindert die Gefahr, dass sich schlecht belüftete Lungenabschnitte, sogenannte Atelektasen, bilden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie brasilianischer Wissenschaftler, die im Fachmagazin Respiratory Care veröffentlicht wurde.</strong> Insgesamt untersuchten die Wissenschaftler 123 Kinder, bei denen eine Lungenresektion durchgeführt wurde. 52 Kinder wurden im Anschluss an die OP anhand eines standardisierten physiotherapeutischen Verfahrens behandelt. Dieses beinhaltete eine Sauerstoffzufuhr über das sog. EPAP-Verfahren, bei dem die Luft mit erhöhtem Druck von 10 cmH<sub>2</sub>O nur während der Ausatmung über eine Maske zugeführt wird. Hinzu kamen verschiedene atemtherapeutische Techniken wie die Kompression des Brustkorbs bei der Ausatmung, Husten, Heben der oberen Extremitäten sowie Gehübungen innerhalb der ersten vier Stunden nach der Operation und fortlaufend drei Mal täglich. Die 71 Patienten der Kontrollgruppe wurden ohne standardisiertes physiotherapeutisches Verfahren therapiert.
Unter den jungen Patienten mit standardisiertem Verfahren war das Risiko für Atelektasen nachweislich geringer als in der Kontrollgruppe (15,4 Prozent im Vergleich zu 7,6 Prozent). Den Patienten in der Kontrollgruppe musste zudem häufiger Sekret in den Atemwegen mit Hilfe eines Bronchoskops abgesaugt werden. Die Zeit bis zur Entfernung der Thoraxdrainage oder die Dauer des Krankenhausaufenthaltes ließ sich hingegen nicht reduzieren, so das Ergebnis der Wissenschaftler.

<b>Quelle:</b> <br /> Kaminski, P. et al.: Early Respiratory Therapy Reduces Postoperative Atelectasis in Children Undergoing Lung Resection. In: Respir Care. 2013 May;58(5):805-809.]]></content:encoded>
			<category>Newsletter Lungeninformationsdienst</category>
			<category>Studien</category>
			<category>Therapieformen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 27 May 2013 15:19:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Welt-Nichtrauchertag 2013</title>
			<link>http://www.lungeninformationsdienst.de/aktuelles/news/alle-news-im-ueberblick/aktuelles/article/21518/index.html</link>
			<description>Am 31. Mai fand der jährliche Welt-Nichtrauchertag statt. Unter dem Motto „Lass dich nicht anmachen! Weg mit der Tabakwerbung“ zielte der diesjährige Weltnichtrauchertag auf ein umfassendes Tabakwerbeverbot ab. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.lungeninformationsdienst.de/uploads/pics/Nichtraucher.jpg" width="210" height="134" border="0" alt="Nichtraucher" /><br /><small>Bild: Fotolia</small><br /><strong>Am 31. Mai fand der jährliche Welt-Nichtrauchertag statt. Unter dem Motto „Lass dich nicht anmachen! Weg mit der Tabakwerbung“ zielte der diesjährige Weltnichtrauchertag auf ein umfassendes Tabakwerbeverbot ab. </strong> Mit unterschiedlichsten Aktionen und Veranstaltungen machten auch in Deutschland Einrichtungen, Institutionen und Vereine unter Federführung des Aktionsbündnisses Nichtrauchen auf die Gesundheitsgefahren von Tabakrauch und Passivrauchen aufmerksam. Ihr vordringliches Ziel ist es, Tabakwerbung gänzlich zu verbieten und insbesondere junge Menschen von den Vorzügen eines rauchfreien Lebens zu überzeugen. 
Laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben bundesweit über 100.000 Menschen pro Jahr an den Folgen des Tabakkonsums. Das Aktionsbündnis Nichtrauchen kritisiert seit langem, dass im Gegensatz zu vielen anderen Ländern die Tabakindustrie in Deutschland ihre Werbebotschaften durch Außen- und Kinowerbung, Anzeigenschaltungen in Printmedien oder Sponsoring von Veranstaltungen verbreiten darf - wenn auch in eingeschränkter Form. Seit 2003 hat sich Deutschland mit der Unterzeichnung des internationalen WHO-Rahmenabkommens zur Eindämmung des Tabakkonsums zu einem umfassenden Tabakwerbeverbot verpflichtet.
Der Weltnichtrauchertag wurde am 31. Mai 1987 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ins Leben gerufen. In Deutschland koordiniert das Aktionsbündnis Nichtrauchen (ABNR), ein Zusammenschluss aus elf namhaften nicht-staatlichen Gesundheitsorganisationen, die Aktivitäten und setzt sich auf politischer Ebene für eine konsequente Tabakprävention ein. <br /><br />
<b>Quellen:<br /> </b>Aktionsbündnis Nichtrauchen (ABNR): <link http://www.aktionsbuendnis-nichtrauchen.de><span style="color:windowtext; text-decoration:none; text-underline:none">www.aktionsbuendnis-nichtrauchen.de</span></link> (Letzter Abruf: 27.05.2013)
Deutsches Krebsforschungszentrum: <link http://www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/Tabakwerbung_und_Sponsoring.html>Tabakwerbung und Sponsoring</link> (Letzter Abruf: 27.05.2013) 
Deutsches Krebsforschungszentrum: <link http://www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/Informationen_zur_Tabakontrolle.html>Informationen zur Tabakkontrolle</link> (Letzter Abruf: 27.05.2013)
Deutsche Krebshilfe: <link http://www.krebshilfe.de/welt-nichtrauchertag.html>Welt-Nichtrauchertag 2013</link> (Letzter Abruf: 27.05.2013)
Deutsche Krebshilfe: <link http://www.krebshilfe.de/aktuelle-themen.html?&tx_ttnews%5btt_news%5d=3165&tx_ttnews%5bbackPid%5d=158&cHash=512a53c7e2>Presse-Einladung - Welt-Nichtrauchertag 2013</link> (Letzter Abruf: 27.05.2013)]]></content:encoded>
			<category>Service-Angebote</category>
			<category>Vorbeugung</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 27 May 2013 11:25:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Rehabilitation bei chronischen Lungenerkrankungen – Das Experteninterview</title>
			<link>http://www.lungeninformationsdienst.de/aktuelles/news/alle-news-im-ueberblick/aktuelles/article/21485/index.html</link>
			<description>Der Lungeninformationsdienst im Gespräch mit Prof. Dr. med. Jürgen Fischer, emeritierter Inhaber des Lehrstuhls für Rehabilitationswissenschaften an der Universität Witten/Herdecke. Leitender Arzt der Pneumologie und des Schlafmedizinischen Zentrums der Medizinischen Klinik im Krankenhaus Landshut-Achdorf.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.lungeninformationsdienst.de/uploads/pics/Portraet_Dr._Fischer.jpg" width="210" height="135" border="0" alt="Porträt von Prof. Dr. Jürgen Fischer" /><br /><small>Bild: Prof. Dr. Jürgen Fischer</small><br /><strong>Der Lungeninformationsdienst im Gespräch mit Prof. Dr. med. Jürgen Fischer, emeritierter Inhaber des Lehrstuhls für Rehabilitationswissenschaften an der Universität Witten/Herdecke. Leitender Arzt der Pneumologie und des Schlafmedizinischen Zentrums der Medizinischen Klinik im Krankenhaus Landshut-Achdorf.</strong> „Bewegung ist gesund!“ Dieses Motto trifft auch für Patienten mit chronischen Lungenerkrankungen zu. Die positiven Effekte von körperlicher Bewegung in Bezug auf Leistungsfähigkeit und gesundheitsbezogener Lebensqualität gelten inzwischen als gesichert. Heute zählen sie zum festen Bestandteil von ambulanten und stationären Rehabilitationsprogrammen. Der Lungeninformationsdienst sprach mit Prof. Dr. med. Fischer über die pneumologische Rehabilitation.<b></b>
<b><br />Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen die Effektivität von Rehabilitationsmaßnahmen bei Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen. Dennoch wird sie nur selten angeordnet. Welche Voraussetzungen für die Teilnahme müssen Betroffene erfüllen?</b> 
Der Patient muss die Kriterien der Rehabilitationsbedürftigkeit, -fähigkeit und einer positiven Rehabilitationsprognose erfüllen. 
<b>Rehabilitationsbedürftigkeit</b> liegt bei einer drohenden oder bereits manifesten Beeinträchtigung der Teilhabe am beruflichen und sozialen Leben vor. Über die kurative Versorgung hinaus ist der mehrdimensionale und interdisziplinäre Ansatz der pneumologischen Rehabilitation erforderlich.
<b>Rehabilitationsfähigkeit</b> bezieht sich auf die körperliche und psychische Verfassung des Rehabilitanden für die Teilnahme an einer geeigneten Maßnahme. Dieses kann z.B. die Motivation oder auch Motivierbarkeit aber auch eine ausreichende Belastbarkeit beinhalten. 
Bei einer positiven <b>Rehabilitationsprognose</b> handelt es sich um eine medizinisch begründete Wahrscheinlichkeitsaussage für den Erfolg der Rehabilitationsmaßnahme.<b></b>
<b><br />Welche diagnostischen Verfahren und Therapiemaßnahmen bietet die pneumologische Rehabilitation?</b>
Die Grundlage der Diagnostik stellt eine sorgfältige internistisch-pneumologische Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung einer eingehenden Allergie-, Berufs- und Umweltanamnese dar. Neben den Routine-Untersuchungen auf besondere gesundheitliche Risikofaktoren nehmen die Lungenfunktionsdiagnostik, Herz-Kreislaufdiagnostik und geeignete Belastungsuntersuchungen wie z.B. die Fahrrad-Ergometrie oder der <b><link 13891>6-Minuten-Gehtest</link></b> eine besondere Rolle ein. In einem zusätzlichen Fragebogen mit psychosozialen Kriterien werden mögliche familiäre und berufliche Belastungen, das Gesundheitsverhalten, persönliche Rehabilitationsziele und Hinweise auf psychische Begleiterkrankungen wie Ängstlichkeit und Depression ermittelt.
Die Therapiemaßnahmen können individuell sehr unterschiedlich sein und hängen von den mit dem Patienten gemeinsam vereinbarten Therapiezielen ab. Es kann sich hierbei um strukturierte Schulungsmaßnahmen, krankengymnastische Atemphysiotherapie, das Erlernen von Selbsthilfetechniken, ergotherapeutische Maßnahmen oder Sport- und Bewegungstherapie als ein zentrales Element jeglicher Rehabilitationsbemühungen, handeln.<b></b>
<b><br />Um Rehaerfolge auch langfristig zu erhalten, ist in der Regel eine intensivierte Nachsorge erforderlich. Welche Maßnahmen für Lungenkranke werden dafür derzeit angeboten?</b>
Zu den Nachsorgemaßnahmen zählt die Teilnahme am Rehabilitationssport in Form des bundesweit angebotenen Lungensports.
Aktuell arbeitet die AG Prävention und Rehabilitation der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) und der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW) an einer Ergänzung der bestehenden Leitlinien zur Rehabilitation von Patienten mit Asthma bronchiale und COPD bezüglich der Nachsorgemaßnahmen. 
Das Konzept beruht auf der Fortsetzung von therapeutischen Maßnahmen nach der Rehabilitation über einen Zeitraum von sechs Monaten. Hiermit soll versucht werden, die gemeinsam verabredeten Therapieziele doch noch zu erreichen, die während der Rehabilitation nicht komplett umgesetzt werden konnten.<b></b>
<b><br />Welche Herausforderungen auf Seiten der Leistungserbringer im Gesundheitswesen sind aus Ihrer Sicht zu bewältigen, um ein kontinuierliches Training zu gewährleisten?</b>
Das gerade beschriebene Konzept, welches mit Hilfe niedergelassener Lungenfachärzte entwickelt wurde, bedeutet, dass diese sich auch nach der Rehabilitation um die Patienten kümmern dürfen und sollen. 
„Reha lädt den Akku auf.“ - Wie schnell er sich wieder entlädt, hängt auch wesentlich von der weiteren Betreuung und Motivation des Patienten ab, der insofern auch ein ganz wesentlicher Leistungserbringer ist.<b></b>
<b><br />Letzte Frage: Welche Regeln für das körperliche Training zu Hause sollten Betroffene beachten?</b>
Die wichtigste Regel ist die Regelmäßigkeit der Durchführung. Überforderung ist häufig ungünstiger als Unterforderung. Der Patient sollte sich daher an die mit dem Therapeuten verabredeten Regeln halten. Bei akuter Erkrankung oder Verschlimmerung der Beschwerden oder sonstiger Probleme sollte der Betroffene sich an den ihn betreuenden Arzt wenden.&nbsp; <br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Newsletter Lungeninformationsdienst</category>
			<category>Leben mit der Krankheit</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 23 May 2013 09:26:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Adolf-Windorfer-Preis der Mukoviszidose e.V. verliehen</title>
			<link>http://www.lungeninformationsdienst.de/aktuelles/news/alle-news-im-ueberblick/aktuelles/article/21466/index.html</link>
			<description>Der Adolf-Windorfer-Preis 2013 des Vereins Mukoviszidose e.V. geht an PD Dr. Frauke Stanke. Die Wissenschaftlerin der Medizinischen Hochschule Hannover und des Standorts BREATH-Hannover im Deutschen Zentrum für Lungenforschung erhält den Preis für ihre Arbeiten im Zusammenhang mit der Europäischen Mukoviszidose Zwillings- und Geschwisterstudie. Stanke hat die Studie seit ihrer Doktorarbeit federführend begleitet.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.lungeninformationsdienst.de/uploads/pics/frauke_stanke.jpg" width="210" height="133" border="0" alt="Frauke Stanke" /><br /><small>Foto: BREATH/MHH Hannover</small><br /><strong>Der Adolf-Windorfer-Preis 2013 des Vereins Mukoviszidose e.V. geht an PD Dr. Frauke Stanke. Die Wissenschaftlerin der Medizinischen Hochschule Hannover und des Standorts BREATH-Hannover im Deutschen Zentrum für Lungenforschung erhält den Preis für ihre Arbeiten im Zusammenhang mit der Europäischen Mukoviszidose Zwillings- und Geschwisterstudie. Stanke hat die Studie seit ihrer Doktorarbeit federführend begleitet.</strong> Der Mukoviszidose e.V. vergibt alle zwei Jahre den Adolf-Windorfer-Preis für eine herausragende Arbeit auf dem Gebiet der Forschung und Therapie von <link 14883><b>Mukoviszidose</b></link>. Der Preis ist mit 5.000 € dotiert, die Finanzierung erfolgt in diesem Jahr durch den Mukoviszidose Förderverein Ulm e.V. und durch die Regionalgruppe Unterfranken des Mukoviszidose e.V.. Für 2013 hatten Arbeiten zur angewandten Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Mukoviszidose Priorität.
Die der Würdigung zugrundeliegende Publikation im Journal of Medical Genetics aus dem Jahr 2011 fasst genetisch-epidemiologische Daten der seit Mitte der 1990iger Jahre durchgeführten Europäischen Mukoviszidose Zwillings- und Geschwisterstudie zusammen. Ziel der Europäischen Mukoviszidose Zwillings- und Geschwisterstudie ist es, modifizierende Gene bei Mukoviszidose beschreiben zu können.
Die Europäische Mukoviszidose Zwillings- und Geschwisterstudie beschäftigt sich unter anderem mit dem Phänomen, dass der Schweregrad von an Mukoviszidose erkrankten monozygoten Zwillingen häufig unerwartet stark variiert, obwohl die Mukoviszidose eine monogene Erkrankung ist. Als Ursache für diese Variabilität werden neben Umgebungsfaktoren auch sogenannte krankheitsmodifizierende Gene (modfizierende Gene, engl. „Modifier-Gene“) verantwortlich gemacht und weltweit durch zahlreiche Arbeitsgruppen untersucht. Stanke hat mit ihren Arbeiten zum Verständnis dieser Krankheit und ihrer Variabilität im Schweregrad beigetragen.
<b>Quelle: <br /> </b>BREATH – Biomedical Research in Endstage and Obstructive Lung Disease Hannover: <link http://www.breath-hannover.de/index.php?id=147 - extern "Mit diesem Link verlassen Sie den Lungeninformationsdienst"><b>Mukoviszidose e.V. verleiht Adolf-Windorfer-Preis 2013 an Frau PD Dr. Frauke Stanke</b></link>. – Pressemeldung vom 4. Mai 2013 
<span lang="EN-US">Stanke F. et al.: <link http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20837493 - extern "Mit diesem Link verlassen Sie den Lungeninformationsdienst"><b>Genes that determine immunology and inflammation modify the basic defect of impaired ion condctance in cystic fibrosis epithelia</b></link>. In: J. Med. </span>Genet., 2011; 48: 24-31. 

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			<category>Newsletter Lungeninformationsdienst</category>
			<category>Mukoviszidose</category>
			<category>Grundlagenforschung</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 22 May 2013 13:39:00 +0200</pubDate>
			
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